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Peter Terting / Thomas Frank und Kyam Potez konnten jeweils einen Sieg feiern - 2. Rennen

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Im zweiten Rennen am Sonntagmittag schlug Kyam Potez zurück und feierte seinen ersten Gesamtsieg. Zwar setzten sich Peter Terting / Thomas Frank zunächst erneut an die Spitze, diesmal gelang es den Porsche-Piloten jedoch nicht, sich entscheidend abzusetzen. Kurz vor den Stopps betrug der Vorsprung auf Kyam Potez um die acht Sekunden, während Christian Klien / Alexander Lambertz im Lotus Emira GT4 auf dem dritten Rang folgten. Kyam Potez kam eine Runde früher an die Box und machte anschließend kontinuierlich Boden gut. Kurz nach dem Fahrerwechsel zog der Slowene am Porsche von Thomas Frank / Peter Terting vorbei und setzte sich ab. Mit 30,6 Sekunden Vorsprung holte sich Kyam Potez den Sieg.

Spannend blieb es dahinter im Kampf um die weiteren Podestplätze. Christian Klien / Alexander Lambertz hatten sich zunächst auf Rang drei etabliert und der Boxenstopp funktioniere planmäßig. Während Thomas Frank/ Peter Terting den zweiten Platz zunächst verteidigten, arbeiteten sich Alexander Lambertz / Christian Klien immer näher heran. In der letzten Kurve vor Start und Ziel gelang das entscheidende Überholmanöver, womit der Lotus noch auf den zweiten Gesamtrang nach vorne fuhr. Thomas Frank / Peter Terting mussten sich diesmal mit Rang drei zufriedengeben

Deutlich anspruchsvoller gestaltete sich der zunächst das Rennen für Roland Hertner. Er hing lange hinter dem Aston Martin Vantage GT4 von Andreas Schürmann / Michael Crossley-Wright fest. Weil der GT4-Sportwagen nicht in seiner Wertung unterwegs war, vermied der Engstler-Pilot jedes unnötige Risiko. Erst beim Pflichtstopp gelang die entscheidende Wende. Roland Hertner kam vor dem Aston Martin wieder auf die Strecke und verteidigte anschließend den vierten Gesamtrang bis ins Ziel. Heike Schürmann wurde als Achte abgewunken. Für Johannes Kreuer war das Rennen bereits zu Ende bevor es überhaupt angefangen hatte. In der zweiten Einführungsrunde riss hinten links die Antriebswelle ab.

Kyam Potez ((CV Performance Group X JP Motorsport): „Heute war es natürlich besser, dass mir keine FCY dazwischenkam. So konnte ich von Anfang an pushen und den Abstand nicht zu groß werden lassen. Nach dem Boxenstopp kam ich immer näher und konnte auch an dem Porsche vorbeifahren.“

Christian Klien (AP-Motorsport): „Ich bin als Dritter losgefahren und als Dritter aus dem Auto gestiegen. Das war das Maximum, was unser Auto kann.“

Alexander Lambertz (AP-Motorsport): „Kurz vor Schluss konnte ich den vor mir liegenden Fahrer noch überholen und auf Platz zwei fahren. Wir können sehr zufrieden sein. Es hat alles super funktioniert und wir haben das Maximum aus dem Auto herausgeholt.“

Thomas Frank (up2Race): „Peter hatte wieder super vorgearbeitet. Die Pace bei mir hat auch gepasst. Ich konnte den Platz aber nicht halten. Trotzdem bin ich zufrieden.“

Roland Hertner (Liqui Moly Team Engstler): „Mir war im Voraus schon klar, dass, wenn nichts passiert, nur der Klassensieg mein Ziel sein kann. Die Zeiten im Qualifying haben darauf hingedeutet. Es geht hauptsächlich um die Punkte. Ich war im Prinzip schneller als die Aston Martin Piloten kam aber nicht vorbei. Erst nach dem Boxenstopp lag ich vor ihnen. Mein Minimalziel habe ich erreicht. Das Auto lief wieder top. Meine Mechaniker haben wieder gute Arbeit geleistet.“

Johannes Kreuer (Classic & Speed): Zum Glück war die Geschwindigkeit nicht so hoch und dadurch wurde nicht so viel zusätzlich beschädigt.

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Provided by Swen Wauer