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Zeitstrafe verhinderte den Sieg

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Der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland gastiert vom 19. bis 21. Juni im Rahmen der DTM erstmals seit 2023 wieder auf dem DEKRA Lausitzring. Hier stehen auf dem Traditionskurs in Schipkau die Meisterschaftsläufe neun und zehn der Saison 2026 auf dem Programm. Der DEKRA Lausitzring blickt auf eine lange Motorsportgeschichte zurück und zählt zu den bekanntesten Rennstrecken Deutschlands. Mit seinen abwechslungsreichen Kurvenkombinationen und zahlreichen Überholmöglichkeiten verspricht der Kurs spannende Duelle und intensive Positionskämpfe. Der 3,478 Kilometer lange Kurs mit seinen zwölf Kurven fordert die Fahrer mit einer Mischung aus schnellen Passagen, harten Bremspunkten und technisch anspruchsvollen Streckenabschnitten.

Mit Rückenwind reist Alexander Tauscher nach Brandenburg. Der 23-Jährige feierte zuletzt in Zandvoort seinen ersten Saisonsieg und führt die Gesamtwertung nach acht von 16 Rennen mit 139 Punkten an. Hinter ihm folgen Porsche-Junior Flynt Schuring (Schumacher CLRT) aus den Niederlanden mit 126 Zähler sowie der Osnabrücker Theo Oeverhaus (ID Racing) mit 125 Punkten. Talent Pool Fahrer Chester Kieffer (Schumacher CLRT) aus Luxemburg liegt nach sechs Rookie-Siegen in Folge an der Spitze der Nachwuchswertung. In der ProAm-Klasse führt Michael Essmann (Team75 Bernhard) die Tabelle an.

Besonders groß ist die Vorfreude bei Jonas Greif (GP Elite). Für den Dresdner wird das Rennwochenende zum Heimspiel. Zahlreiche Freunde, Familienmitglieder, Partner und Sponsoren werden den 25-Jährigen vor Ort unterstützen und für eine besondere Atmosphäre sorgen. Nach der Saisonhalbzeit in Zandvoort möchte Jonas Greif auf heimischem Boden ein starkes Ergebnis einfahren und wichtige Punkte im deutschen Markenpokal sammeln.


Das einstündige freie Training stand für die Pilotinnen und Piloten am Freitagmorgen um 10.25 Uhr auf dem Programm. Diese Session fand bei sehr heißem Wetter statt. Zunächst kam es immer wieder zu Positionsverschiebungen. Nach 23 Runden war Keagan Masters (Proton Competition) mit einer Zeit von 1:22,726 Minuten der Schnellste. Mit nur 0,022 Sekunden Rückstand nahm der Tabellenführer Alexander Tauscher (Target) Rang zwei ein, gefolgt von Theo Oeverhaus (ID Racing). Der Luxemburger Chester Kieffer (Schumacher CLRT) war auf Rang fünf der beste Rookie im Feld. Der schnellste ProAM Pilot war Sören Spreng (GP Elite) auf Rang 27. Direkt hinter ihm lag Michael Essmann (Team75 Bernhard). Die einzige Dame im Feld Alexandra Vateva (Target Competition) wurde auf Platz 25 gewertet. Jonas Greif musste sich zunächst mit Rang 21 zufrieden geben.


Ernst wurde es für die Fahrerinnen und Fahrer am Freitagnachmittag, da standen die beiden Zeittrainingssitzungen an, in dem die Startaufstellungen für das Rennen am Samstag und Sonntag ausgefahren wird. Die Zeiten wurden gegenüber morgens schneller. Die samstägige Pole Position hatte sich dann im nach hinein Flynt Schuring (Schumacher CLRT) nach sechs Runden mit einer Zeit von 1:22,663 Minuten gesichert. Hinter ihm werden Marcus Amand (Proton Competition) und Chester Kieffer starten. Letzterer war auch der beste Rookie im Feld. Alexander Tauscher und Theo Oeverhaus mussten sich mit den Startpositionen fünf und sechs zufrieden geben. Sören Spreng geht als schnellster ProAM Fahrer von Rang 26 aus ins Rennen. Jonas Greif und Alexandra Vateva nehmen das Rennen aus der achten bzw. vierzehnten Startreihe aus auf.

Nach einer kurzen Pause ging die Jagd auf die zweite Pole Position von vorne los. Erneut wurden die Zeiten schneller. Am Ende kam niemand an Flynt Schuring vorbei. Er hatte nach fünf Runden mit einer Zeit von 1:22,337 Minuten die zweite Pole nach Hause gefahren, gefolgt von Keagan Masters und Marcus Amand. Chester Kieffer wird von Patz fünf starten. Alexander Tauscher hatte sich um eine Startposition verbessert. Theo Oeverhaus wird am Sonntag erneut von Rang sechs starten. Der schnellste ProAM Fahrer Sören Spreng startet von Rang 27. Die einzige Dame im Feld hatte sich verbessern können. Sie steht auf Startposition 25.


