Däne nach zwei Siegen Halbzeitmeister - 1. Qualifying
- Hauptkategorie: DTM Paket
- DTM
- 30. Juni 2026
- Cornelia Simon
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Ernst wurde es dann für die Fahrer am Samstagmorgen um 9.35 Uhr. Das Zeittraining wurde in zwei Gruppen abgehalten. In Gruppe A gehen die Piloten auf die Strecke, die auf den ungeraden Plätzen des zweiten freien Trainings sich platziert hatten. Nach einer kurzen Pause von fünf Minuten gehen dann die Fahrer mit den geraden Platzierungen aus dem zweiten freien Training hinaus um die Pole Position für den Lauf am Mittag auszufahren. Zunächst gingen erst zwei Piloten von elf aus der Gruppe A auf die Strecke. Hier setzte dann Jules Gounon für alle eine Zeit von 51,938 Sekunden, gefolgt von Maro Engel. Alle anderen warten zunächst ein wenig ab. Nachdem dann alle draußen waren hatte sich Ben Dörr bei noch sieben Minuten mit einer Zeit von 49,009 Sekunden auf Rang eins gefahren, gefolgt von Finn Wiebelhaus und Thierry Vermeulen.
Zwischenzeitlich hatte Jules Gounon Marco Wittmann behindert. Dies wird nach dem Rennen von den Sportkommissaren bearbeitet. Der Tabellenführer lag zu dieser Zeit auf Platz fünf. In der Schlussphase wurden die Zeiten nochmals schneller. Ben Dörr hatte für alle in den letzten zweieinhalb Minuten eine Zeit von 48,547 Sekunden in den Asphalt gebrannt, gefolgt von Maro Engel und Finn Wiebelhaus. Der Tabellenführer hatte sich wieder bis auf Platz fünf nach vorne gefahren. Maro Engel konnte in der letzten Minute noch einiges zulegen und setzte sich mit einer Zeit von 48,463 Sekunden auf Platz eins. Am Ende konnte niemand die Zeit von Maro Engel toppen. Platz zwei und drei nahmen Ben Dörr und Jules Gounon ein. Finn Wiebelhaus und Matteo Cairoli wurden auf den Plätzen vier und sechs gewertet.
Nach einer Pause von fünf Minuten musste dann Gruppe B auf die Strecke und setzte zur Jagd auf die Pole Position an. Hier begaben sich sofort alle zehn Fahrer auf die Jagd. Bei noch 16 Minuten zu fahrender Zeit waren einige Fahrer noch einmal in die Box gekommen. Zu dieser Zeit hatte sich Tom Kalender mit einer Zeit von 51,422 Sekunden auf Rang eins gefahren, gefolgt von Lucas Auer und Timo Glock. Kelvin van der Linde, Nicki Thiim, Bastian Buus, Arjun Maini und Thomas Preining waren noch in der Box und warteten ab. Tom Kalender hatte es in den letzten neun Minuten übertrieben, denn er touchierte die Mauer. Dabei hatte er Glück, dass der Mercedes nicht in Mitleidenschaft gezogen worden war.
Timo Glock hatte sich unterdessen auf Rang zwei gefahren, gefolgt von Bastian Buus. Die Fahrer waren aber noch nicht an der Zeit von Maro Engel heran gekommen. Die Zeiten wurden in den letzten sechs Minuten schneller. Nicki Thiim hatte sich mit einer Zeit von 48,669 Sekunden auf Platz eins geschoben. Er wurde von Arjun Maini von dort verdrängt. Bei nächsten Umlauf hatte sich der Däne wieder auf Rang eins geschoben. Mit einer Zeit von 48,522 Sekunden. Er konnte seine eigne Bestzeit nochmals unterbieten und verdrängte mit einer Zeit von 48,449 Sekunden Maro Engel von der Pole Position. Arjun Maini und Lucas Auer lagen zu dieser Zeit auf den Rängen zwei und drei.
Am Ende konnte niemand die Zeit von Nicki Thiim unterbieten. Platz zwei und drei nahmen Arjun Maini und Lucas Auer ein. Tom Kalender wurde auf Rang vier gewertet. Damit wird der Däne am Mittag von der Pole Position aus ins Rennen geben, gefolgt von Maro Engel und Arjun Maini. Matteo Cairoli musste sich mit Startposition zehn zufrieden geben. Lucas Auer nimmt das Rennen aus der dritten Startreihe aus auf.
Nicki Thiim (Comtoyou Racing): „Ich liebe es, auf dem Norisring zu fahren. Ein paar Mal habe ich die Mauern berührt, aber das gehört dazu und hat mir einen Extrakick gegeben. Das Feld liegt extrem eng zusammen. Daher muss man alles auf den Punkt bringen und voll am Limit fahren.“