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Mirko Bortolotti ganz oben auf dem Siegerpodest

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Die DTM schaltet in der Magdeburger Börde in der Motorsport Arena einen Gang höher und startet vom 24. bis 26. Juli mit den Meisterschaftsläufen neun und zehn in die zweite Saisonhälfte. Gefahren wird auf der 3,667 Kilometer langen Strecke im Uhrzeigersinn mit sieben Rechts-, und sieben Linkskurven. Die Motorsport Arena Oschersleben zählt zu den technisch anspruchsvollsten Strecken im DTM-Kalender. Charakteristisch für den 3,667 Kilometer langen Kurs in der Nähe von Magdeburg sind die zahlreichen Kurven mit unterschiedlichsten Radien. Die höchste Geschwindigkeit wird am Ende der rund 700 Meter langen Start-Ziel-Geraden mit knapp 250 km/h erreicht. Vor der anschließenden engen Linkskurve bieten sich die besten Überholmöglichkeiten.

Ein Wikinger ist auf der nördlichsten Rennstrecke Deutschlands der Gejagte. Der Däne Nicki Thiim (Comtoyou Racing) hat nach seinem triumphalen Wochenende am Norisring die Tabellenführung mit 117 Punkten übernommen. Mit Maro Engel (Mercedes-AMG Team Ravenol) mit 108 Punkten und Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf) mit 106 Zähler liegt jedoch ein starkes Mercedes-AMG-Duo in Schlagdistanz. Nicki Thiim geht als Fahrer der Stunde in das Oschersleben-Wochenende. Nach der maximalen Ausbeute von 56 Zählern auf dem Norisring führt der Aston-Martin-Pilot erstmals die DTM-Gesamtwertung an. Nur neun beziehungsweise elf Punkte hinter Nicki Thiim lauern mit Mro Engel und Lucas Auer zwei Mercedes-AMG-Piloten.

Der Zweitplatzierte Maro Engel punktete in dieser Saison gewohnt zuverlässig und stand in Oschersleben 2024 und 2025 auf dem Treppchen. Lucas Auer überzeugte bisher ebenfalls mit großer Konstanz und sammelte bereits vier Podiumsplätze – mehr als jeder andere Fahrer im Feld. Auch in der Verfolgergruppe hinter dem Top-Trio geht es heiß her: Den Tabellenvierten Matteo Cairoli (Emil Frey Racing) und Ford-Youngster Finn Wiebelhaus (HRT Ford Racing) auf Rang zehn trennen nur 20 Punkte. Matteo Cairoli hat im Ferrari 296 GT3 Evo als einziger Fahrer neben Nicki Thiim zwei Saisonsiege auf dem Konto und könnte mit einem starken Auftritt in Oschersleben wieder zur Spitzengruppe aufschließen. Die Formkurve von Finn Wiebelhaus zeigte zuletzt steil nach oben.

Auf dem Norisring lieferte sich der „Road to DTM“-Sieger ein packendes Duell mit Nicki Thiim und beendete das Sonntagsrennen auf Rang zwei. Für die beiden BMW M4 GT3 Evo von Schubert Motorsport ist es ein Heimspiel. Das Team hat seinen Sitz nur wenige Minuten von der Rennstrecke entfernt. Mit dem zweifachen Champion Marco Wittmann und Kelvin van der Linde aus Südafrika will Schubert Motorsport den Heimvorteil nutzen.

Nicki Thiim (Comtoyou Racing): „Ich bin immer noch ein wenig fassungslos, Tabellenführer der DTM zu sein. Mein Vater ist lange in dieser Serie gefahren, für mich war es immer ein Kindheitstraum, ihm nachzueifern. Die Motorsport Arena ist so etwas wie meine Heimstrecke. Sie ist nur rund vier Stunden von Dänemark entfernt, deshalb wird meine Familie mit dabei sein und mich unterstützen.“

Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf): „Ich denke immer nur von Rennen zu Rennen. In der DTM liegt alles dicht zusammen, hier sind nur Top-Fahrer am Start. Es kann sich jederzeit alles ändern, deshalb liegt mein Fokus immer nur auf der nächsten Aufgabe. Sei es Freies Training, Qualifying oder Rennen. Die Motorsport Arena Oschersleben liegt uns und vor allem dem Mercedes AMG GT3 als sehr gutem Allrounder.“

Finn Wiebelhaus (HRT Ford Racing): „Oschersleben ist für mich eine echte Oldschool-Strecke. Es gibt kaum Diskussionen über Tracklimits, weil neben der Strecke direkt Gras oder Kies wartet. Man fährt ans Limit heran und merkt sofort, wenn man es überschritten hat. Das gefällt mir. Die Strecke ist eng, technisch und hat einen schönen Rhythmus.“


Das erste freie Training für die DTM Piloten stand am Freitag um 11.00 Uhr für 55 Minuten bei bedecktem Himmel und kühlem Wetter auf dem Zeitplan. So nach und nach gingen sie dann auf die 3,667 Kilometer lange Strecke hinaus. Nach drei absolvierten Runden kamen dann auch die ersten wieder zu ihrer Crew zurück. Thomas Preining hatte nach vier Runden sich mit einer Zeit von 1:23,624 Minuten an die Spitze gefahren, gefolgt von Matteo Cairoli und Lucas Auer. Nicki Thiim und Maro Engel lagen auf den Rängen neun und zehn. Lucas Auer hatte sich bei noch 45 Minuten zu fahrender Zeit auf Rang zwei geschoben. Nicki Thiim und Maro Engel hatten auch Boden gut gemacht und lagen auf den Plätzen acht und vier. Zu dieser Zeit hatte Thomas Preining seine eigene Bestzeit nochmals unterboten. Nach sieben Runden hatte er den Kurs mit 1:23,400 Minuten umrundet.

