Mirko Bortolotti ganz oben auf dem Siegerpodest - 2. Freies Training
- Hauptkategorie: DTM Paket
- DTM
- 22. Juli 2026
- Cornelia Simon
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Am Freitagnachmittag ging es dann nochmals hinaus auf die Strecke um das zweite freie Training unter die Räder zu nehmen. Nach zehn Minuten gefahrener Zeit hatte Thomas Preining erneut das Sagen. Er hatte für alle anderen eine Zeit von 1:23,330 Minuten in den Asphalt gebrannt. Hinter hm lagen Luca Engstler und Maro Engel. Lucas Auer und Nicki Thiim befanden sich zu dieser Zeit auf den Plätzen zehn und 16. Im nachhinein wurden die Zeiten schneller. So hatte sich Marco Wittmann nach sieben Runden mit einer Zeit von 1:23,060 Minuten auf Rang eins geschoben, gefolgt von Marco Mapelli und Luca Engstler. Thomas Preining war auf Rang vier zurückgefallen. Finn Wiebelhaus der zuletzt stark unterwegs war, kam hier nicht so gut zurecht. Im ersten freien Training lag er nur auf Platz zwölf und jetzt lag er auf Rang 18.
In den letzten zwanzig Minuten waren insgesamt 17 Fahrzeuge wieder zur Box zurückgekommen. Timo Glock hatte einiges zugelegt und fuhr sich nach dreizehn Runden auf Platz zwei. Er beendete das erste freie Training auf Platz 18. Bis auf Ben Dörr waren alle anderen Piloten in den letzten dreizehn Minuten wieder in die Box gekommen. Ben Dörr hatte es in der Schlussphase geschafft sich mit einer Zeit von 1:22,943 Minuten auf Rang eins zu fahren. Marco Wittmann war der beste BMW Pilot auf Platz zwei, gefolgt von Timo Glock. In den letzten Minuten purzelten dann die Zeiten noch einmal. Lucas Auer fuhr eine Sektorenbestzeit nach der anderen und nahm mit einer Zeit von 1:22,664 Minuten Rang eins ein. Dahinter folgte sein Markenkollege Maro Engel vor Luca Engstler. Timo Glock war bis auf Rang neun zurückgereicht worden.
Thomas Preining riskierte einmal alles. Er kam sogar ein wenig durch den Dreck und konnte seinen Porsche an die Spitze katapultieren. Er hatte seine Bestzeit von morgens unterboten. Er setzte für alle eine Zeit von 1:22,425 Minuten. Im nachhinein waren auch diesmal die Manthey Piloten nicht zu schlagen. Thomas Preining und sein Teamkollege Ricardo Feller nahmen erneut die Plätze eins und zwei ein. Rang drei hatte sich Luca Engstler gesichert. Lucas Auer, Maro Engel und Nicki Thiim mussten sich mit den Rängen vier, sechs und 16 zufrieden geben. Marco Wittmann auf Platz neun war der beste BMW Pilot.
Thomas Preining (Manthey): „Oschersleben war schon immer eine meiner Lieblingsstrecken. Der Kurs ist verwinkelt, es gibt viele enge Kurven und man fährt häufig in niedrigen Gängen. Das erinnert mich an eine Kartstrecke und macht mir sehr viel Spaß. Wir waren von Beginn an gut dabei und der Porsche fühlt sich richtig stark an. An ein paar Details können wir noch arbeiten, aber insgesamt sind wir auf einem guten Niveau unterwegs.“
Luca Engstler (Red Bull Team Abt): „Anfangs haben wir ein paar Dinge ausprobiert und über den Tag ein ganz gutes Setup gefunden. Oschersleben ist eine besondere Strecke für mich, mit der ich viele Emotionen verbinde. Hier war ich oft als Kind, als mein Vater noch selbst gefahren ist. Außerdem habe ich in Oschersleben vor zwei Jahren meinen ersten DTM-Sieg geholt.“