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Erfolgreiches Wochenende für AVIA W&S Motorsport - 2. Rennen

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Das zweite Rennen an diesem Wochenende fand am Sonntagnachmittag bei Sonnenschein statt. Nach den zwei Einführungsrunden konnten die Pole Setter den fliegenden Start für sich verbuchen. Weit gefächert ging es auf die Grundigkehre zu. Hier kamen sie alle ordentlich hindurch. Überall im Feld wurde bereits um jede Position gekämpft. Nach der ersten Runde führten weiterhin Alon Gabbay / Maximilian Schreyer vor Denny Berndt / Lachlan Robinson und Hendrik Still / Tim Horrell. Die Tabellenführer hatten zwei Ränge eingebüßt und lagen nur noch auf Platz neun. Dafür konnten sich Phlipp Gogollok / Jan Philipp Springob auf Platz vier fahren. Die ersten drei hatten sich bereits ein wenig vom Feld abgesetzt. Einen harten Kampf lieferten sich Frederic Zebis / Nicolas Guillaume und Marius Schmid / Alex Connor. Hier ging es um den zwölften Rang.

Zuvor wurden sie von Simon Birch / Daniel Drexel niedergerungen. Im nachhinein waren Frederic Zebis / Nicolas Guillaume auf Rang vierzehn zurückgefallen. Von alledem bekamen die ersten beiden Fahrzeuge nichts mit, denn sie hatten sich mit über zwei Sekunden vom Feld abgesetzt. Hudson Schwartz / Lucas Cartelle auf Platz fünf hatten gleich vier Fahrzeuge im Schlepptau. Marius Schmid / Alex Connor auf Platz zwölf mussten sich gegenüber Roman Fellner-Feldegg / Marek Böckmann und Frederic Zebis / Nicolas Guillaume zur Wehr setzen. Von alledem bekamen die Pole Setter nichts mit, denn sie hatten sich mit 1,391 Sekunden von ihren Verfolgern absetzen können. Bei noch 40 Minuten zu fahrender Zeit hatten die Tabellenführer Boden gut gemacht und sich auf Rang sieben gefahren.

Philipp Gogollok / Jan Philipp Springob hatten Hudson Schwartz / Lucas Cartelle ziehen lassen müssen und waren jetzt nur noch auf Rang fünf unterwegs. Danach wurden sie von Linus Hahne / Philip Wiskirchen unter Druck gesetzt. Bei noch 35 Minuten zu fahrender Zeit hatte es sich zugezogen. Zu dieser Zeit öffnete sich das Boxenzeitfenster. Es kamen nun die ersten vier Fahrzeuge zum Fahrerwechsel herein. Um 16.03 Uhr setzte erneut etwas Regen ein. Hamisch Forrest / Simon Birch mussten sich harten Attacken gegenüber Egor Litvinenko / Oskar Dix erwehren. Diese beiden hatten ihren Fahrerwechsel vorgenommen. Acht Fahrzeuge waren bei noch 28 Minuten zu fahrender Zeit noch nicht in der Box gewesen. Der Regen hatte unterdessen aufgehört.

Die ersten drei vollzogen ihren Stopp nach 36 Runden gleichzeitig. Auch die letzten vier Fahrzeuge kamen jetzt zum Pflichtboxenstopp herein. Nachdem alle ihren Stopp hinter sich gebracht hatten und die Reihenfolge wieder hergestellt war führten weiterhin die Pole Setter vor Lachlan Robinson / Denny Berndt und Tim Horrell / Hendrik Still. Da Lachlan Robinson / Denny Berndt zu schnell in der Boxengasse waren erhielten sie zwei Penaltylap. Der Druck um den letzten Platz auf dem Podest wurde hart, denn Tim Horrell / Hendrik Still setzten Lucas Cartelle / Hudson Schwartz arg unter Druck. Die Tabellenführer versuchten in der letzten viertel Stunde Lucas Cartelle / Hudson Schwartz auf Rang drei zu attackieren. Hier ging es um den letzten Platz auf dem Siegerpodest.

Jan Philipp Springob / Philipp Gogollok konnten sich von Tim Horrell / Hendrik Still befreien und setzten sich direkt mit einigen Wagenlängen ab. Im nachhinein mussten sich die Porsche Fahrer dann auch noch Philip Wiskirchen / Linus Hahne geschlagen geben. Von alldem bekamen Maximilian Schreyer / Alon Gabbay an der Spitze nichts mit, den sie hatten einen Vorsprung von über zehn Sekunden herausgefahren. In den letzten fünf Minuten hatten Egor Litvinenko / Oskar Dix einen Dreher zu verzeichnen, nachdem sie zuvor einen Schubser von Victor Nielsen / Gianni van de Craats erhalten hatten. Danach steuerten die Porsche Piloten dann die Box an. In der Schlussphase waren die Tabellenführer endlich an den Toyota Piloten dran.