Unterdessen war nun die Sonne heraus gekommen. Thomas Preining konnte nochmals einiges zulegen und hatte jetzt eine Zeit von 1:23,344 Minuten in den Asphalt gebrannt. Ben Dörr und Ricardo Feller hatten sich auf Rang zwei und drei gefahren. Lucas Auer war bis auf Platz fünf zurückgereicht worden. Nicki Thiim und Maro Engel waren auf den Plätzen neun und vier unterwegs. Marco Wittmann auf Rang sieben war der schnellste BMW im Feld. Direkt hinter ihm lag Mirko Bortolotti. In den letzten 34 Minuten waren zehn Fahrer nochmals in die Box gekommen. Wenig später war Mirko Bortolotti etwas auf Abwegen unterwegs. Das Fahrzeug von Kelvin van der Linde hatte man wieder richten können nach dem schweren Unfall am Norisring. Der Südafrikaner hatte sich in den in letzten 27 Minuten auf Rang sieben nach vorne gearbeitet. Sein Teamkollege Marco Wittmann lag direkt hinter ihm.

Jules Gounon in der „gelben Mamba“ hatte um 11.33 Uhr zugeschlagen und seinen Mercedes mit einer Zeit von 1:23,166 Minuten auf Rang eins gestellt. Platz zwei und drei nahmen Thomas Preining und Maro Engel ein. Lucas Auer und Nicki Thiim lagen auf den Plätzen sechs und dreizehn. Als Nicolas Baert auf seiner schnellen Runde unterwegs war, hatte er zu viel riskiert und schoss von der Strecke. Er konnte seine Fahrt aber im nachhinein wieder weiter fort setzen. Die Zeiten wurden in den letzten zwölf Minuten schneller. So führte weiterhin Jules Gounon jetzt mit einer Zeit von 1:22,972 Minuten vor Thomas Preining und Maro Engel. Lucas Auer und Nicki Thiim lagen weiterhin auf den Plätzen sechs und dreizehn. Jules Gounon war weiterhin auf Zeitenjagd unterwegs. Er konnte seine eigene Bestzeit nochmals unterbieten.

In der Schlussphase hatte Mirko Bortolotti alles auf eine Karte gesetzt und fuhr sich mit einer Zeit von 1:22,744 Minuten auf Rang eins. Thomas Preining war bis auf Rang vier zurückgefallen. Vor ihm lagen Ben Dörr und Jules Gounon. Am Ende der Session hatte sich Thomas Preining gegenüber allen anderen behaupten können und war nach 29 Runden mit einer Zeit von 1:22,493 Minuten auf Platz eins gefahren, gefolgt von seinem Teamkollegen Ricardo Feller und Mirko Bortolotti. Der Tabellenführer musste sich mit Rang neun zufrieden geben. Lucas Auer und Maro Engel wurden auf den Plätzen fünf und vier gewertet.


Am Freitagnachmittag ging es dann nochmals hinaus auf die Strecke um das zweite freie Training unter die Räder zu nehmen. Nach zehn Minuten gefahrener Zeit hatte Thomas Preining erneut das Sagen. Er hatte für alle anderen eine Zeit von 1:23,330 Minuten in den Asphalt gebrannt. Hinter hm lagen Luca Engstler und Maro Engel. Lucas Auer und Nicki Thiim befanden sich zu dieser Zeit auf den Plätzen zehn und 16. Im nachhinein wurden die Zeiten schneller. So hatte sich Marco Wittmann nach sieben Runden mit einer Zeit von 1:23,060 Minuten auf Rang eins geschoben, gefolgt von Marco Mapelli und Luca Engstler. Thomas Preining war auf Rang vier zurückgefallen. Finn Wiebelhaus der zuletzt stark unterwegs war, kam hier nicht so gut zurecht. Im ersten freien Training lag er nur auf Platz zwölf und jetzt lag er auf Rang 18.

In den letzten zwanzig Minuten waren insgesamt 17 Fahrzeuge wieder zur Box zurückgekommen. Timo Glock hatte einiges zugelegt und fuhr sich nach dreizehn Runden auf Platz zwei. Er beendete das erste freie Training auf Platz 18. Bis auf Ben Dörr waren alle anderen Piloten in den letzten dreizehn Minuten wieder in die Box gekommen. Ben Dörr hatte es in der Schlussphase geschafft sich mit einer Zeit von 1:22,943 Minuten auf Rang eins zu fahren. Marco Wittmann war der beste BMW Pilot auf Platz zwei, gefolgt von Timo Glock. In den letzten Minuten purzelten dann die Zeiten noch einmal. Lucas Auer fuhr eine Sektorenbestzeit nach der anderen und nahm mit einer Zeit von 1:22,664 Minuten Rang eins ein. Dahinter folgte sein Markenkollege Maro Engel vor Luca Engstler. Timo Glock war bis auf Rang neun zurückgereicht worden.

