Bernd / Robinson sind die Champions 2026 - 2. Rennen
- Hauptkategorie: DTM Paket
- ADAC GT4 Germany
- 07. Oktober 2026
- Cornelia Simon
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Als letzte Serie ging noch einmal die ADAC GT4 Germany am späten Samstagnachmittag zu ihrem zweiten Rennen an diesem Wochenende hinaus auf die Strecke. Auch dieser fliegende Start funktionierte nach zwei Einführungsrunden ohne Probleme. Maximilian Schreyer / Alon Gabbay konnten ihre Pole Position behaupten und führten alle in die erste Kurve. Mit viel Disziplin waren sie zunächst unterwegs. In der Spitzkehre hatten sich Hudson Schwartz / Lucas Cartelle verbremst. Danach musste man sich auf Rang sieben wieder einreihen. Überall im Feld wurde bereits hart um jede Position gekämpft. Eingangs Start und Ziel waren schon einige neben der Strecke unterwegs. Die Pole Setter führten weiterhin das Feld an vor Jan Philipp Springob / Philipp Gogollok und Leon Bauchmüller / Lukas Stiefelhagen.
Benjamin Sylvestersson / Gabriele Piana waren bis auf Platz sechs zurückgefallen. Denny Berndt / Lachlan Robinson hatten sich nach vorne bis auf Platz vier gefahren. Im Verlauf der vierten Runde waren sich Luis Beilicke / Gianni van de Craats und Erik Bertilsson / Alexzander Kristiansson nicht ganz einig. Beide berührten sich und lagen dann neben der Strecke. Die Rennleitung schickte nun das Safety Car hinaus um die Havaristen zu bergen. Der Re-Start erfolgte nach sieben Runden und ging zu Gunsten der Führenden aus. Das Hauen und Stechen ging dann wieder von vorne los. Es dauerte nicht lange und Denny Berndt / Lachlan Robinson konnten die Führung übernehmen, gefolgt von Maximilian Schreyer / Alon Gabbay und Jan Philipp Springob / Philipp Gogollok.
Zwischenzeitlich waren Hudson Schwartz / Lucas Cartelle in die Box gekommen. Das Boxenzeitfenster hatte nach zwölf Runden geöffnet. Es kamen auch gleich sechs Fahrzeuge aus dem Mittelfeld herein. Die Spitzengruppe blieb weiter draußen. Maximilian Schreyer / Alon Gabbay mussten absolute Kampflinie fahren, denn ihnen im Nacken saßen Jan Philipp Springob / Philipp Gogollok. Dahinter lauerten dann noch Philip Wiskirchen / Linus Hahne. So nach und nach folgten dann auch die anderen Piloten und nahmen ihren Fahrerwechsel vor. Die Reihenfolge geriet wieder einmal durcheinander. Nachdem dann alle ihren Pflichtboxenstopp vollzogen hatten führten Lachlan Robinson / Denny Berndt vor Alon Gabbay / Maximilian Schreyer und Lukas Stiefelhagen / Leon Bauchmüller. In der 20. Runde mussten Philipp Gogollok / Jan Philipp Springob sich mit Fredric Zebis / Nicolas Guillaume auseinander setzen. Hier ging es um die fünfte Position.
An der Spitze hatten sich die Führenden mit 5,458 Sekunden auf und davon gemacht. Gabriele Piana / Benjamin Sylvestersson befanden sich auf Rang vier. Sie setzten nun immer mehr Lukas Stiefelhagen / Leon Bauchmüller unter Druck. Hier ging es um den letzen Podestplatz. Die ersten vier fuhren alle mit einem gewissen Respektabstand hintereinander her. In den letzten fünfeinhalb Minuten hatten Gariele Piana / Benjamin Sylvestersson endlich einen Weg gefunden Lukas Stiefelhagen / Leon Bauchmüller niederzuringen. Doch sie durften sich keinen Fehler erlauben, denn die Verfolger blieben hartnäckig an ihnen dran und hatten auch noch Frederic Zebis / Nicolas Guillaume im Schlepptau. Lachlan Robinson / Denny Berndt holten sich nach 31 Runden den Sieg mit einem Vorsprung von 3,784 Sekunden vor Alon Gabbay / Maximilian Schreyer und Gabriele Piana / Benjamin Sylvestersson. Philipp Gogollok / Jan Philipp Springob kamen auf Platz fünf ins Ziel.
Denny Berndt (AVIA W&S Motorsport): „Mein Stint war offensichtlich ganz gut. Schon am Start hatte ich eine gute Position. Als ich in Führung lag, wollte ich für Lachlan noch ein wenig die Reifen schonen. Das hat geklappt. Nachdem der Freitag und auch Rennen eins schwierig waren, freuen wir uns nun über das Resultat. Mal schauen, ob es morgen zum Titel reicht.“
Lachlan Robinson (AVIA W&S Motorsport): „Danke an das Team. Alle haben am Wochenende eine unfassbare Arbeit geleistet. Das gilt auch für Denny im Cockpit. Mein Stint im zweiten Rennen war recht einfach. Ich musste eigentlich nur das Auto nachhause fahren. Morgen wird es sicherlich hart, aber wir haben heute schon gezeigt, was wir können. Das wollen wir morgen wiederholen.“