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Michael Ammermüller gewinnt verkürztes Rennen

Vom 17. bis 19. Mai sind die Protagonisten des Porsche Carrera Cup Deutschland erstmals in seiner langjährigen Geschichte für ein Rennwochenende im Autodrom Most zu Gast. Auf der permanenten Traditionsstrecke in Tschechien, in unmittelbarer Nähe der Stadt Most, betreten die Mannschaften und Fahrer des schnellsten deutschen Markenpokals Neuland. Auf dem fahrerisch anspruchsvollen Kurs der. 100 Kilometer südlich von Dresden gelegen ist, werden die Läufe drei und vier in Angriff genommen. Als Tabellenführer reist hier der Niederländer Larry ten Voorde (Overdrive Racing by Huber) mit 50 Punkten an, gefolgt von seinem Teamkollegen dem Schweden Henric Skoog mit 27 und dem türkischen Fahrer Berkay Besler (Car Collection Motorsport) mit 25 Punkten.


Das freie Training nahmen die Piloten am Freitagnachmittag in Angriff. In dieser einen Stunde kam es immer wieder zu Positionswechseln. Am Schluss war dann niemand schneller als Larry ten Voorde, gefolgt von Tim Zimmermann (BLACK FALCON) und Michael Ammermüller (Lechner Racing). Henric Skoog und Barkey Besler mussten sich zunächst mit den Rängen acht und 16 zufrieden geben. Der beste Rookie war Leon Köhler (MSG/HRT Motorsport) auf Rang vier. Auf Platz 23 war der schnellste Amateur mit Matthias Jeserich (CARTECH Motorsport byNigrin) unterwegs.

Larry ten Voorde (Overdrive Racing by Huber): „Wir arbeiten nach jeder Session an unserem Programm, dass haben wir auch nach dem Rennen in Hockenheim gemacht. Danach haben wir uns nicht ausgeruht, sondern konsequent unsere Linie durchgezogen. Wie es bisher in Most wieder gelaufen ist, auch beim Test gestern, macht mich sehr happy.“

Tim Zimmermann (BLACK FALCON): „Ich denke wir kommen langsam in die Positionen, wo wir auch hinwollen. In der Qualifikation werden die Karten wieder neu gemischt“.


Das Qualifying in dem die Startaufstellungen ausgefahren werden fand am Samstagmorgen bei trockenen Bedingungen statt. Die schnellste Runde zählt für das Rennen am Sonntag und die zweitschnellste Runde ist ausschlaggebend für den Lauf am Samstag. In den 35 Minuten konnte sich dann Michael Ammermüller durchsetzen und holte sich mit einer Zeit von 1:33,719 Minuten die Pole-Position für das Rennen am Samstag, gefolgt von Larry ten Voorde und Julien Andlauer (BWT Lechner Racing). Jannes Fittje (Project 1 – JBR) startet als bester Rookie von Rang vier. Carlos Rivas (BLACK FALCON Team Texter) nimmt von Rang 23 als schnellster Amateur das Rennen auf. Henric Skoog und Berkay Besler mussten sich mit den Startplätzen dreizehn und vierzehn zufrieden geben.

Da auch die schnellste Runde an Michel Ammermüller ging, wird er auch am Sonntag von Startplatz eins das Rennen aufnehmen. Hinter ihm steht erneut Larry ten Voorde, gefolgt von Dylan Pereira. Jannes Fittje konnte seinen vierten Startplatz genauso wie Carlos Rivas mit Position 23 behaupten. Henric Skoog und Berkay Besler verbesserten sich und werden von Rang zehn und sieben starten.

Michael Ammermüller (BWT Lechner Racing): „:Auf der Poleposition zu stehen ist immer wichtig, egal auf welcher Strecke. In Most ist die erste Kurve aber besonders gefährlich, deshalb gehe ich sicherlich mit einem Vorteil ins Rennen.“

Larry ten Voorde (Overdrive Racing by Huber): „Das war das Maximum für uns. Leider habe ich im ersten Sektor etwas Zeit verloren, ansonsten bin ich mir sicher dass ich auf die Poleposition gefahren wäre.“

Jannes Fittje (Project 1 – JBR): „Nach dem Training haben wir uns hingesetzt und versucht, noch ein paar Kleinigkeiten zu verbessern. Deshalb muss ich dem Team für das perfekte Auto danken, ich konnte das Qualifying echt genießen."