Thomas Preining riskierte einmal alles. Er kam sogar ein wenig durch den Dreck und konnte seinen Porsche an die Spitze katapultieren. Er hatte seine Bestzeit von morgens unterboten. Er setzte für alle eine Zeit von 1:22,425 Minuten. Im nachhinein waren auch diesmal die Manthey Piloten nicht zu schlagen. Thomas Preining und sein Teamkollege Ricardo Feller nahmen erneut die Plätze eins und zwei ein. Rang drei hatte sich Luca Engstler gesichert. Lucas Auer, Maro Engel und Nicki Thiim mussten sich mit den Rängen vier, sechs und 16 zufrieden geben. Marco Wittmann auf Platz neun war der beste BMW Pilot.

Thomas Preining (Manthey): „Oschersleben war schon immer eine meiner Lieblingsstrecken. Der Kurs ist verwinkelt, es gibt viele enge Kurven und man fährt häufig in niedrigen Gängen. Das erinnert mich an eine Kartstrecke und macht mir sehr viel Spaß. Wir waren von Beginn an gut dabei und der Porsche fühlt sich richtig stark an. An ein paar Details können wir noch arbeiten, aber insgesamt sind wir auf einem guten Niveau unterwegs.“

Luca Engstler (Red Bull Team Abt): „Anfangs haben wir ein paar Dinge ausprobiert und über den Tag ein ganz gutes Setup gefunden. Oschersleben ist eine besondere Strecke für mich, mit der ich viele Emotionen verbinde. Hier war ich oft als Kind, als mein Vater noch selbst gefahren ist. Außerdem habe ich in Oschersleben vor zwei Jahren meinen ersten DTM-Sieg geholt.


Das Ausfahren der Startpositionen wurde am Samstagmorgen um 9.45 Uhr für zwanzig Minuten in Angriff genommen. Zunächst kam es immer wieder zu Positionsverschiebungen. Die Zeiten gegenüber den freien Trainingssitzungen wurden schneller. Erneut ging kein Weg an Thomas Preining vorbei. Er hatte nach sechs Runden mit einer Zeit von 1:21,862 Minuten die Pole Position nach Hause gefahren. Kelvin van der Linde und Luca Engstler lagen wegen Behinderung von Jules Gounon und Tom Kalender unter Beobachtung. Dies wird nach dem Qualifying von den Sportkommissaren bearbeitet. Der Tabellenführer musste sich mit der neunten Startreihe zufrieden geben. Lucas Auer steht in der zweiten Startreihe. Bester BMW Pilot Marco Wittmann geht von Rang dreizehn aus ins Rennen.

Thomas Preining (Manthey): „In Oschersleben waren wir schon immer schnell unterwegs. Ich bin froh, dass wir endlich wieder da stehen, wo wir aus meiner Sicht hingehören. Die Strecke gehört zu meinen absoluten Favoriten, bisher konnte ich hier noch nie ein DTM-Rennen gewinnen. Ich hoffe, dass es dieses Wochenende endlich klappt.“

Luca Engstler (Red Bull Team Abt): „Es freut mich, dass ich in einer für uns bisher ziemlich durchwachsenen Saison endlich ein Highlight setzen konnte. Nach dem zweiten Freien Training am Freitag hatte ich schon im Gefühl, dass es ein gutes Wochenende werden kann. Das klare Ziel ist eine Sektdusche auf dem Podium.“


Ihren neunten Lauf nahmen die Piloten am Samstagmittag bei strahlendem Sonnenschein unter die Räder. Nach der Einführungsrunde funktionierte der fliegende Start und Thomas Preining gab das Tempo vor und konnte im nachhinein die Meute in die erste Kurve führen. Mit viel Disziplin ging es her hindurch. Wenig später staubte es schon im hinteren Bereich. Ben Dörr war nach einem Kontakt mit einem Reifenschaden hinten rechts unterwegs. Der Pole Setter hatte einen sagenhaften Start und konnte sich bereits mit einigen Wagenlängen absetzen. Ben Dörr hatte sich nachdem der rechte hintere Reifen sich in seine Bestandteile aufgelöst hatte, noch zur Box schleppen können. Zuvor war er mit Jules Gounon aneinander geraten. Diese Aktion lag unter Beobachtung. Nach zwei Runden hatte Thomas Preining bereits einen Vorsprung von 1,951 Sekunden. Für Ben Dörr war zu dieser Zeit das Rennen bereits zu Ende bevor es überhaupt richtig angefangen hatte.

