Falken Motorsports schlägt eindrucksvoll zurück - AMC Duisburg 1950 e. V. im DMV
- Hauptkategorie: Serien Paket
- NLS
- 28. September 2026
- Cornelia Simon
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Max Kruse Racing ist auch bei diesen Rennen erneut mit großem Aufgebot an der Startlinie: drei Audi R8 LMS GT3 EVO II, ein Porsche Cayman GT4 und der in der SP3T-Klasse startende VW Golf GTI Clubsport 24h. Letzterer wird unter anderem vom amtierenden Kleinfeld-Weltmeister Max Kruse pilotiert, der sich nach seinem persönlichen Sommermärchen am Nürburgring zurückmeldet. „Ich freue mich mega endlich wieder auf der Nordschleife zu sein. Ich war jetzt seit dem 24-Stunden Rennen erst einmal wieder dabei und man vermisst die Strecke natürlich schon, deswegen freue ich mich ganz besonders auf den Double Header. Dort warten viele Trainings- und Rennrunden, die mich in Sachen Erfahrung auch weiter nach vorne bringen“, so Kruse.
Mehrfachstarter Jan Jaap van Roon und Tom Coronel finden sich an diesem Wochenende sowohl auf dem Porsche Cayman GT4 (#990) wo van Roon zusammen mit seinem Sohn Simon ins Lenkrad greift, als auch auf der Startnummer 19 (Audi R8 LMS GT3 EVO II), wo Duncan Huisman der dritte Mann am Lenkrad ist.

Das zweite Schwesterauto (#75) wird von den beiden Brüdern Dominik und Marcel Fugel zusammen mit Benny Leuchter pilotiert. Christoph Lenz, Christian Kohlhaas und Finn Zulauf, der zuletzt den Sieg bei den ADAC GT Masters am Salzburgring einfuhr, sitzen im dritten GT3-Boliden.
Die zahlreichen Unfälle des ersten Renntages spiegelten sich am Sonntag auch in der Starterliste wider: Statt 131 Fahrzeugen gingen am 13.09.2026 insgesamt 107 Teilnehmer an den Start. Zunächst blieb die Strecke trocken, bereits in der sechsten Runde setzte jedoch der erste Regen ein. Ab der Rennhalbzeit nahm dieser deutlich zu, sodass Regenreifen schließlich zur Pflicht wurden. Insbesondere die letzte Rennstunde verlangte den Fahrern alles ab. Selbst die Starkregenreifen stießen angesichts der Wassermengen an ihre Grenzen.

Für Tom Coronel und Duncan Huisman (#19) kam der Ausfall besonders bitter: Trotz eines bis dahin soliden Auftritts des Audi R8 LMS GT3 EVO II war zwei Runden vor Rennende gegen die Wassermassen auf der Strecke kein Ankommen mehr. „Es ist so ärgerlich, kurz vor Rennende die Ziellinie nicht zu überqueren. Aber die Bedingungen haben es mir nicht leicht gemacht und die Nordschleife hat mich mal wieder überrascht und eines Besseren belehrt“, so Coronel. Auch Jan Jaap van Roon erlebte gemeinsam mit seinem Sohn Simon einen schwierigen Sonntag. Ihr Porsche Cayman GT4 mit der Startnummer 990 musste das Rennen aufgrund eines Einschlags vorzeitig beenden.
Mit Respekt ging auch Teamkollege Christian Kohlhaas (#11) in seinen Stint. Für ihn war es die erste Regenfahrt mit dem GT3-Fahrzeug: „Ich bin vorher noch nie mit dem Auto bei Regen gefahren, aber es ließ sich unglaublich gut fahren und ich bin grundsätzlich gut zurechtgekommen, obwohl ich auch gegen Ende mit Aquaplaning zu kämpfen hatte.“
Gemeinsam mit Finn Zulauf und Christoph Lenz brachte Kohlhaas den Audi R8 LMS GT3 EVO II trotz der schwierigen Bedingungen sicher ins Ziel und sicherte damit erneut Platz zwei in der AT1-Klasse.
Einen weiteren Podiumsplatz für Max Kruse Racing gab es in der SPT3-Klasse (AT): Jonathan Mogotsi und Franco Fahrbach fuhren den VW Golf GTI Clubsport 24h (#10) ebenfalls auf den zweiten Rang.
Für Benny Leuchter und die beiden Fugel-Brüder im Audi R8 LMS GT3 EVO II (#75) endete auch der Sonntag mit einem Klassensieg in der AT1. Trotz der schwierigen Wetterbedingungen erreichte das Trio zudem einen soliden elften Platz im Gesamtklassement. Dominik Fugel beschreibt den abschließenden Stint als besondere Herausforderung: „Es war sehr schwierig, das Auto im Schluss-Stint auf der Strecke zu halten und wir wollten unter keinen Umständen unnötiges Risiko eingehen. Umso erleichternder war natürlich dann der Klassensieg und ein solider elfter Gesamtrang.“