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Saisonstart in Hockenheim - 1. Rennen

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Im Grunde verliefen für Thomas Westarp beide Rennen relativ ähnlich. An der Spitze war Stefan Wieninger im nagelneuen Porsche 992 GT3 R minimal schneller. Ganz aus dem Blick verlor Thomas Westarp den Porsche nie, aber vorbei kam er eben auch nicht. Am Ende sorgte eine Zeitstrafe für Stefan Wieninger dafür, dass Thomas Westarp noch auf Platz eins vorrückte. Für Stefan Wieninger verlief die Premiere von Land Motorsport nahezu perfekt – wären da nicht zwei Fehler gewesen. Der Porsche-Pilot stoppte sechs Sekunden zu spät, was eine 60-Sekunden-Strafe und statt des Sieges nur Platz drei bedeutete. Michal Golz wurde als Zweiter abgewunken.

In der stark besetzten Division 2 strich Joachim Bölting beide Siege ein. Über die komplette Distanz gesehen waren es zwei souveräne Erfolge. Nach einer FCY-Phase war der AP Motorsport Lotus Emira GT4 mit Christian Klien / Alex Lambertz kurzzeitig wieder dran, mussten dann aber abreißen lassen. Hinter den beiden Porsche landete das AP-Motorsport Team mit Christian Klien und Alex Lambertz bei der STT Premiere auf Platz drei. Spannung boten vor allem die letzten Runden, als sich Peter Terting / Thomas Frank an den Lotus heran gekämpft hatten und kurz vor Schluss Platz zwei übernahmen. In der Division 3 war Roland Hertner nicht zu schlagen. Der Hyundai-Pilot kämpfte mit den stärkeren GT4-Fahrzeugen und landete am Ende auf Gesamtplatz acht.

Thomas Westarp (CCS Racing): „Stefan war echt schnell. Ohne die Strafe von ihm wäre es nicht möglich gewesen, vor ihn zu kommen. Ich kam zwischenzeitlich wieder ran, aber zum Vorbeifahren hätte es am Ende nicht gereicht.“

Stefan Wieninger (Land Motorsport): „Der Boxenstopp war gut, aber leider zu spät. Deswegen die 60 Sekunden Strafe. Ansonsten war es für mich ja trotzdem ein gutes Rennen. Das Auto läuft und war auch gut eingestellt von Land Motorsport.“

Joachim Bölting (Up2rac): „Blöd war, dass nach der Full Course Yellow der Lotus direkt hinter mir auftauchte. Der fiel aber wieder zurück. Das Auto war gut eingestellt und lief gut. Es war schön zu fahren.“

Roland Hertner (Liqui Moly Team Engstler): . „Ich habe mir drei GT4 vorgeknöpft und konnte auch einen Abstand herausfahren. Ich habe das Rennfeeling mit den GT4 genossen, obwohl sie nicht in meiner Division starteten. So bin ich mit dem Auto und meinem Team sehr zufrieden.“

Warm up

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Provided by Swen Wauer