Maro Engel hatte unterdessen Luca Engstler niedergerungen und sich auf Rang zwei gefahren. Drei Plätze gut gemacht hatte Nicki Thiim. Kelvin van der Linde hatte sich in der vierten Runde an Tom Kalender vorbeigedrängt und war auf Platz neun unterwegs. Im gesamten Feld hatten sich Grüppchen gebildet, in denen hart um jede Position gekämpft wurde. Tom Kalender auf Rang zehn führte vor Ricardo Feller und Jules Gounon. Er musste sich schon harten Attacken gegenüber dem Schweizer erwehren. Dieser wurde von Jules Jounon beschäftigt. Die ersten drei hatten sich mit einem gewissen Respektabstand zueinander vom übrigen Feld etwas abgesetzt. Um Rang dreizehn war ein harter Kampf entstanden zwischen Thierry Vermeulen, Matteo Cairoli und Nicki Thiim.

An der Spitze hatte sich der Manthey Pilot mit 1,599 Sekunden auf und davon gemacht. Im Verlauf der zwölften Runde konnte der Südafrikaner an seinem Teamkollegen Marco Wittmann vorbeigehen und nahm Platz acht ein. Kelvin van der Linde setzte sich auch direkt ab und versuchte den Anschluss an Timo Glock zu bekommen. Marco Wittmann schoss einmal quer über die Wiese und hatte einen Reifenschaden. Er musste vorzeitig in die Box kommen und gab das Rennen auch dort vorzeitig auf. Nach vierzehn Runden hatte das Boxenzeitfenster geöffnet und als Erster kam Nicolas Baert hinein. Als nächste folgten Arjun Maini und Ricardo Feller. Auch Matteo Cairoli vollzog jetzt seinen Boxenstopp. Zwei Runden später folgten die nächsten vier Fahrzeuge. Ricardo Feller lag unter Beobachtung wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse.

Bei noch dreißig Minuten zu fahrender Zeit mussten die ersten acht Piloten ihren Stopp noch hinter sich bringen. Finn Wiebelhaus kam auch mit Problemen in die Box und steuerte direkt die Garage an. Tom Kalender war ebenfalls in der Boxengasse zu schnell. Er und Ricardo Feller erhielten dafür eine Penaltylap. Lucas Auer war der erste der aus der Spitzengruppe nach 19 Runden zum Reifenwechsel herein kam. Die Reihenfolge geriet unterdessen durcheinander. Lucas Auer kam vor Mirko Bortolotti wieder auf die Strecke hinaus. Der Italiener hatte aber seine Reifen schon auf Temperatur gebracht und konnte sofort auf den Österreicher aufschließen. Zu dieser Zeit war Luca Engstler in die Box gekommen. Die beiden Führenden Thomas Preining und Maro Engel kamen gleichzeitig in die Box.

Bei Maro Engel gab es vorne ein Problem, denn das Rad wollte nicht drauf gehen und dadurch dauerte Stopp länger als geplant. Thomas Preining konnte vor Maro Engel die Box wieder verlassen. Maro Engel bekam es beim Verlassen der Boxengasse sofort mit Luca Engstler zu tun. Der Lamborghini Pilot konnte sich gegenüber dem Mercedes Fahrer durchsetzen. Jules Gounon und Marco Mapelli waren die einzigen die noch nicht in der Box waren. Bastian Buus erhielt auch eine Penaltylap wegen Verstoß gegen die Boxenstopp-Regularien (Rad nicht dauerhaft festgehalten). Als Marco Mapelli aus der Boxenasser herauskam wurde er von Bastian Buus getroffen, danach war das Fahrzeug von dem Italiener nicht mehr fahrbar und der Lamborghini Pilot gab das Rennen auch früher in der Box auf.

Diese Aktion wird nach dem Rennen von den Sportkommissaren bearbeitet. In der letzten viertel Stunde kam auch Jules Gounon mit Problemen vorzeitig in die Box gefahren. Auch für den Franzosen bedeutete es das Ende des Rennens. Thomas Preining führte unterdessen weiter das Feld an mit einem Vorsprung von 1,031 Sekunden vor Luca Engstler und Maro Engel. Lucas Auer und Nicki Thiim waren auf den Rängen vier und zwölf unterwegs. Zu dieser Zeit waren bereits sechs Fahrzeuge nicht mehr im Rennen. An der Spitze schrumpfte nun der Abstand, denn Luca Engstler kam immer näher an den Porsche Piloten heran. Auch Lucas Auer konnte sich nicht ausruhen denn Mirko Bortolotti lag ihm mit 0,776 Sekunden im Nacken. Um Platz sieben war ebenfalls ein harter Kampf zwischen Kelvin van der Linde und Timo Glock entstanden.

Der Wikinger war in der Schlussphase harten Attacken gegenüber Tom Kalender ausgesetzt. Da diese beiden sich rundenlang behackten versuchte Bastian Buus näher an dieses kämpfende Duo zu kommen. In den letzen vier Minuten hatte sich Lucas Auer bis auf 0,608 Sekunden an Maro Engel herangefahren. Thomas Preining hatte seinen Vorsprung weiter ausbauen können. Er war mit 2,145 Sekunden an der Spitze unterwegs. Zur gleichen Zeit war Timo Glock an Kelvin van der Linde dran. Dieser durfte sich keinen Fehler erlauben. Nach 40 Runden wurde Thomas Preining als Sieger abgewunken vor Luca Engstler und Maro Engel. Lucas Auer und Nicki Thiim sahen die Zielflagge auf den Rängen vier und zwölf. Kelvin van der Linde auf Rang sieben war der beste BMW Pilot.

