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Sieg und Tabellenführung für Fourie / Zimmermann - 1. Rennen

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Ihren fünften Lauf nahmen die Piloten am Samstagnachmittag bei wechselhaften Bedingungen in Angriff. Da es zuvor geregnet hatte, wurde das Rennen als wet race erklärt und es wurden zwei Einführungsrunden gefahren. Danach hatten die Pole Setter einen guten Start und bogen auch als Erste in die erste Kurve hinein. Dort kamen sie alle mit viel Disziplin hindurch. Die Gebrüder Holzem und Kiano Blum / Niklas Kalus konnten sich auch direkt etwas vom Feld absetzen. Tim Hütter / Ethan Brown hatten eine Penalty Strafe erhalten wegen Frühstarts. Im Verlauf der dritten Runde waren Storm Gjerdrum / Fabio Rauer etwas auf Abwegen unterwegs. An der Spitze hatten sich die Pole Setter und die Ford Mustang Piloten vom übrigen Feld abgesetzt.

Storm Gjerdrum / Fabio Rauer hatten sich nach ihrem Ausrutscher auf Platz acht wieder eingereiht. Die BMW Piloten an der Spitze wurden rundenlang von Kiano Blum / Niklas Kalus unter Druck gesetzt. Mark Kastelic / Pavel Lefterov hatten an Boden verloren und lagen nur noch auf Rang neun. Felix Hirsiger / Finn Zulauf konnten sich auf Platz vier fahren. Tim Zimmermann / Leyton Fourie die auf Platz drei unterwegs waren hatten nach vorne und hinten genug Luft. Collin Bönighausen / Leo Pichler waren nach neun Runden zum Pflichtboxenstopp herein gekommen, gefolgt von Storm Gjerdrum / Fabio Rauer. Ihnen folgten dann Joseph Ellerine / Alain Valente und Baudouin Detout / Jamie Alan Day. Die Reihenfolge geriet erst einmal durcheinander.

Im Verlauf der zwölften Runde kam dann der ernste Angriff von Kiano Blum / Niklas Kalus auf Sandro Holzem / Juliano Holzem. Dieser ging jetzt zu Gunsten der Ford Mustang Piloten aus. Sie führten jetzt das Feld an. Beim nächsten Umlauf nahmen dann die Pole Setter ihren Fahrerwechsel vor. Nach dreizehn Runden kamen auch die Führenden und Tim Zimmermann /Leyton Fourie gleichzeitig in die Box. Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch nicht die Tabellenführer zum Pflichtboxenstopp herein gekommen. Nachdem dann auch Felix Hirsiger / Finn Zulauf in der Box waren führten wieder die Pole Setter vor Emil Gjerdrum / Max Reis und Niklas Kalus / Kiano Blum.

Bei einem Zweikampf zwischen Niklas Kalus / Kiano Blum und Emil Gjedrum / Max Reis kam der rote Ford Mustang ins Schleudern, mit der Folge, dass die Piloten die Mauer touchierten. Danach war das Fahrzeug nicht mehr steuerbar. Niklas Kalus / Kiano Blum stellten dann ihren Boliden in einem Notausgang ab. Die Führenden hatten unterdessen einen Vorsprung von über 24 Sekunden herausgefahren. Finn Zulauf / Felix Hirsiger waren nur auf Platz fünf unterwegs. Emil Gjedrum / Max Reis hatten es jetzt mit Leyton Fourie / Tim Zimmermann zu tun bekommen. Nach 34 Runden versuchten Leo Pichler / Colin Bönighausen auf Platz vier den Anschluss an das vor ihnen kämpfende Duo zu bekommen. Die Porsche Piloten kamen Runde um Runde näher heran. An der Spitze bekamen Juliano Holzem / Sandro Holzem davon nichts mit, denn ihr Vorsprung betrug immer noch 24,386 Sekunden.