Auf der Strecke in Nordböhmen trug der nationale Markenpokal in seiner 30-jährigen Geschichte zum ersten Mal einen Meisterschaftslauf aus. Bei Sonnenschein und Temperaturen von 21 Grad Celsius zog Larry ten Voorde nach dem Start direkt an Pole-Sitter Michael Ammermüller vorbei. Doch der Lechner-Pilot gab sich nicht geschlagen und suchte nach einer Lücke für einen Konter. Durch eine Safety-Car-Phase musste Michael Ammermüller seine Bemühungen zunächst allerdings unterbrechen. Den Re-Start nutzte Larry ten Voorde, um sich von seinen Verfolgern abzusetzen. Nach 17 Runden überquerte der 22-Jährige als Erster die Ziellinie. Julien Andlauer erreichte Rang zwei nachdem der Porsche-Junior im elften Umlauf an Teamkollege Michael Ammermüller vorbeizog Jaxon Evans verpasste das Podium nur knapp. Den vierten Rang sicherte sich als bester Rookie Jaxon Evans .

Auf der 4,212 Kilometer langen Rennstrecke sah Dylan Pereira als Fünfter die Zielflagge. Hinter dem Luxemburger folgten der Pole Igor Walilko, Jaap van Lagen und David Kolkman. Neunter wurde der Deutsche Jannes Fittje. Der 19-Jährige war damit bester Fahrer aus dem Talent Pool, dem Förderprogramm des Porsche Carrera Cup Deutschland. Rang zehn belegte Jean-Baptiste Simmenauer Über den Titel als bester Fahrer in der Amateur-Klasse jubelte Carlos Rivas. Zweiter in dieser Wertung wurde der Deutsche Matthias Jeserich vor seinem Landsmann Stefan Rehkopf .

Larry ten Voorde (Overdrive Racing by Huber):. „Ich hatte einen super Start und konnte mich knapp vor Michael Ammermüller setzen. Danach war es ein enges Duell zwischen uns, aber von beiden Seiten stets fair geführt. Nach dem Re-Start konnte ich mich vom Feld lösen und habe keinen Fehler gemacht.“

Julien Andlauer (BWT Lechner Racing):. „Mit dem Ergebnis kann ich gut leben. Michael Ammermüller war eigentlich einen Tick schneller als ich unterwegs, aber in so einer Situation muss man dann auf einen Fehler lauern.“

Michael Ammermüller (BWT Lechner Racing):„Da war definitiv mehr für mich drin. In den ersten Runden war ich schneller als Larry ten Voorde – durch das Safety-Car musste ich dann aber zurückstecken. Nach dem Re-Start habe ich einen Fehler gemacht und bin leicht ins Kiesbett gerutscht. Somit ist es am Ende leider nur Platz drei.“


Unter blauem Himmel und bei Temperaturen von 22 Grad Celsius behauptete Michael Ammermüller nach dem Start den Spitzenplatz. Allerdings gab es noch vor der ersten Kurve eine Kollision mehrerer Autos im hinteren Teil des Feldes. Für die Bergung der Fahrzeuge musste das Rennen unterbrochen werden. Michael Ammermüller zeigte sich auf dem Autodrom Most auch beim Re-Start nervenstark und löste sich auf Anhieb von Larry ten Voorde. Der Deutsche fuhr danach ein souveränes Rennen. Für den 22-jährigen Larry ten Voorde gab es keine Möglichkeit, den Lechner-Piloten von der Führungsposition zu verdrängen

Zum ersten Mal auf dem Podium stand in dieser Saison Franck Pereira. Porsche-Junior Julien Andlauer erreichte Rang vier. Platz fünf auf dem 4,212 Kilometer langen Kurs im Norden Tschechiens sicherte sich Jaap van Lagen. Von Position sieben gestartet verbesserte sich Jaxon Evans als bester Rookie um eine Position. Siebter wurde Igor Walilko vor seinem schwedischen Teamkollegen Henric Skoog. Den Sieg in der Amateur-Klassifizierung schnappte sich wie am Samstag Carlos Rivas. Hinter dem Luxemburger folgten Georgi Donchev und Andreas Sczepansky.