Thomas Preining (Manthey): „Wir wollen um den Titel kämpfen, daher war dieser Sieg super wichtig für uns. Unsere Strategie ist voll aufgegangen. Denn das richtige Timing für den Boxenstopp ist in Oschersleben entscheidend, weil man auf dieser engen Strecke schnell in den Überrundungsverkehr gerät. In der Schlussphase ist Luca Engstler immer dichter an mich herangekommen, da war höchste Konzentration gefragt.“

Luca Engstler (Red Bull Team Abt): „Wir hatten einen schwierigen Saisonstart, was im ersten Jahr mit einem völlig neuen Fahrzeug auch zu erwarten war. Als Team haben wir Rennen für Rennen einen Schritt nach vorne gemacht und endlich gezeigt, dass wir ganz vorne mitfahren können. Ich kenne Oschersleben seit meiner Kindheit, habe hier die Rennen meines Vaters verfolgt, meinen ersten DTM-Sieg geholt und dadurch eine besondere Verbindung zur Strecke.“

Maro Engel (Mercedes-AMG Team RAVENOL): „Ein Podiumsplatz in der DTM ist immer ein super Ergebnis. Dazu sind wir nach einer bisher starken Saison zurück an der Tabellenspitze. Aber natürlich ärgert es mich, dass wir den zweiten Platz nicht ins Ziel gebracht haben. Fehler wie beim Boxenstopp können allerdings passieren. Für uns geht es darum, solche Dinge abzustellen und am Sonntag wieder anzugreifen.“


Das zweite Zeittraining nahmen die Fahrer am Sonntagmorgen um 9.25 Uhr unter die Räder. Die Piloten gingen dann für die letzten zehn Minuten auf die Jagd für die Pole Position hinaus. Jules Gounon hatte nach drei Runden eine Zeit von 1:27,079 Minuten für alle gefahren. Hinter ihm lagen Luca Engstler und Ben Dörr. Letzterer wird um drei Plätze in der Startaufstellung für das Sonntagrennen nach hinten zurückversetzt wegen Verursachen einer Kollision mit Jules Gounon. In der letzten Minute hatte Thomas Preining sich nach sechs Runden wieder auf Rang eins gefahren.

Er hatte eine Zeit von 1:22,400 Minuten in den Asphalt gebrannt. Luca Engstler hatte bei seinem letzten Umlauf Marco Wittmann von Rang zwei verdrängt. Im nachhinein konnte niemand die Zeit unterbieten, somit hatte der Österreicher die Doppel Pole nach Hause gefahren. Startplatz zwei und drei nahmen Luca Engstler und Marco Wittmann ein. Lucas Auer musste sich mit der achten Startreihe zufrieden geben. Nicki Thiim, der gestern seine Tabellenführung verloren hatte musste sich mit Startplatz 18 zufrieden geben. Maro Engel wird von Rang fünf ins Rennen gehen.

Thomas Preining (Manthey): „Das Wochenende läuft bisher einfach überragend! Die Rennen am Sonntag sind mit den zwei Boxenstopps allerdings völlig anders als die Samstagsläufe. Dazu könnte es noch regnen. Wir sind als Team aber gut vorbereitet, ich freue mich auf das Rennen.“

Rennen 2:

Als die Piloten sich in die Startaufstellung am Samstagmittag für ihren zweiten Lauf an diesem Wochenende begaben, wurde es immer dunkler. Das Rennen wurde als Wet Race erklärt. Thomas Preining konnte den fliegenden Start nach der Einführungsrunde nicht für sich verbuchen, denn Luca Engstler hatte sich vorbei geschoben. Es dauerte aber nicht lange und Thomas Preining holte sich seine Führungsposition wieder zurück. Der Porsche Pilot konnte sich sofort etwas absetzen. Überall im Feld wurde hart gefightet. Nach der ersten Runde führte weiterhin Thomas Preining vor Luca Engstler und Arjun Maini. Marco Wittmann hatte einen Platz eingebüßt. Maro Engel war nur noch auf Rang sieben unterwegs. Mirko Bortolotti und Kelvin van der Linde waren vorbeigezogen.

Der Pole Setter hatte sich mit 1,188 Sekunden vom Feld abgesetzt. Lucas Auer und Nicki Thiim lagen auf den Rängen 17 und 18. Die ersten zehn fuhren wie an der Perlenschnur aufgezogen hintereinander her. Danach riss das Feld ein wenig ab. Ben Dörr hatte Boden gut gemacht und war an Timo Glock vorbeigegangen und lag nach vier Runden auf Rang 15. Luca Engstler hatte sich von dem Inder etwas absetzen können. Unterdessen war die „gelbe Mamba“ etwas auf Abwegen unterwegs. Ben Dörr hatte sich Thierry Vermeulen zurecht gelegt und zog vorbei. Nach sieben Runden öffnete das Boxenzeitfenster und als Erster kam Nicki Thiim zu seinem ersten Stopp herein. Beim nächsten Umlauf kamen gleich vier Fahrzeuge heran. Bastian Bus führte diese Truppe an vor Thiery Vermeulen, Finn Wiebelhaus und Lucas Auer.

