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Däne nach zwei Siegen Halbzeitmeister - 2. Rennen

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Ihren achten Saisonlauf nahmen die Protagonisten am Sonntagmittag in Angriff. Der Himmel wurde jetzt dunkler. Nicki Thiim konnte erneut nach den zwei Einführungsrunden den fliegenden Start wieder für sich verbuchen. Er bog als Erster in die Grundigkehre ein. Weit gefächert ging es auf diese Kurve zu. Matteo Cairoli lag unter Beobachtung wegen eines Fehlstarts. Bereits nach der ersten Runde musste das Safety Car heraus kommen, weil ein Stück vom Heckflügel von Matteo Cairoli in der Grundigkehre lag. Zuvor hatte er einen Schubser von Maro Engel bekommen. Im Verlauf der dritten Runde fing es an zu regnen. Matteo Cairoli hatte eine Penaltylap erhalten. Nachdem das Rennen wieder frei gegeben wurde, konnte der Däne seine Position behaupten. Er wurde von Finn Wiebelhaus unter Druck gesetzt. Danach riss das Feld ein wenig ab.

Lucas Auer und Arjun Maini hatten ihre Positionen verteidigen können. Hingegen lag der Tabellenführer Maro Engel nur auf Platz zwölf. Es wurde jetzt schwierig die Fahrzeuge auf der Strecke zu halten, denn durch den Regen wurde die Strecke immer rutschiger. Im gesamten Feld wurde hart um jede Position gekämpft. Marco Wittmann hatte sich auf Rang dreizehn gefahren. Es regnete nun in Strömen. Lucas Auer hatte sich Ben Dörr zurecht gelegt und fuhr auf Rang vier. Marco Mapelli hatte das Auto verloren, traf Matteo Cairoli und dieser nahm noch Luca Engstler mit ins Aus. Matteo Cairoli musste in der Grundigkehre geborgen werden. Es lagen auch noch sehr viele Karbonteile auf der Strecke. Erneut wurde das Rennen neutralisiert. Die Fahrzeuge wurden wieder auf die Start und Zielgeraden von Ron Dobmeier geleitet und stellten sich dort auf.

Die Mechaniker kamen dann mit den Regenreifen zu ihren Fahrern und sie hatten zehn Minuten Zeit, bevor das Rennen wieder aufgenommen werden sollte. Der Vorfall zwischen Matteo Cairoli und Luca Engstler wird nach dem Rennen von den Sportkommissaren bearbeitet. Der Re-Start erfolgt hinter dem Safety Car und es wurden zwei Runden hinter Ron Dobmeier gefahren. Zwischenzeitlich hatte es aufgehort zu regnen. Es waren jetzt alle auf Regenreifen unterwegs. Nicki Thiim bestimmte bei noch 42 Minuten zu fahrender Zeit das Tempo. Der Däne bog wieder als Erster in die Grundigkehre ein. Arjun Maini wurde hart von Lucas Auer bedrängt. Auf der Start und Zielgeraden hielt der Inder gegen den Österreicher. Im nachhinein musste der Ford Mustang dann den Mercedes in der Grundigkehre ziehen lassen.

Maro Engel konnte sich schon auf Rang neun fahren. Unterdessen hatte das Boxenzeitfenster geöffnet. Im gesamten Feld hatten sich Grüppchen gebildet in denen hart gekämpft wurde. Nicki Thiim wurde unterdessen von Finn Wiebelhaus angegriffen. Für einen kurzen Moment hatte der Ford sich an den Aston Martin vorbeigefahren, aber er musste nun den weiten Weg nach außen nehmen und sofort konnte der Däne die Führungsposition wieder zurückholen. Timo Glock hatte die Mauer touchiert und kam danach in die Box. Marco Wittmann und Bastian Buus vollzogen jetzt ihren ersten Pflichtboxenstopp. So nach und nach vollzogen dann die nächsten Fahrer ihren Stopp. Finn Wiebelhaus war einer der Ersten aus der Spitzengruppe. Maro Engel und Arjun Maini kam dann danach in die Box.