Nach 37 Runden öffnete das Boxenzeifenster zum zweiten Mal. Als Erste kamen Emil Gjerdrum / Max Reis herein. Beim nächsten Umlauf kamen auch die Führenden und Fabio Rauer / Storm Gjerdrum herein. Auch Leyton Fourie / Tim Zimmermann vollzogen ihren zweiten Stopp. Die Reihenfolge geriet nun wieder durcheinander. Nach 43 Runden stand das Fahrzeug von Leo Pichler / Colin Bönighausen eingangs der Boxengasse. Wahrscheinlich hatte man sich mit der Spritmenge vertan. Das Rennen wurde dann durch eine Safety Car Phase neutralisiert. Nachdem die Reihenfolge wieder hergestellt war führten weiterhin die Holzem Brüder vor Tim Zimmermann / Leyton Fourie und Finn Zulauf / Felix Hirsiger. Die bereits herausgefahrenen Vorsprünge waren durch das Neutralisieren erst einmal futsch.

Der Re-Start erfolgte dann nach 46 Runden und ging zu Gunsten von Sandro Holzem / Juliano Holzem aus. Es standen jetzt noch zehn Minuten auf der Uhr. Baudouin Detout / Jamie Alan Day hatten mit ihren kalten Reifen Probleme. Mit Mühe und Not konnten sie ihren Aston Martin auf der Strecke halten. Wenig später waren Tim Hütter / Ethan Brown auf Abwegen unterwegs. Danach steuerte man auch die Box an. Felix Hirsiger / Finn Zulauf mussten sich in der Schlussphase den Mustang Piloten Max Reis / Emil Gjerdrum geschlagen geben. Damit hatten sie den letzten Platz auf dem Treppchen verloren.

Die Zwillingsbrüder Holzem holten sich ihren ersten Laufsieg mit einem Vorsprung von über drei Sekunden, gefolgt von Tim Zimmermann / Leyton Fourie und Max Reis / Emil Gjerdrum. Feix Hirsiger / Finn Zulauf überquerten die Ziellinie als Vierte.

Sandro Holzem (Schubert Motorsport): „Mir fällt ein sehr großer Stein vom Herzen. Wir haben oft gezeigt, dass wir im Stande sind zu gewinnen und waren auch oft nah dran, hatten aber immer wieder Pech. Vielen Dank an unser Team für die gute Strategie und das tolle Auto“,

Juliano Holzem (Schubert Motorsport): „Es ist wie ein Bann, der endlich gebrochen wurde. Wir sind sehr glücklich. Wir haben so lange auf diesen Sieg gewartet und die Performance war immer da. Endlich haben wir es geschafft. Ich habe in meinem Stint versucht, die Pace zu halten und keinen Fehler zu machen und bin sehr erleichtert, dass unsere Leistung nun endlich belohnt wurde.“

Leyton Fourie (FK Performance Motorsport): „Wir haben diese starke Pace im Rennen nicht erwartet, beschweren uns aber natürlich nicht darüber. Das Auto war in guter Verfassung in diesen Bedingungen. Wir waren wirklich schnell auf den neuen Reifen, aber die Luftverwirbelungen hinter dem Ford haben es knifflig gemacht, eine Überholmöglichkeit zu erhalten. Und fairerweise muss ich sagen, dass Emil auch sehr gut verteidigt hat.“

Max Reis (Haupt Racing Team): „Ich wusste aus dem vergangenen Jahr, dass es ein großer Vorteil ist, am Ende die frischen Reifen zu haben. Zumal es zur ersten Boxenstopp-Phase noch etwas feucht war und es damit schwieriger gewesen wäre, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Das Safety Car hat natürlich dazu beigetragen, dass ich nochmal angreifen konnte. Ich bin sehr glücklich. Endlich haben wir es aufs Podium geschafft, nachdem die Saison sehr hart für uns verlief, weil wir deutlich mehr Pace in der Tasche gehabt haben und das nie zeigen konnten.“

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Provided by Swen Wauer