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Keagan Masters holt sich die Meisterschaftskrone

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Ihre beiden letzten Läufe in der Saison 2026 fanden vom 09. bis 11.10. im Rahmen der DTM im Badischen und zwar auf dem Hockenheimring statt. Völlig offen ist auch der Ausgang im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland. Den führenden Südafrikaner Keagan Masters (Proton Competition) und den niederländischen Porsche-Junior Flynt Schuring (Schumacher CLRT), der bereits den Titel im Porsche Mobil 1 Supercup 2026 für sich entschieden hat, trennen lediglich sieben Punkte. Keagan Masters führt die Tabelle mit 210 Punkten vor Flynt Schuring mit 203 Punkten an, gefolgt von Alexander Tauscher (Target) mit 186 Punkten. Und auch die beiden Deutschen Alexander Tauscher (Target) und Theo Oeverhaus (ID Racing) liegen mit 24 beziehungsweise 27 Zählern Rückstand auf Masters und 50 in den beiden Rennen zu vergebenden Punkten noch in Schlagdistanz.

Maximal 50 Punkte gibt es beim Finale in Hockenheim noch zu holen. Mit der besten Ausgangslage geht Keagan Masters in den Titel-Showdown. Gewinnt der 26-Jährige beide Rennen in seinem Porsche 911 Cup in Hockenheim, ist ihm der Titel nicht mehr zu nehmen. Sieben Zähler dahinter folgt Flynt Schuring. Das Nachwuchstalent aus Amsterdam gewann als einziger Fahrer bereits fünf Saisonrennen – baut er diese Erfolgsbilanz mit zwei weiteren Siegen aus, krönt er sich zum neuen Champion. In der ProAm-Wertung führt Michael Essmann (Team 75 Bernhard) elf Punkte vor Sören Spreng (GP Elite). Er konnte bislang 288 Zähler auf seinem Konto gut schreiben. Bei den Rookies hat der Luxemburger Chester Kieffer (Schumacher CLRT) ebenso viel Vorsprung auf den Niederländer Sam Jongejan (Team 75 Bernhard). Chester Kieffer konnte bislang 248 Zähler sammeln. Auch in der Team-Wertung ist weiterhin alles offen. Hier führt Proton Competition mit 347 Punkten vor Schumacher CLRT mit 306 und Target mit 277 Punkten.


Das freie Training nahmen insgesamt 29 Pilotinnen und Piloten am Freitagvormittag bei zwölf Grad Außentemperatur in Angriff. In diesen 55 Minuten gab es immer wieder Positionsverschiebungen. Bei noch 25 Minuten zu fahrender Zeit hatte sich Flynt Schuring mit einer Zeit von 1:40,125 Minuten auf Rang eins gefahren, gefolgt von Keagan Masters und Caleb Sumich. Letzterer war auch zu dieser Zeit der schnellste Rookie im Feld. Alexander Tauscher befand sich auf Platz vier. Zwei Ränge hinter ihm lag der Führende in der Rookie-Wertung Chester Kieffer. Michael Essmann war auf Rang 26 der beste ProAM Fahrer. Direkt hinter ihm lag die einzige Dame im Feld Alexandra Vateva.

Nachdem die Session zu Ende war, hatte Flynt Schuring seine eigene Bestzeit nochmals unterboten. Er war nach 19 Runden mit einer Zeit von 1:39,155 Minuten der Schnellste im Feld. Mit einem Rückstand von 0,125 Sekunden lag Chester Kieffer auf Rang zwei. Er war damit der beste Rookie. Alexander Tauscher wurde auf Rang drei gewertet. Der Tabellenführer musste sich mit Rang sechs zufrieden geben. Michael Essmann auf Rang 26 war weiterhin der schnellste ProAM Fahrer. Alexandra Vateva konnte sich verbessern und wurde auf Platz 25 gewertet.


Ernst wurde es dann für die Protagonisten am Freitagnachmittag, denn da stand das Ausfahren der Startpositionen für das Rennen am Samstag und Sonntag auf dem Programm. Da das Wetter schlechter geworden war, es hatte vorher geregnet und die Strecke war immer noch nass, somit konnten auch keine Zeitverbesserungen erreicht werden. Die ersten 15 Minuten waren ausschlaggebend für das Rennen am Samstag. Hier kam Chester Kieffer mit den Bedingungen am besten zurecht. Er hatte sich nach drei Runden mit einer Zeit von 1:49,291 Minuten die Pole Position gesichert. Er war damit auch der beste Rookie im Feld. Hinter ihm werden Flynt Schuring und Wouter Boerekamps ins Rennen gehen. Keagan Masters und Alexander Tauscher stehen in der fünften bzw. dritten Startreihe. Michael Essmann startet von Rang 21 als schnellster ProAM Fahrer. Alexandra Vateva musste sich mit der letzten Startreihe zufrieden geben.