Die Strecke trocknete nun immer weiter ab. Der Pole Setter kam bei noch 31 Minuten zu fahrende Zeit in die Box, gefolgt von Lucas Auer, Jules Gounon, Mirko Bortolotti und Thomas Preining. Nicki Thiim kam vor Finn Wiebelhaus wieder auf die Strecke hinaus. Der Ford Pilot war aber schon mit warmen Reifen unterwegs, denn er hatte seinen Stopp schon längst hinter sich gebracht. Rundenlang versuchte Finn Wiebelhaus immer wieder den Routinier niederzuringen. In der Grundigkehre zwang Nicki Thiim immer wieder den Ford Piloten die Außenbahn zu nehmen. Danach machte er dann die Türe zu und so konnte der Däne jedes Mal seine Position verteidien. Lucas Auer lag auf Rang drei, gefolgt von Arjun Maini. Maro Engel befand sich auf Platz sieben.

Die ersten beiden hatten sich mit über 4,5 Sekunden vom übrigen Feld abgesetzt. Jules Gounon auf Platz fünf führte eine Truppe von vier Fahrzeugen an. Marco Mapelli hatte einen leichten Mauerkontakt. Danach fuhr er direkt in Richtung LKW. Das Rennen war für ihn damit vorbei. Marco Wittmann versuchte rundenlang an Thomas Preining vorbeizugehen. Hier ging es um die zehnte Position. Von alledem bekam Nicki Thiim an der Spitze nichts mit, denn er hatte sich mit 2,086 Sekunden von Finn Wiebelhaus befreien können. Tom Kalender auf Platz dreizehn hatte auch alle Hände voll zu tun sich Ben Dörr vom Hals zu halten. In der letzten viertel Stunde öffnete das Boxenzeitfenster dann zum zweiten Mal. Es kamen sofort Bastian Buus, Marco Wittmann und Ben Dörr herein.

Danach folgten Maro Engel, Mirko Bortolotti, Thomas Preining, Tom Kalender und Jules Gounon. Thomas Preining konnte in der Box an Mirko Bortolotti vorbeigehen. Bei Maro Engel dauerte der Stopp länger als geplant, weil Tom Kalender herein kam und seine Position einnahm. Zu dieser Zeit wollte der Mercedes Pilot gerade hinaus fahren. Der Boxenstopp bei Lucas Auer verlief nicht nach Plan, denn bei ihm klemmte es hinten. Beim Radwechsel. Finn Wiebelhaus vollzog seinen Stopp vor Nicki Thiim und Luca Engstler. Beim nächsten Umlauf vollzog der führende Däne seinen Stopp. Sein Stopp betrug 7,3 Sekunden. Er konnte vor Finn Wiebelhaus wieder auf die Strecke kommen. Luca Engstler war der Letzte der seinen zweiten Stopp hinter sich brachte.

Mit einem Vorsprung von 5,557 Sekunden führte Nicki Thiim das Feld an vor Finn Wiebelhaus und Lucas Auer. Marco Wittmann setzte zu dieser Zeit Thomas Preining auf Rang neun arg unter Druck. Vor ihnen war Bastian Buus unterwegs. In der Schlussphase schrumpfte der Vorsprung des Dänen. Dieser lag nur noch bei zwei Sekunden. Arjun Maini musste sich gegenüber Jules Gounon erwehren. Die „Gelbe Mamba“ hatte noch Thierry Vermeulen im Schlepptau. In den letzten Runden war der Vorsprung von Nicki Thiim immer wieder etwas geschrumpft. Nach 62 Runden holte sich Nicki Thiim den Doppel Sieg vor Finn Wiebelhaus und Lucas Auer. Maro Engel wurde als Siebter gewertet. Marco Wittmann sah die Zielflagge auf Rang zehn.

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