Da durch die rote Flagge beim vierten Lauf weniger als 75 Prozent der geplanten Renndistanz absolviert wurden, erhielten die Fahrer nur die halbe Punktzahl

In der Meisterschaft führt Larry ten Voorde mit 85 Punkten vor Julien Andlauer mit 43,5 und Michael Ammermüller mit 35,5 Punkten

Larry ten Voorde (Overdrive Racing by Huber):. „Michael Ammermüller hat nach der Safety-Car-Phase früh beschleunigt. Da hat er mich etwas überrascht. Mit Blick auf die Meisterschaft war es aber ein erfolgreiches Wochenende für mich.“

Julien Andlauer (F/BWT Lechner Racing):. „Natürlich wollte ich gern aufs Podium. Aber nach der längeren Unterbrechung blieb nicht mehr viel Zeit, um anzugreifen. Ich habe alles versucht, allerdings waren meine Reifen am Ende nicht mehr im optimalen Zustand.“

Jaxon Evans (NZ/Team Project 1 – JBR): . „Der Re-Start nach der Rotphase fand hinter dem Safety-Car statt. Daher war es schwierig, früh im Rennen Plätze gut zu machen. Meine Zeiten waren im Rennen aber ziemlich gut und für die Meisterschaft ist jeder Punkt wertvoll.“

Doppelsieg für Larry ten Voorde in Hockenheim

Vom 03. bis 05. Mai startet der Porsche Carrera Cup Deutschland in Hockenheim endlich in seine neue Saison. 1990 feierte der Porsche Carrera Cup Deutschland seine Geburtsstunde, seitdem ist der Porsche-Markenpokal auch auf dem Hockenheimring zu Gast. Seit vielen Jahren findet hier auch traditionell das Finale statt. Die Rennserie setzt einen weiteren Meilenstein, feiert den Beginn der 30. Saison. 31 Fahrer haben sich für den Auftakt eingeschrieben.

Das Starterfeld für die neue Saison ist bunt gemischt, Routine trifft auf Nachwuchs. Doch eines haben alle 31 Piloten gemeinsam: Sie möchten ihr eigenes Kapitel in der Jubiläumssaison des Carrera Cups schreiben. Gleich neun Fahrer betreten im Carrera Cup neues Terrain und müssen sich erstmal im Cup zurechtfinden. Zwar startet Jaxon Evans in der Rookie-Wertung, doch der Neuseeländer ist amtierender Meister im australischen Cup und Porsche-Junior im Supercup. Evans ist sicherlich ein Kandidat für die Meisterschaft.

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Serieninfo Porsche Carrera Cup 2019

Terminplan Porsche Carrera Cup Deutschland 2019

Stand 4. März 2019

Termin Rennstrecke Ort Serie
03.05. - 05.05.2019 Hockenheimring Hockenheim / D DTM
17.05. – 19.05.2019 Autodrom Most Most Sous / CZ GT Masters
07.06. – 09.06.2019 Red Bull Ring Spielberg / A GT Masters
05.07. – 07.07.2019 Norisring Nürnberg / D DTM
09.08. – 11.08.2019 Ciruit Zandvoort Zandvoort / NL GT Masters
16.08. – 18.08.2019 Nürburgring Nürburg / D GT Masters
13.09. – 15.09.2019 Hockenheimring Hockenheim / D GT Masters
27.09. – 29.09.2019 Sachsenring Oberlungwitz / D GT Masters

Thomas Preining beendet die Saison mit einem Doppel-Sieg

Vom 21. bis 23. September steigt das große Saisonfinale des Porsche Carrera Cup Deutschland. In Hockenheim fallen noch drei Meisterschaftsentscheidungen. Die Entscheidung in der Teammeisterschaft ist übrigens schon auf dem Sachsenring gefallen. Hier wurde BWT Lechner Racing beim Samstagrennen schon vorzeitiger Champion als bestes Team. Als Tabellenführer reist Thomas Preining (BWT Lechner Racing) mit 229 Punkten nach Baden-Würrtemberg, gefolgt von seinem Teamkollegen Michael Ammermüller mit 202 und Larry Ten Voorde (Team Deutsche Post by Project 1) mit 149 Punkten.

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Doppel-Pole und Doppel-Sieg für Thomas Preining

Die Läufe elf und zwölf des Porsche Carrera Cup Deutschland stehen vom 07. bis 09. September im Rahmen des ADAC GT Masters vor der Türe. Nur etwas mehr als dreieinhalb Kilometer ist die Rennstrecke lang, dafür aber eine richtige Berg- und Talbahn. Der Sachsenring hält viele Tücken und unübersichtliche Kurven für die Fahrer parat, eben eine richtige Oldschool-Strecke. Der Carrera Cup fuhr erstmals 1999 in Hohenstein-Ernstthal und feiert am Sonntag mit dem 10. Rennen ein kleines Jubiläum.

