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Zeitstrafe verhinderte den Sieg - 1. Rennen

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Bei Temperaturen von über 30 Grad nahmen die Fahrerinnen und Fahrer des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland am Samstagvormittag ihren neunten Lauf in Angriff. Der Start nach der Einführungsrunde funktionierte ohne Probleme und der Pole Setter konnte seine Position nicht behaupten, denn Marcus Amand rang ihn nieder und hatte die Führung übernommen. Unterdessen griff Chester Kieffer den Pole Setter auf Platz zwei an. Zur gleichen Zeit hatte sich Sebastian Freymuth gedreht und musste dem Feld hinterher eilen. Nach der ersten Runde führte Marcus Amand mit 0,22 Sekunden vor Flynt Schuring und Keagan Masters. Alexander Tauscher und Chester Kieffer hatte Boden verloren.

Hingegen hatte Theo Oeverhaus sich auf Rang fünf gefahren. Wenig später drehte sich auch Ahmad Alshehab und konnte dem Feld hinterher eilen. Überall hatten sich Grüppchen gebildet in denen hart gekämpft wurde. Einen harten Kampf lieferten sich Gus Burton und Louis Perrot. Hier ging es um die 23. Position. Joseph Warhurst hatte sich auf Rang neun gefahren und zuvor Daniel Ros niedergerungen. Die ersten drei hatten sich ein wenig vom übrigen Feld abgesetzt. Theo Oeverhaus auf Platz vier hatte sich unterdessen mit Alexander Tauscher auseinander zu setzen. Gustav Bergström stand bei noch 17 Minuten zu fahrender Zeit neben der Strecke, zuvor hatte er einen Schubser von Hoang Dat Sawer bekommen.

Zu dieser Zeit war Sam Jongejan auf Platz sechs der schnellster Rookie im Feld. Chester Kieffer war zwischenzeitlich mit Problemen in die Box gekommen. Er hatte einen schleichenden Plattfuß. Von alledem bekam Marcus Amand an der Spitze nichts mit. Er hatte einen Vorsprung von über 1,7 Sekunden herausgefahren. Auf Rang 22 war Sören Spreng weiterhin der schnellste ProAM Fahrer. Alexandra Vateva war von Rang 27 auf Platz 23 nach vorne gefahren. Hoang Dat Sawer erhielt 2 Penalty Laps wegen einer vermeidbaren Kollision. Um den zwölften Platz war ein harter Kampf entstanden zwischen Dylan Yip und Gian Luca Tüccaroglu. Sam Jongejan musste absolute Kampflinie fahren, denn Matheus Ferreira machte von hinten mächtig Druck. Es ging um Rang sechs.

An der Spitze hatte sich Flynt Schuring in der Schlussphase an Marcus Amand herangearbeitet. Hinter diesen beiden lauerte auch noch Keagan Masters. Beim nächsten Umlauf konnte Keagan Masters Ende Start und Zierl an Flynt Schuring vorbeigehen und hatte sich damit auf Rang zwei gefahren. Kurz vor Ende Start und Ziel hatten Keagan Masters und Flynt Schuring Marcus Amand ins Sandwich genommen und konnten beide vorbeigehen. Damit hatte der Führende gleich zwei Positionen verloren. Danach bekam Marcus Amand es mit Theo Oeverhaus zu tun. Dieser hatte noch Alexander Tauscher im Schlepptau.

Nach 23 Runden holte sich Keagan Masters den Sieg vor Marcus Amand und Flynt Schuring. Letzterer hatte eine drei Sekunden Strafe wegen des unkorrekten Überholmanövers von Marcus Amand erhalten. Theo Oeverhaus und Alexander Tauscher sahen die Zielflagge auf den Rängen vier und fünf. Bester Rookie wurde Sam Jongejan auf Rang sechs. Sören Spreng überquerte die Ziellinie auf Platz 23 und war damit der schnellste ProAM Fahrer. Zwei Ränge vor ihm beendete Alexandra Vateva das Rennen.

Keagan Masters (Proton Competition): „Ich bin über meinen ersten Saisonsieg sehr glücklich, der direkt nach einer Drei-Sekunden-Zeitstrafe für Flynt Schuring allerdings etwas plötzlich nach der Zieldurchfahrt kam. Im Cockpit war es heute bei den hohen Temperaturen wie in einer Sauna. Zum Glück hatte ich da als Südafrikaner einen kleinen Vorteil.“

Marcus Amand (Proton Competiton): „Natürlich ärgere ich mich, dass ich am Ende den Sieg nicht nach Hause fahren konnte. An der Hitze lag es auf jeden Fall nicht, denn dafür arbeite ich jeden Tag an meiner Fitness.“

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Provided by Swen Wauer