Runde um Runde wurde der Druck der BMW Piloten immer stärker. Lucas Cartelle / Hudson Schwartz mussten absolute Kampflinie fahren. Nach 64 Runden wurden Maximilian Schreyer / Alon Gabbay mit einem Vorsprung von 5,287 Sekunden als Sieger abgewunken, gefolgt von Lachlan Robinson / Denny Berndt und Lucas Cartelle / Hudson Schwartz. Die Tabellenführer hatten alles versucht die Toyota Fahrer noch in einen Fehler zu treiben was ihnen aber leider nicht gelang. Damit mussten sie sich mit Rang vier zufrieden geben. Hinter ihnen überquerten Jan Philip Springob / Philip Gogollok die Ziellinie.

In der Meisterschaft führen Lachlan Robinson / Denny Berndt mit 81 Punkten vor Maximilian Schreyer / Alon Gabbay mit 72 und Gabriele Pina / Benjamin Sylvestersson mit 65 Punkten. Marius Schmid liegt in der Rookie-Wertung auf Rang eins mit 90 Zähler, gefolgt von Lukas Stiefelhagen mit 70 und Hamish Forrest mit 59 Zähler. Führend in der ProAM-Wertung sind Tim Horrell / Hendrik Still mit 75 Punkten. Platz zwei und drei nehmen Laurenz Rühl / Jesper Brunhoj Jensen mit 65 und James Jack / Harald Hubert mit 16 Punkten ein. Auch in der Junior-Wertung nehmen Denny Berndt / Lachlan Robinson mit 81 Zähler Platz eins ein. Die Ränge zwei und drei belegen Alon Gabbay / Maximilian Schreyer mit 72 und Benjamin Sylvestersson mit 65 Zähler. AVIA W&S Motorsport haben in der Team-Wertung mit 153 Punkten die Nase vorne. Dahinter liegen FK Performance Motorsport mit 113 und ME Motorsport mit 60 Punkten.

Alon Gabbay (AVIA W&S Motorsport): „Es ist wirklich grandios, hier zu gewinnen. Ich bin zudem sehr stolz auf Maximilian, denn es ist erst sein zweites Jahr im GT4-Sport. Heute haben wir es gerockt. Zwei Podien am Norisring machen mich überglücklich.“

Maximilian Schreyer (AVIA W&S Motorsport): „Das Wochenende war einfach nur mega – und ich bin sprachlos. Nach Platz zwei gestern konnten wir nun den Sieg feiern. Vielen Dank an das ganze Team und Alon für die harte Arbeit. Der Norisring lag uns bereits letztes Jahr ganz gut. Nun freuen wir uns auf die nächsten Rennwochenenden.“

Denny Berndt (AVIA W&S Motorsport): „Final Platz zwei nachdem wir von der zweiten Position losgefahren waren, geht sicherlich in Ordnung. Leider hatten wir ein Problem mit dem Armaturenbrett, sodass wir bei der Einfahrt in die Boxengasse keinen Speedlimiter hatten. Das machte es heute ein wenig schwierig. Unsere grundsätzliche Pace war aber gut. Platz zwei sind klasse Punkte für die Meisterschaft.“

Lachlan Robinson (AVIA W&S Motorsport): „Ich bin so glücklich wie man eben sein kann. Ohne Anzeigen auf dem Armaturenbrett war es nicht einfach, durch das Rennen zu kommen. Wir sind die gesamte Saison richtig gut unterwegs – und genauso wollen wir auch in Oschersleben weitermachen. Wir denken aber noch nicht zu sehr in Richtung Titel, da noch viele Rennen anstehen und somit noch einiges passieren kann.“

Lucas Cartelle (CRT): „Die letzten zehn Runden machten richtig Spaß, als ich mit Gabriele Piana um das Podium kämpfte. Mit Platz drei konnten wir viele Punkte in der Gesamtwertung einfahren. Toyota und das Team haben uns hier eine regelrechte Rakete hingestellt – dafür vielen Dank.“

Hudson Schwartz (CRT): „Ich fühle mich großartig. Mein Stint war wirklich tricky, insbesondere da es auch leicht zu regnen begann. Ich versuchte, so viele Konkurrenten wie möglich zu überholen und das Auto auf der Strecke zu halten. Danke an alle für das super Resultat.“

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Provided by Swen Wauer