Nach einer kurzen Pause ging die Jagd auf die zweite Pole Position für das sonntägige Rennen von neuem los. Auch hier hatte sich Chester Kieffer gegenüber allen anderen durchgesetzt. Er hatte für alle nach zwei Runden eine Zeit von 1:49,535 Minuten in den Asphalt gebrannt. Flynt Schuring hatte seinen zweiten Rang erneut behaupten können. Keagan Masters hatte sich verbessert und nimmt diesmal das Rennen von Platz drei aus auf. Hinter ihm startet Wouter Boerekamps. Alexander Tauscher hatte sich nicht verbessern können. Er musste sich mit Startposition zehn zufrieden geben. Bester ProAM Fahrer war wieder Michael Essmann. Er nimmt das Rennen aus der zwölften Startreihe aus auf. Alexandra Vateva geht wieder von Position 28 aus ins Rennen.


Der vorletzte Lauf in diesem Jahr nahmen die Fahrerinnen und Fahrer am Samstagvormittag bei Sonnenschein unter die Räder. Da es aber in der Nacht und am frühen Morgen geregnet hatte und die Strecke hier und dort noch etwas feucht war, wurden zwei Einführungsrunden absolviert. Danach hatte der Pole Setter einen guten Start und führte die Meute in die erste Kurve. Wenig später waren sich Sascha Maassen und Daniel de Ros nicht einig und beide gerieten aneinander. Sascha Maassen bliebt stehen und Daniel de Ros setzte seine Fahrt mit einem lädierten Fahrzeug weiter fort und beendete das Rennen in der Box. Überall im Feld ging es mächtig zur Sache. Nach der ersten Runde führte weiterhin Chester Kieffer mit 0,520 Sekunden Vorsprung vor Wouter Boerekamps und Robert de Haan.

Flynt Schuring war auf Platz vier zurückgefallen, nachdem man ihn ordentlich in die Zange genommen hatte. Keagan Masters hatte sich schon auf Rang fünf nach vorne gearbeitet. Hingegen hatte Alexander Tauscher zwei Ränge eingebüßt. Michael Essmann hatte Boden gut gemacht und war auf Platz 16 als bester ProAM Fahrer unterwegs. Überall im Feld waren harte Kämpe zu verzeichnen. Theo Oeverhaus auf Rang zehn hatte gleich eine Armada von vier Kontrahenten im Schlepptau. Nach vier Runden hatten sich die ersten vier vom übrigen Feld abgesetzt. Flynt Schuring hing rundenlang hinter Robert de Haan fest. Mit aufgeblendeten Scheinwerfern war Flynt Schuring unterwegs. Bei noch 17 Minuten zu fahrender Zeit wurde Full Course Yellow angezeigt, weil zu viele Teile auf der Strecke lagen.

Zwischenzeitlich war Michael Essmann auf Rang 21 zurückgefallen. Sören Spreng lag eine Position vor ihm und war damit der schnellste ProAM Fahrer. Nach sechs Runden kam jetzt doch das Safety Car zum Einsatz. Chester Kieffer hatte einen guten Re-Start. Zunächst ging es wie an der Perlenschnur aufgezogen hintereinander her. Zu dritt ging es teilweise nebeneinander durch die Kurven. In den letzten acht Minuten führte weiterhin Chester Kieffer mit einem Vorsprung von 0,504 Sekunden vor Wouter Boerekamps und Robert de Haan. Flynt Schuring befand sich auf Platz fünf. Keagan Masters auf Rang vier hatte die Anweisung von der Rennleitung bekommen sich hinter Flynt Schuring zurückfallen zu lassen wegen eines nicht korrekten Überholmanövers.