Nicki Thiim konnte an Lucas Auer vorbei gehen. Jules Gounon, Ben Dörr, Tom Kalender und Marco Mapelli vollzogen nun ihren Stopp. Nicki Thiim hatte nach zehn Runden gleich Thierry Vermeulen und Marco Mapelli niedergerungen. Finn Wiebelhaus musste erneut mit einem Reifenschaden hinten rechts herein kommen. So nach und nach kamen dann die nächsten Fahrer zum ersten Pflichtboxenstopp herein. Die Reihenfolge geriet dadurch durcheinander. Thomas Preining und Luca Engstler blieben weiterhin draußen. Luca Engstler suchte nach dreizehn Runden die Box auf. Der Boxenstopp war nicht besonders, da es beim Reifenwechsel vorne links etwas hackte. Unterdessen mussten Thomas Preining und Mirko Bortolotti ihren Stopp noch hinter sich bringen.

Der Pole Setter hatte einen Vorsprung von 4,255 Sekunden herausgefahren. Maro Engel musste absolute Kampflinie fahren, denn Luca Engstler setzte ihn immer mehr unter Druck. Der Lamborghini Pilot hatte noch Arjun Maini und Marco Wittmann im Schlepptau. Thomas Preining kam nach 15 Runden in die Box. Als letzter vollzog Mirko Bortolotti seinen Stopp. Der Italiener kam hinter Thomas Preining wieder auf die Strecke. Es flogen nun aber Maro Engel, Luca Engstler, Arjun Maini und Marco Wittmann von hinten an. Diese hatten ihre Reifen schon alle auf Temperatur gebracht. Thomas Preining hatte sich mit 3,310 Sekunden vom übrigen Feld abgesetzt. Nicki Thiim und Lucas Auer waren auf den Rängen zwölf und 17 unterwegs. Bei noch 22 Minuten zu fahrender Zeit setzte leichter Regen ein.

Der Vorsprung von Thomas Preining schrumpfte nach 23 Runden, denn Mirko Bortolotti kam immer näher an ihn heran. Dahinter folgten dann Maro Engel und Luca Engstler. Jules Gounon setzte Ricardo Feller auf Platz acht arg unter Druck. Nach 27 Runden öffnete das Boxenzeitfenster zum zweiten Mal. Sieben Fahrzeuge aus dem hinteren Bereich kamen sofort herein. So nach und nach folgten dann die nächsten Piloten. Die ersten sieben kamen gleichzeitig in die Box. Thomas Preining verlor seine Führung in der Boxengasse. Hinten links ging das Rad nicht sofort runter. Mirko Bortolotti und Maro Engel konnten vor dem Österreicher wieder auf die Strecke hinausgehen. Alle hatten nun ihren zweiten Stopp vollzogen. Zwischenzeitlich hatte Marco Wittmann Luca Engstler niedergerungen und sich auf Rang vier gefahren

An der Spitze hatte Mirko Bortolotti sich mit 1,730 Sekunden auf und davon gemacht. Thomas Preining musste absolute Kampflinie fahren, denn der Druck vom BMW Piloten Marco Wittmann wurde immer stärker. Von alledem kam der Führende nichts mit, denn er baute Runde um Runde seinen Vorsprung immer weiter aus. Er war von Rang sechs aus ins Rennen gegangen. Nach 38 Runden holte sich Mirko Bortolotti mit einem Vorsprung von 3,027 Sekunden den Sieg, gefolgt von Maro Engel und Thomas Preining. Lucas Auer und Nicki Thiim überquerten die Ziellinie auf den Plätzen zwölf und dreizehn.

In der Meisterschaft führt Maro Engel mit 145 Punkten vor Nicki Thiim mit 124 und Lucas Auer mit 123 Punkten. In der Wertung DTM Rookie oft the year Champion 2026 liegt Tom Kalender auf Rang eins mit 246 Zähler, gefolgt von Finn Wiebelhaus mit 227 und Nicolas Baert mit 210 Zähler. Mercedes Benz hat in der Manufacturer Classification 277 Punkte. Dahinter liegen Porsche mit 193 und Lamborghini mit 175 Punkten. In der Team-Wertung hat Winward Racing mit 205 Zähler die Nase vorne. Platz zwei und drei nehmen Manthey mit 174 und Emil Frey Racing mit 160 Zähler ein.

Mirko Bortolotti (TGI Team by GRT): „Den weltweit ersten Sieg des neuen Lamborghini Temerario zu holen, macht mich unglaublich stolz. Und das in der stärksten Rennserie, in der das Fahrzeug zum Einsatz kommt. Diesen Erfolg widme ich meinem verletzten Teamkollegen Maximilian Paul. Wir hatten eine super Strategie, aber auch ich habe auf der Strecke den Unterschied gemacht.“

Maro Engel (Mercedes-AMG Team RAVENOL): „Unsere Strategie und die schnellen Boxenstopps waren entscheidend für den Sprung auf den zweiten Platz. Ich freue mich riesig über unser erfolgreiches Wochenende. In der Schlussphase war ich froh, dass Marco Wittmann und Thomas Preining hinter mir so intensiv miteinander gekämpft haben. Das hat mir ein bisschen Luft verschafft.“