Bei Temperaturen von über 30 Grad nahmen die Fahrerinnen und Fahrer des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland am Samstagvormittag ihren neunten Lauf in Angriff. Der Start nach der Einführungsrunde funktionierte ohne Probleme und der Pole Setter konnte seine Position nicht behaupten, denn Marcus Amand rang ihn nieder und hatte die Führung übernommen. Unterdessen griff Chester Kieffer den Pole Setter auf Platz zwei an. Zur gleichen Zeit hatte sich Sebastian Freymuth gedreht und musste dem Feld hinterher eilen. Nach der ersten Runde führte Marcus Amand mit 0,22 Sekunden vor Flynt Schuring und Keagan Masters. Alexander Tauscher und Chester Kieffer hatte Boden verloren.

Hingegen hatte Theo Oeverhaus sich auf Rang fünf gefahren. Wenig später drehte sich auch Ahmad Alshehab und konnte dem Feld hinterher eilen. Überall hatten sich Grüppchen gebildet in denen hart gekämpft wurde. Einen harten Kampf lieferten sich Gus Burton und Louis Perrot. Hier ging es um die 23. Position. Joseph Warhurst hatte sich auf Rang neun gefahren und zuvor Daniel Ros niedergerungen. Die ersten drei hatten sich ein wenig vom übrigen Feld abgesetzt. Theo Oeverhaus auf Platz vier hatte sich unterdessen mit Alexander Tauscher auseinander zu setzen. Gustav Bergström stand bei noch 17 Minuten zu fahrender Zeit neben der Strecke, zuvor hatte er einen Schubser von Hoang Dat Sawer bekommen.

Zu dieser Zeit war Sam Jongejan auf Platz sechs der schnellster Rookie im Feld. Chester Kieffer war zwischenzeitlich mit Problemen in die Box gekommen. Er hatte einen schleichenden Plattfuß. Von alledem bekam Marcus Amand an der Spitze nichts mit. Er hatte einen Vorsprung von über 1,7 Sekunden herausgefahren. Auf Rang 22 war Sören Spreng weiterhin der schnellste ProAM Fahrer. Alexandra Vateva war von Rang 27 auf Platz 23 nach vorne gefahren. Hoang Dat Sawer erhielt 2 Penalty Laps wegen einer vermeidbaren Kollision. Um den zwölften Platz war ein harter Kampf entstanden zwischen Dylan Yip und Gian Luca Tüccaroglu. Sam Jongejan musste absolute Kampflinie fahren, denn Matheus Ferreira machte von hinten mächtig Druck. Es ging um Rang sechs.

An der Spitze hatte sich Flynt Schuring in der Schlussphase an Marcus Amand herangearbeitet. Hinter diesen beiden lauerte auch noch Keagan Masters. Beim nächsten Umlauf konnte Keagan Masters Ende Start und Zierl an Flynt Schuring vorbeigehen und hatte sich damit auf Rang zwei gefahren. Kurz vor Ende Start und Ziel hatten Keagan Masters und Flynt Schuring Marcus Amand ins Sandwich genommen und konnten beide vorbeigehen. Damit hatte der Führende gleich zwei Positionen verloren. Danach bekam Marcus Amand es mit Theo Oeverhaus zu tun. Dieser hatte noch Alexander Tauscher im Schlepptau.

Nach 23 Runden holte sich Keagan Masters den Sieg vor Marcus Amand und Flynt Schuring. Letzterer hatte eine drei Sekunden Strafe wegen des unkorrekten Überholmanövers von Marcus Amand erhalten. Theo Oeverhaus und Alexander Tauscher sahen die Zielflagge auf den Rängen vier und fünf. Bester Rookie wurde Sam Jongejan auf Rang sechs. Sören Spreng überquerte die Ziellinie auf Platz 23 und war damit der schnellste ProAM Fahrer. Zwei Ränge vor ihm beendete Alexandra Vateva das Rennen.

Keagan Masters (Proton Competition): „Ich bin über meinen ersten Saisonsieg sehr glücklich, der direkt nach einer Drei-Sekunden-Zeitstrafe für Flynt Schuring allerdings etwas plötzlich nach der Zieldurchfahrt kam. Im Cockpit war es heute bei den hohen Temperaturen wie in einer Sauna. Zum Glück hatte ich da als Südafrikaner einen kleinen Vorteil.“

Marcus Amand (Proton Competiton): „Natürlich ärgere ich mich, dass ich am Ende den Sieg nicht nach Hause fahren konnte. An der Hitze lag es auf jeden Fall nicht, denn dafür arbeite ich jeden Tag an meiner Fitness.“

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Provided by Swen Wauer