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Erfolgreiches Wochenende für AVIA W&S Motorsport - 1. Rennen

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Bei sommerlichen Temperaturen von 25 Grad nahmen die Fahrer ihren dritten Lauf in dieser Saison am Samstagnachmittag unter die Räder. Nach den zwei Einführungsrunden funktionierte der fliegende Start und die Pole Setter konnten ihre Position behaupten und führten die Meute in die Grundigkehre. Im gesamten Feld wurden harte Kämpfe ausgetragen. Aber das Überholen auf dem Stadtkurs ist schwierig. Marek Böckmann / Roman Fellner-Feldegg waren auf Rang fünf zurückgefallen. Lucas Cartelle / Hudson Schwartz hatten sich auf Platz drei gefahren. Die Tabellenführer hatten Boden gut gemacht und lagen nach der ersten Runde bereits auf Platz vier. Jan Philipp Springob / Philipp Gogollok hatten einen Rang eingebüßt.

Egor Litvinenko /Oskar Dix hatten alle Hände voll zu tun sich gegenüber drei Kontrahenten zur Wehr zu setzen. In der Grundigkehre erhielten sie einen leichten Schubser von Philip Wiskirchen / Linus Hahne. Beim nächsten Umlauf hatten Egor Litvinenko /Oskar Dix zwei Ränge verloren. Victor Nielsen / Gianni van de Craats hatten sich ebenfalls an Egor Litvinenko / Oskar Dix vorbeidrängen können, doch die Porsche Piloten konnten beim Anfahren der Grundigkehre innen vorbeigehen und sich wieder Rang neun zurückholen. Zwischen den Porsche und BMW Piloten ging es immer wieder hin und her. An der Spitze konnten sich die Pole Setter und Maximilian Schreyer / Alon Gabbay mit über zwei Sekunden vom übrigen Feld absetzen.

Im Verlauf der 17. Runde machten Leon Bauchmüller / Lukas Stiefelhagen einen Fehler. Da sie zu schnell waren mussten sie in der Grundigkehre weit nach außen und sofort konnten Alex Connor / Marius Schmid und Erik Bertilsson / Alexzander Kristiansson vorbeigehen. Damit hatten sie gleich zwei Plätze verloren und lagen nur noch auf Rang dreizehn. Unterdessen konnten Gabriele Piana / Benjamin Sylvestersson auf Rang drei vorfahren. Auch Marek Böckmann / Roman Fellner-Feldegg hatten sich nach vorne auf Platz vier gearbeitet. Nach 27 Runden öffnete das Boxenzeitfenster und gleich kamen vier Fahrzeuge herein. An der Spitze wurde der Druck der Teamkollegen auf die Pole Setter immer stärker. Bei noch 26 Minuten zu fahrender Zeit waren Maximilian Schreyer / Roman Fellner-Feldegg zum Boxenstopp herein gekommen.

Die Reihenfolge geriet unterdessen erst einmal durcheinander. Nachdem dann alle ihren Pflichtstopp hinter sich gebracht hatten, führten weiterhin Denny Berndt / Lachlan Robinson vor Alon Gabbay / Maximilian Schreyer und Benjamin Sylvestersson / Gabriele Piana. Die Drittplatzierten in der Meisterschaft lagen auf Rang sieben. Um Platz acht war ein harter Kampf zwischen Gianni van de Craats / Victor Nielsen und Linus Hahne / Philip Wiskirchen entstanden. An der Spitze hatte sich das Dreierfeld mit über sieben Sekunden abgesetzt. Bei noch 17 Minuten zu fahrender Zeit konnten die Pole Setter sich von ihren Verfolgern mit 1,113 Sekunden befreien. Hudson Schwartz / Lucas Cartelle hatten sich bis auf 0,511 Sekunden an Roman Fellner-Feldegg / Marek Böckmann herangefahren.

Einen Platzwechsel hatte es auf Rang zwei gegeben und zwar hatten diesen Rang jetzt die Tabellenführer eingenommen. Philipp Gogollok / Jan Philipp Springob auf Rang vier hatten Gianni van de Craats / Victor Nielsen und Linus Hahne / Philip Wiskirchen im Schlepptau. Hier ging es um die siebte Position. Alexzander Kristiansson / Erik Bertilsson waren in den Notausgang geschossen, weil die Bremsscheibe vorne links Probleme gemacht hatte. Unterdessen wurde jetzt für die letzten neun Minuten Full Course Yellow geschwenkt. Das Rennen konnte dann für die letzten fünf Minuten wieder im Renntempo aufgenommen werden. In den letzten Runden ging es noch einmal richtig rund.

Die Tabellenführer erlitten in den letzten Minuten einen Reifenschaden. Sie entschieden sich das Rennen aber zu Ende zu fahren und wurden im nachhinein dann auf Rang neun gewertet. Den Sieg holten sich nach 62 Runden Denny Berndt / Lachlan Robinson vor Alon Gabbay / Maximilian Schreyer und Hudson Schwartz / Lucas Cartelle. Philip Gogollok / Jan Philip Springob beendeten das Rennen auf Platz acht.

Lachlan Robinson (AVIA W&S Motorsport): „Ich könnte nicht glücklicher sein. Natürlich reisen wir hier alle an, um zu gewinnen. Doch uns ist es dieses Mal gelungen. Wir freuen uns sehr über das Resultat und versuchen morgen alles, um direkt noch einmal vorne zu sein.“

Denny Berndt (AVIA W&S Motorsport): „Hier zu gewinnen, ist natürlich super. Somit werden wir heute auch gemeinsam ein wenig feiern. Wir starten das Sonntagsrennen ebenfalls aus der ersten Reihe und wollen dann direkt noch einmal nachlegen. Hoffentlich gelingt uns dann erneut ein gutes Resultat.“

Maximilian Schreyer (AVIA W&S Motorsport): „Der Ergebnis fühlt sich mega an. Der Norisring ist eine meiner Lieblingsstrecken - denn hier zu fahren, ist immer speziell. Das Rennen lief für uns recht gut. Wir hatten aber auch ein wenig Glück, als der BMW kurz vor Schluss zurückfiel. In Summe sind wir richtig happy mit unserer Performance.“

Alon Gabbay (AVIA W&S Motorsport): „Es ist mein erstes Podium auf dem Norisring. Darauf habe ich wirklich lange hingearbeitet. Somit ist für mich gerade alles extrem emotional. Morgen starte ich von der Pole-Position. Dann möchten wir uns den Sieg holen.“

Lucas Cartelle (CRT): „Ein Podium tut einfach immer gut, insbesondere da wir am Red Bull Ring einen schlechten Saisonstart hatten. Nun konnten wir gute Punkte für die Meisterschaft einfahren. Hoffentlich können wir im Sonntagsrennen direkt das nächste Podium erzielen.“

Hudson Schwartz (CRT): „Lucas hat in der ersten Rennhälfte klasse vorgelegt. Als ich dann ins Auto stieg, fokussierte ich mich darauf, auf die vor mir fahrenden Fahrzeuge aufzuschließen. Natürlich sind wir super glücklich über den dritten Platz. Danke an Toyota und an unser Team.“

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Provided by Swen Wauer