In der Schlussphase hatte sich der Pole Setter etwas von seinem Verfolger befreien können. Caleb Sumich und Maik Rosenberg waren zu diese Zeit nicht mehr mit von der Partie. Michael Essmann hatte unterdessen Sören Spreng niedergerungen und sich auf Platz 20 gefahren. Einen Rang nach vorne gefahren war auch Theo Oeverhaus. Alexander Tauscher war in der vorletzten Runde arg ins Schlingern geraten. Danach war er nur noch auf Rang sieben unterwegs. In der letzten Runde hatte Chester Kieffer einen Vorsprung von 2,155 Sekunden herausgefahren. Nach 16 Runden holt sich Chester Kieffer einen Start Ziel Sieg, gefolgt von Wouter Boerekamps und Robert de Haan. Flynt Schuring und Keagan Masters beendeten das Rennen auf den Rängen vier und fünf. Nach dem Zweikampf mit Sören Spreng schoss Michael Essmann von der Strecke. Er hatte noch Glück das er seinen Boliden abfangen konnte und beendete das Rennen auf Rang 25. Bester ProAM Fahrer war kai Pfister auf Platz 22. Alexandra Vateva sah die Zielflagge auf Rang 20.

Im nachhinein gab es ein neues Rennergebnis und zwar wurde Flynt Schuring nur auf Rang sieben gewertet. Vierter, Fünfter und Sechster wurden unterdessen Keagan Masters, Theo Oeverhaus und Alexander Tauscher.

Chester Kieffer (Schumacher CLRT): „Ich hatte einen perfekten Start und auch nach dem Safety-Car bin ich gut weggekommen. Jetzt habe ich auch in der Rookie-Wertung mehr Punkte auf dem Konto und freue mich.“


Der 16. Saisonlauf startete voller Turbulenzen. Nachdem es kurz vorher noch geregnet hatte, entschieden sich 27 von 29 Fahrern für Regenreifen. Nur das Team von Laptime-Performance stellte seine beiden Piloten Niels Langeveld und Sebastian Freymuth mit ihren Porsche 911 Cup auf Slicks und setzte auf abtrocknende Bedingungen. Als das Fahrerfeld auf die Einführungsrunde ging, beschloss ein Großteil der Teams aufgrund der sich schnell verändernden Streckenverhältnisse doch noch Trockenreifen aufzuziehen. Sie holten die Piloten blitzschnell in die Boxengasse zum Reifenwechsel. Auch die Titelanwärter Keagan Masters und Flynt Schuring bogen zum Service ab. Laut Reglement mussten sie somit das Rennen aus der Boxengasse beginnen und dem bereits gestarteten Feld hinterherfahren.

Damit schlug die Stunde von Laptime-Performance. Trotz zweier Safety-Car-Phasen arbeiteten sich Niels Langeveld und Sebastian Freymuth souverän nach vorne. Niels Langeveld übernahm ab dem siebten Umlauf die Spitze des Feldes. Sebastian Freymuth setzte sich dahinter. Für die Titelanwärter Keagan Masters und Flynt Schuring entwickelte sich das Rennen zum Nervenkrimi: Aufgrund des späten Reifenwechsels, eines Ausritts von Keagan Masters und eines Drehers von Flynt Schuring lagen sie nach drei Runden auf den Plätzen 25 und 26. Beide sammelten sich und kamen am Ende auf den Plätzen neun und elf ins Ziel. Als Sieger wurde Niels Langefeld nach 16 Runden abgewunken vor Sebastian Freymuth und Wouter Boerekamps. Alexander Tauscher sah die Zielflagge als Zehnter. Bester Rookie wurde Sam Jongejan auf Rang zwölf. Schnellster ProAM Fahrer war Michael Esmann auf Rang 18.

Mit 230 Punkte holte sich Keagan Masters die Meisterkrone vor Flynt Schuring mit 217 und Theo Oeverhaus mit 204 Punkten. Michael Essmann beendete als bester ProAM Fahrer die Saison 2026 mit 333 Zäher, gefolgt von Sören Spreng mit 318 und Samer Shahin mir 173 Zähler. Chester Kieffer konnte die Rookie-Wertung mit 286 Punkten für sich behaupten. Platz zwei und drei gingen an Sam Jongejan mit 282 und Caleb Sumich mit 197 Punkten. Die Team-Wertung beendete Proton Competition mit 396 Zähler auf Rang eins. Dahinter folgten Schumacher CLRT mi 346 und Team GP Elite mit 300 Zähler.

Keagan Masters (Proton Competition): „Dieser Titel bedeutet mir unglaublich viel. In meiner ersten Saison in dieser stark umkämpften Serie zu gewinnen, ist unfassbar. Ich widme den Erfolg meiner Familie, die mich immer unterstützt hat und in Hockenheim vor Ort war.“

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Provided by Swen Wauer