Lamborghini Piloten bauen ihre Tabellenführung weiter aus - 1. Rennen
- Hauptkategorie: DTM Paket
- ADAC GT Masters
- 22. Mai 2026
- Cornelia Simon
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Bei sommerlichen Temperaturen und rund 43 Grad Streckentemperatur blieben am Start zunächst die Polesetter vorne, hatten über ihren gesamten Stint aber mit Gaststarter Alexey Nesov / Aliaksandr Malykhin zu kämpfen. Vor dem Fahrerwechsel trennten die Kontrahenten weniger als eine Sekunde, während sie sich gemeinsam von ihren Verfolgern absetzten und zum Ende des Stints einen Vorsprung von über sechs Sekunden auf Niklas Kalus / Kiano Blum hatten, die das Verfolgerfeld anführten. Zu dieser Zeit lagen die späteren Sieger nur auf Rang sechs.
Die Boxenstopp-Phase würfelte das Feld nochmals durcheinander, da sowohl Niklas Kalus / Kiano Blum als auch die späteren Viertplatzierten, Felix Hirsiger / Finn Zulauf eine Strafe für einen zu kurzen Boxenstopp erhielten. Leyton Fourie / Tim Zimmermann fanden sich kurz nach dem Fahrerwechsel bereits auf Rang drei wieder und griffen sofort den zweitplatzierten Porsche von Pure Rxcing an. Eine Safety-Car-Phase brachte nochmals alle Konkurrenten zusammen und Leyton Fourie / Tim Zimmermann sahen ihre Chance gekommen. In Kurve eins zogen sie außenherum an die Führenden Holzem Brüdern vorbei und übernahmen die Führung.
Dahinter kamen Niklas Kalus / Kiano Blum trotz Strafe auf Rang drei ins Ziel und waren überglücklich mit dem Ergebnis. Hinter dem Lamborghini von Finn Zulauf / Felix Hirsiger kamen mit Leo Pichler/ Colin Bönighausen, Aliaksandr Malykhin / Alexey Nesov und Mark Kastelic / Pavel Lefterov drei Porsche 911 GT3 R ins Ziel. Jan Duran / Joseph Ellerine und ihre Teamkollegen Storm Gjerdrum / Fabio Rauer landeten auf den Rängen acht und neun. Die Top-10 komplettierten Max Cuccarese / Alain Valente.
Leyton Fourie (FK Performance Motorsport): „Ich habe eine Wette mit ein paar Jungs aus dem Team abgeschlossen. Vergangenes Jahr habe ich hier zwei Autos außenherum überholt, deshalb musste es jetzt mindestens einmal klappen. Zandvoort ist gut zu uns. Wir wussten, dass unsere Rennpace hier gut sein würde. Unser schwieriges Wochenende am Red Bull Ring war eine harte Erfahrung, aber ich habe nie an uns und dem Team gezweifelt und wusste, dass wir in Zandvoort stark zurückkommen würden.“
Tim Zimmermann (FK Performance Motorsport ): „Ich hatte keinen guten Start und habe zwei Positionen verloren. Unser Plan war, die Reifen zu schonen, denn das Rennen in Zandvoort wird im zweiten Stint gewonnen. Alle anderen sind extrem gerutscht und waren am Limit, während ich versucht habe, ruhig zu fahren. Der Plan ging auf. Zandvoort ist ein gutes Pflaster für uns – bis jetzt. Aber das kann sich jederzeit ändern. Ich genieße den Moment und unseren Sieg, bin aber schon gespannt, wie es weitergeht.“
Sandro Holzem (Schubert Motorsport): „Mein Stint war relativ gut und ich habe versucht, die Reifen zu managen. Die Pace passte und ich konnte Juliano das Auto mit einem guten Abstand übergeben. Leider war der Re-Start nach dem Safety Car etwas schwierig und Fourie ist direkt vorbeigezogen. Zum Ende hin war Julianos Pace wieder gut. Natürlich ist es jetzt ein bisschen enttäuschend, aber Platz zwei ist ein gutes Ergebnis und morgen ist ein neuer Tag, an dem wir wieder angreifen.“
Niklas Kalus (Haupt Racing Team): „Ich freue mich sehr über dieses Podium, denn wir haben das Maximum herausgeholt. In meinem Stint lag der Lamborghini ständig hinter mir und es war Glück, dass ihr Boxenstopp ebenfalls zu kurz war und sie so hinter uns geblieben sind. Dass unsere Pace im Vergleich zu den direkten Konkurrenten zum Ende des Rennens noch so gut war, hat mich besonders gefreut.“