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Erfolgreiches Wochenende für Josef Klüber / Kenneth Heyer - 2. Rennen

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Auch das zweite Rennen an diesem Wochenende fand bei über dreißig Grad statt. Horst Baumann wurde nach einer Entscheidung der Rennleitung um drei Startplätze in der Startaufstellung nach hinten versetzt. Damit gingen Rolf Ludwig Becker / Klaus Niesen von Startplatz zwei aus ins Rennen, gefolgt von Peter Terting / Thomas Frank. Die Pole Setter konnten ihre Position nach dem fliegenden Start behaupten und bogen als Erste in die erste Kurve, gefolgt von der ganzen Meute. Im gesamten Feld wurde hart um jede Position gefightet. Josef Klüber / Kenneth Heyer hatten sich ein wenig vom Feld abgesetzt und führten nach der ersten Runde mit einem Vorsprung von 0,828 Sekunden vor Peter Terting / Thomas Frank.

Rolf Ludwig Becker / Klaus Niesen hatten einen Rang ein gebüßt. Roland Hertner hingegen konnte sich auf Platz zehn fahren, nachdem er Heike Schürmann / Eric Wagner nieder gerungen hatte. Horst Baumann konnte seinen fünften Rang behaupten. Jonathan Engström hatte im nachhinein Horst Baumann nicht mehr halten können und war dadurch nur noch auf Rang fünf unterwegs. Michael Crossley Wirght / Andreas Schürmann auf Rang acht hatten gleich fünf Fahrzeuge im Schlepptau. Im Verlauf der vierten Runde waren die Aston Martin Piloten auf Rang neun zurückgefallen. Thomas Frank / Peter Terting hatten Horst Baumann auch nicht mehr halten können und mussten ihn ziehen lassen. Damit nahmen die Porsche Fahrer Rang vier ein.

Johannes Kreuer lag weiterhin auf Platz 15. Einen harten Kampf um Platz zwölf lieferten sich Roger Vögeli und Yannik Bohmann. Michael Crossley Wirght / Andreas Schürmann auf Platz zehn hatten auch alle Hände voll zu tun sich Heike Schürmann / Eric Wagner vom Hals zu halten. An der Spitze hatten Josef Klüber / Kenneth Heyer es jetzt mit Rolf Ludwig Becker / Klaus Niesen zu tun bekommen, nachdem Horst Baumann in die Box gekommen war. Im Verlauf der siebten Runde setzten sich Rolf Ludwig Becker / Klaus Niesen zum ersten Mal direkt neben die equipe vitesse Piloten. Doch diese konnten ihre Position zunächst erfolgreich verteidigen. Doch im nächsten Umlauf konnte der gelb blaue Mercedes dann seine Verfolger nicht mehr halten und musste sie ziehen lassen. Damit hatte es damit einen Führungswechsel gegeben.

Zu dieser Zeit öffnete dann auch das Boxenzeitfenster. Roger Vögeli und Johannes Kreuer waren die Ersten die hinein kamen. Nach acht Runden übergab Josef Klüber dann das Steuer an Kenneth Heyer. Runde um Runde kamen dann auch die nächsten Fahrzeuge in die Box. Peter Terting / Thomas Frank und Kyam Potez waren die Letzten die noch ihren Pflichtboxenstopp absolvieren mussten. Kenneth Heyer / Josef Klüber waren nach dem Wechsel auf Rang neun wieder auf die Strecke gekommen. Bei noch 16 Minuten zu fahrender Zeit waren Thomas Frank / Peter Terting immer noch auf der Strecke als Führende unterwegs. Als dann auch die Porsche Piloten endlich in der Box waren und die Reihenfolge dadurch wieder hergestellt war, führten wieder Kenneth Heyer / Josef Klüber das Feld an. Die Mercedes Piloten hatten einen nach dem anderen niedergerungen.

Sie hatten nach dreizehn Runden einen Vorsprung von über 27 Sekunden herausgefahren. Auf Rang zwei und drei lagen Klaus Niesen / Rolf Ludwig Becker und Jonathan Engström. Roland Hertner als bester Pilot aus der Division 3 war auf Rang sechs unterwegs. Heike Schürmann die das Lenkrad an Eric Wagner übergeben hatte lag mit ihrem Partner auf Platz zwölf. Johannes Kreuer pilotierte seinen Donkervoort auf dem vierzehnten Rang. Unterdessen ging es um dem zehnten Platz zwischen Roger Vögeli und Yannik Bohmann rundenlang mächtig zur Sache. Hier ging es um ein teaminternes Duell. Thomas Frank / Peter Terting auf Rang fünf erhielten eine 50 Sekunden Zeitstrafe weil das Boxenstoppfenster bereits seit fünf Sekunden geschlossen war als man in die Box kam.

In den letzten zwei Minuten hatte Yannik Bohmann immer noch keinen Weg gefunden an seinem Teamkollegen vorbeizugehen. Von alledem bekamen Kenneth Heyer / Josef Klüber nichts mit, denn sie hatten bereits einen Vorsprung von über 58 Sekunden herausgefahren. Nach 19 Runden holten sich die equipe vitesse Piloten Kenneth Heyer / Josef Klüber den Doppel Sieg mit einem Vorsprung von 1:04,526 Minuten vor Klaus Niesen / Rolf Ludwig Becker und Jonathan Engström. Letzterer war auch der Schnellste aus der Division 2.Roland Hertner beendete das Rennen als bester Fahrer aus der Division 3 auf Platz sechs. Thomas Frank / Peter Terting wertete man auf Rang neun.Johannes Kreuer überquerte die Ziellinie als Vierzehnter und war damit vierter in der Division 1.

Josef Klüber (equipe vitesse): „Es war ein schöner Kampf mit Rolf Becker. Diesmal hatte ich einen guten Start hingelegt. Gegen Ende meines Stints fuhr ich meinem Widersacher hinterher. Der ist auch fast abgeflogen. Da waren wir beide etwas desorientiert. Aber es ist alles gut gegangen. Er war ein sehr fairer Gegner und hat Spaß gemacht mit ihm zu kämpfen.“

Rolf Ludwig Becker (Schmickler Performande powered by Ravenol): „Wir sind heute natürlich wieder sehr zufrieden. Mit der Fahrerkombination und Kenneth Heyer vor uns, ist damit für uns auch Schluss. Mehr konnten wir nicht erreichen. Aber für uns haben wir alles erreicht an diesem Wochenende, was möglich war.“

Kyam Potez ((CV Performance Group XJP Motorsport): „Das Ergebnis heute war natürlich besser als gestern. Damit bin ich letztlich schon zufrieden. Aber die Vorstellung gestern und somit auch das Rennen war besser, leider nicht mit einem guten Ende. Im Rennen heute hatte ich ein leichtes Übersteuern. Dadurch konnte ich nicht die Pace von gestern erreichen.“

Roland Hertner (Liqui Moly Team Engstler): „In meiner Division hatte ich beide Rennen souverän im Griff. Danach konnte ich mich mit den GT4-Fahrzeugen messen, was richtig Spaß gemacht hat. Die hohen Temperaturen waren zum Ende hin schon eine Herausforderung, aber wir haben das Maximum an Punkten geholt. Mein Team hat wieder hervorragende Arbeit geleistet.“

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Provided by Swen Wauer