Thomas Preining (Manthey): „Ich wollte unbedingt gewinnen, aber solche Fehler wie beim Boxenstopp können leider immer mal passieren. Trotz Platz drei war es ein mega Wochenende für uns. Wir haben wahnsinnig viele Punkte gesammelt und einen großen Schritt zurück im Titelkampf gemacht.“


DTM

Ergebnis Lauf 9 – Oschersleben

5. Rennen DTM – 24.07. – 26.07. 2026 Oschersleben / D

Gestartet: 20 Fahrzeuge - Gewertet: 14 - Streckenlänge: 3,67 km - Renndistanz: 146,68 km - Dauer: 40 Runden

Platz Start-Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / Rückstand
1 091 Preining, Thomas Manthey Racing Porsche 911 GT3 R Evo 57:25,269
1 130 Engstler, Luca Abt Sportsline Lamborghini Temerario GT3 + 1,601
3 080 Engel, Maro Winward Racing Mercedes-AMG GT3 + 5,040
4 022 Auer, Lucas Team Landgraf Mercedes-AMG GT3 + 5,744
5 063 Bortolotti, Mirko TGI Team by GRT Lamborghini Temerario GT3 + 6,180
6 036 Maini, Arjun HRT Racing Ford Mustang GT3 Evo + 9,838
7 003 Van der Linde, Kelvin Schubert Motorsport BMW M4 GT3 Evo +11,239
8 016 Glock, Timo Dörr Motorsport McLaren 720S GT3 Evo + 11,757
9 069 Vermeulen Thierry Emil Frey Racing Ferrari 296 GT3 Evo + 15,506
10 090 Feller, Ricardo Manthey Racing Porsche 911 GT3 R Evo + 16,680
11 014 Cairoli, Matteo Emil Frey Racing Ferrari 296 GT3 Evo + 18,482
12 007 Thiim, Nicki Comtoyou Racing Aston Martin Vantage GT3 + 25,475
13 084 Kalender, Tom Team Landgraf Mercedes-AMG GT3 + 25,908
14 029 Buus, Bastian Land Motorsport Porsche 911 GT3 R Evo + 26,686
- 048 Gounon, Jules Winward Racing Mercedes-AMG GT3 - 13 laps
- 010 Mapelli, Marco Abt Sportsline Lamborghini Temerario GT3 - 15 laps
- 064 Wiebelhaus, Finn HRT Racing Ford Mustang GT3 Evo - 23 laps
- 008 Baert, Nicolas Comtoyou Racing Aston Martin Vantage GT3 - 25 laps
- 011 Wittmann, Marco Schubert Motorsport BMW M4 GT3 Evo - 27 laps
- 025 Dörr, Ben Dörr Motorsport McLaren 720S GT3 Evo - 39 laps
Schnellste Runde: Start-Nr.29, Buus, Bastian in 1:23,643 Min. = 157,8 km/h in Runde 24


  DTM

Ergebnis Lauf 10 – Oschersleben

5. Rennen DTM – 24.07. – 26.07. 2026 Oschersleben / D

Gestartet: 20 Fahrzeuge - Gewertet: 18 - Streckenlänge: 3,67 km - Renndistanz: 143,01 km - Dauer: 39 Runden

Platz Start-Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / Rückstand
1 063 Bortolotti, Mirko TGI Team by GRT Lamborghini Temerario GT3 57:30,754
2 080 Engel, Maro Winward Racing Mercedes-AMG GT3 + 3,027
3 091 Preining, Thomas Manthey Racing Porsche 911 GT3 R Evo + 3,431
4 011 Wittmann, Marco Schubert Motorsport BMW M4 GT3 Evo + 3,640
5 130 Engstler, Luca Abt Sportsline Lamborghini Temerario GT3 + 5,467
6 036 Maini, Arjun HRT Racing Ford Mustang GT3 Evo + 8,103
7 003 Van der Linde, Kelvin Schubert Motorsport BMW M4 GT3 Evo + 10,362
8 090 Feller, Ricardo Manthey Racing Porsche 911 GT3 R Evo + 11,594
9 048 Gounon, Jules Winward Racing Mercedes-AMG GT3 + 18,372
10 014 Cairoli, Matteo Emil Frey Racing Ferrari 296 GT3 Evo + 18,803
11 029 Buus, Bastian Land Motorsport Porsche 911 GT3 R Evo + 19,146
12 022 Auer, Lucas Team Landgraf Mercedes-AMG GT3 + 19,997
13 007 Thiim, Nicki Comtoyou Racing Aston Martin Vantage GT3 + 20,672
14 010 Mapelli, Marco Abt Sportsline Lamborghini Temerario GT3 + 21,159
15 069 Vermeulen Thierry Emil Frey Racing Ferrari 296 GT3 Evo + 22,027
16 025 Dörr, Ben Dörr Motorsport McLaren 720S GT3 Evo + 22,369
17 016 Glock, Timo Dörr Motorsport McLaren 720S GT3 Evo + 22,736
18 084 Kalender, Tom Team Landgraf Mercedes-AMG GT3 + 23,987
- 008 Baert, Nicolas Comtoyou Racing Aston Martin Vantage GT3 - 10 laps
- 064 Wiebelhaus, Finn HRT Racing Ford Mustang GT3 Evo - 30 laps
Schnellste Runde: Start-Nr.07, Thiim, Nicki in 1:24,188 Min. = 156,8 km/h in Runde 12


