Schubert Motorsport gewinnt hauchdünn NLS 8
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- NLS
- 24. September 2026
- Cornelia Simon
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NLS_Ren 8: Das 65. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen bot den Fans an der Nürburgring-Nordschleife vier Stunden lang erstklassigen Langstreckensport und ein hochdramatisches Finale: Nach 27 absolvierten Runden sicherte sich Schubert Motorsport den Gesamtsieg beim achten Lauf der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie. Jens Klingmann, Jordan Pepper und Ugo de Wilde überquerten die Ziellinie im BMW M4 GT3 EVO mit einem hauchdünnen Vorsprung von lediglich 0,308 Sekunden. Knapp dahinter belegten
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Tim Heinemann und Morris Schuring im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports den zweiten Rang. Einen historischen dritten Platz auf dem Gesamtsiegerpodest holten sich Dominik und Marcel Fugel zusammen mit Benjamin Leuchter für Max Kruse Racing im Audi R8 LMS GT3 EVO II. Das Trio feierte damit nicht nur den unangefochtenen Klassensieg in der AT 1, sondern trug sich als erste Mannschaft überhaupt in die Geschichtsbücher ein, die mit einem GT3-Fahrzeug und E20-Kraftstoff einen Podestplatz in der Gesamtwertung erzielte.
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Im Zeittraining unterstrich das Feld das hohe Leistungsniveau der Serie. Die ersten zwölf Fahrzeuge lagen innerhalb von gerade einmal zehn Sekunden. Die Pole-Position sicherte sich das Trio Antal Zsigo, Moritz Kranz und David Jahn im BMW M4 GT3 EVO von Gamota Racing mit einer Rundenzeit von 7:53.343 Minuten. Eine Rückversetzung verkraften musste dagegen das Team Dunlop Motorsport: Nico Menzel und Flynt Schuring wurden nach einer Kollision in der Anfangsphase des Trainings von der achten Startposition auf den elften Rang zurückgestuft, zeigten im Rennen jedoch eine eindrucksvolle Aufholjagd bis auf den fünften Gesamtrang hinter dem viertplatzierten Mercedes-AMG GT3 des Mercedes-AMG Team RAVENOL.
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Für Turbulenzen in der Anfangsphase sorgte eine Kollision in der AMG-Arena zwischen dem Ford Mustang GT3 vom Haupt Racing Team (Vincent Kolb / Frank Stippler) und dem Porsche 911 GT3 R vom BLACK FALCON Team EAE (Daan Arrow / Mustafa Mehmet Kaya / Mike Stursberg). Trotz eines Drehers kämpfte sich das BLACK FALCON Team EAE zurück und sicherte sich souverän den Klassensieg in der SP9 Am (Gesamtrang elf). Der Mustang schied vorzeitig aus. Den Sieg in der SP9 Pro-Am feierte 48 LOSCH Motorsport by BLACK FALCON mit Patrick Assenheimer, Tobias Müller und Dylan Pereira im Porsche 911 GT3 R EVO auf Gesamtrang sechs.
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Das Rennen um den Gesamtsieg entschied sich nach dem letzten Boxenstopp, als Schubert Motorsport in Runde 24 wieder die Spitze übernahm. In den verbleibenden Umläufen setzten Heinemann und Schuring den führenden BMW unter Dauerdruck und blieben Stoßstange an Stoßstange. Schubert Motorsport verteidigte die Linie jedoch fehlerfrei und überquerte nach vier Stunden mit 0,308 Sekunden Vorsprung die Ziellinie. Sieger Jens Klingmann resümierte freudestrahlend: „Das war wirklich Motorsport vom Feinsten – genau das, was wir uns als Fahrer wünschen und die Fans sehen wollen. Bei NLS6 haben wir noch mit zwei Zehnteln Rückstand verloren, heute haben wir gewonnen. Auf der Döttinger Höhe hatte ich schon das Gefühl, es reicht, aber durch Überrundungsverkehr wurde es noch einmal richtig eng. Umso schöner, dass es am Ende gereicht hat.“ Das Team aus Oschersleben hatte am Samstag übrigens doppelt Grund zu feiern: Auf dem Sachsenring entschied Marco Wittmann im BMW M4 GT3 das erste DTM-Rennen für sich.
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