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Ohne Pause nach Zandvoort

Für die Piloten des schnellsten Markenpokals Deutschlands, des Porsche Carrera Cup ging es drei Wochenenden hintereinander rund. Zweimal war man am Nürburgring unterwegs und jetzt ging es von der Eifel an die Nordseeküste. Die Rennen neun und zehn fanden vom 17. bis 19. August jetzt wieder im Rahmen der ADAC GT Masters im niederländischen Badeort Zandvoort statt. Mit dem Circuit vor den Toren von Amsterdam steht bei den Fahrern wohl die beliebteste Rennstrecke im Kalender an. Der ehemalige Formel-1-Kurs direkt in den Nordseedünen ist eine echte "Oldschool"-Strecke. Es geht bergauf und -ab, zahlreiche Kurven sind echte Mutecken - schnell und nicht einsehbar -, und statt weitläufiger Asphaltflächen gibt es Kiesbetten, die jeden Fahrfehler bestrafen.

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Porsche Carrera Cup blieb gleich in der Eifel

Die letzten Rennen sind noch keine Woche alt, da geht es im Porsche Carrera Cup Deutschland schon wieder weiter. Diesmal aber in einem etwas anderen Rahmen. 27 Piloten des Porsche 911 GT3 Cup starten beim Oldtimer Grand Prix erneut auf dem Nürburgring. Es stehen die Rennen sieben und acht vom 10. bis 12. August auf dem Programm. Anstelle der Sprintversion von 3,629 Kilometer geht es jetzt runter bis zur Müllenbachschleife, ergibt also eine Gesamtlänge von 5,148 km.

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Wieder Doppelsieg für den Österreicher Thomas Preining

Der Porsche Carrera Cup Deutschland kommt mit einem ganz besonderen Rennen aus der Sommerpause. Vom 03. bis 05. August fahren 44 Porsche 911 GT3 Cup im Rahmen der ADAC GT Masters auf dem Nürburgring. Als Gäste reisen 16 Piloten aus dem Porsche Carrera Cup Scandinavia in die Eifel. Beide Serien fahren in den gleichen Sessions, stellen aber zwei unterschiedliche Wertungen dar. Konkret: Jeder Cup fährt sein eigenes Rennen, gefahren wird aber immer gemeinsam.

Bild: OE

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Doppelheimsieg für Thomas Preining

Nach einer einmonatigen Pause kehrt der Porsche Carrera Cup Deutschland wieder zurück. Für das zweite Wochenende der Saison geht es nach Spielberg in die Steiermark. Vom 08. bis 10. Juni stehen die Läufe drei und vier im Rahmen der ADAC GT Masters auf dem Programm. Auf dem Red Bull Ring wartet mit 35 Fahrzeugen ein imposantes Teilnehmerfeld, darunter auch bekannte Gaststarter. Wohl keine andere Strecke im Kalender des Carrera Cup ist so schön in die Natur eingebettet wie der Red Bull Ring. Doch die Fahrer werden das Panorama der Alpen nicht allzu sehr bestaunen können, zu anspruchsvoll ist der Kurs. Es gilt bis zu elf Prozent Steigung auf dem 4,318 km langen Ring zu meistern.

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Porsche Carrera Cup startet im neuen Rahmenprogramm

Statt im Rahmenprogramm der DTM wird Deutschlands schnellster Markenpokal der Porsche-Carrera-Cup im Jahre 2018 an sechs Rennwochenenden des GT-Masters seine Meisterschaftsläufe austragen. Der Saisonstart findet vom 13. bis 15. April in der Magdeburger Börde in der Motorsport Arena Oschersleben statt. Der Carrera-Cup war bereits in den vergangenen Jahren sporadisch Gastserie im Rahmen des GT-Masters. Ab der kommenden Saison wird Deutschlands ältester Markenpokal, der seit 1990 ausgetragen wird, fester Bestandteil der Veranstaltungsplattform GT-Masters und 2018 bei allen deutschen Läufen sowie auf dem Red-Bull-Ring und in Zandvoort antreten.

Der Carrera-Cup hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder als ein vielversprechendes Sprungbrett erwiesen: Zahlreiche spätere GT-Masters-Piloten wie die ehemaligen Champions Sebastian Asch, Rene Rast oder Connor De Phillippi sammelten dort erste Erfahrungen im GT-Sportwagen.

„Wir freuen uns sehr, dass der Porsche-Carrera-Cup ab der kommenden Saison beim GT-Masters startet", so ADAC-Motorsportchef Thomas Voss. "Dadurch werden die Events des GT-Masters noch attraktiver. Den Fans bieten die Rennen des Carrera-Cup immer beste Unterhaltung."

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