DTM 2026

Fahrerwertung nach 10 von 16 Rennen

Platz Start-Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16
1 080 Engel, Maro Mercedes-AMG GT3 145 16/3 25 19 13 1 9 20/2 9 16/1 20
2 007 Thiim, Nicki Aston Martin Vantage GT3 124 6 11 7 0 13/3 20/1 25/3 25/3 4 3
3 022 Auer, Lucas Mercedes-AMG GT3 123 20 16/1 20/1 3 10/1 5 13 16 13 4
4 091 Preining, Thomas Porsche 911 GT3 R Evo 117 25/1 3 9 8 4 6 7 7 25/3 16/3
5 014 Cairoli, Matteo Ferrari 296 GT3 Evo 94 8 2 25/3 5 8 25/2 5 0 5 6
6 036 Maini, Arjun Ford Mustang GT3 Evo 94 9 5 4 0 7/2 13/3 16/1 13/1 10 10
7 011 Wittmann, Marco BMW M4 GT3 Evo 91 11 20 5 16 11 8 0 6 0 13/1
8 025 Dörr, Ben McLaren 720S GT3 Evo 76 /2 9 11 20 25 0 6 3 0 0
9 069 Vermeulen Thierry Ferrari 296 GT3 Evo 75 3 7 16/2 11/2 3 2 11 10 7 1
10 063 Bortolotti, Mirko Lamborghini Temerario GT3 73 4 0 2 7 0 11 8 5 11 25
11 003 Van der Linde, Kelvin BMW M4 GT3 Evo 72 0 10/3 0 25/3 6 7 0 0 9 9
12 130 Engstler, Luca Lamborghini Temerario GT3 67 1 0 8 10/1 0 10 2 0 20/2 11/2
13 048 Gounon, Jules Mercedes-AMG GT3 66 0 13 13 4 9 0 9 11 0 7
14 090 Feller, Ricardo Porsche 911 GT3 R Evo 64 7 4 6 6 16 3 4 4 6 8
15 064 Wiebelhaus, Finn Ford Mustang GT3 Ev9o 63 5 8/2 0 0 0 16 10 20/2 0 0
16 010 Mapelli, Marco Lamborghini Temerario GT3 33 0 0 1 9 20 1 0 0 0 2
17 029 Buus, Bastian Porsche 911 GT3 R Evo 30 2 6 0 0 0 4 3 8 2 5
18 084 Kalender, Tom Mercedes-AMG GT3 24 13 0 0 1 5 0 0 2 3 0
19 016 Glock, Timo McLaren 720S GT3 Evo 21 10 1 0 2 0 0 0 0 8 0
20 019 Paul, Maximilian Lamborghini Temerario GT3 5 0 0 3 2 0 0 0 - - -
21 008 Baert, Nicolas Aston Martin Vantage GT3 2 0 0 3 0 2 0 1 1 0 0

DTM 2026

Rookie oft the year nach 10 von 16 Rennen

Platz Start-Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16
1 084 Kalender, Tom Mercedes-AMG GT3 246 25/10 /9 /10 25/9 25/9 16/9 /10 20 25/10 25/9
2 064 Wiebelhaus, Finn Ford Mustang GT3 Evo 227 20/9 25/10 25/9 /8/-1 /10 25/10 25/9 25/-1 9 10
3 008 Baert, Nicolas Aston Martin Vantage GT3 210 /8 20/8 20/8 20/10 20/8 20/8 20/8 16 8 8

Teamwertung nach 10 von 16 Rennen

Platz Team Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16
1 Winward Racing 205 16 38 23 17 10 9 29 20 16 27
2 Manthey Racing 174 32 7 15 14 20 9 11 11 31 24
3 Emil Frey Racing 160 11 9 41 16 11 27 16 10 12 7
4 Schubert Motorsport 156 11 30 5 41 17 15 0 6 9 22
5 HRT Ford Racing 146 14 13 4 0 7 29 26 33 10 10
6 Landgraf Motorsport 144 33 16 20 4 15 5 13 18 16 4
7 Comtoyou Racing 116 6 11 7 0 13 2 26 26 4 3
8 Dörr Motorsport 95 10 10 11 22 25 0 6 3 8 0
9 Abt Sportsline 95 1 0 9 19 20 11 2 0 20 13
10 GRT Grasser Racing Team 78 4 0 5 7 2 11 8 5 11 25
11 Land Motorsport 30 2 6 0 0 0 4 3 8 2 5

Herstellerwertung nach 10 von 16 Rennen

Platz Hersteller Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16
1 Mercedes AMG 277 36 41 33 18 33 27 29 27
2 Porsche 193 33 12 17 15 13 17 31 24
3 Lamborghii 175 8 2 13 19 13 9 31 36
4 Ferrari 172 13 12 41 17 17 10 12 10
5 BMW 161 13 31 6 41 0 7 9 22
6 Ford 157 16 15 8 3 26 33 10 10
7 Aston Martin 136 7 14 10 3 28 29 4 5
8 McLaren 111 11 13 11 24 7 5 8 5

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