Michael Schrey baut Tabellenführung weiter aus - 2. Rennen
- Hauptkategorie: DTM Paket
- BMW M2 Cup
- 12. August 2026
- Cornelia Simon
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Der zweite Start am Sonntagmorgen funktionierte wieder ohne Problem. Nachdem die Startampel aus ging hatte der Tabellenführer wieder das Sagen. In der ersten Kurve kamen sie alle mit viel Disziplin hindurch. Tatu Siipola hatte bereits zwei Ränge gut gemacht. Christopher Holst war auf Platz sechs zurückgefallen. Zunächst konnte Michael Schrey sich noch nicht so richtig absetzen, denn Moritz Groneck blieb an ihm dran. Nach der ersten Runde betrug der Vorsprung des Tabellenführers nur 0,659 Sekunden vor Moritz Groneck und Mika König. Niklas Hirsch und Christopher Holst waren auf den Rängen vier und sechs unterwegs. Mika König versuchte mit aufgeblendeten Scheinwerfern Moritz Groneck in einen Fehler zu treiben.
Mika König führte eine Truppe von drei Fahrzeugen an, in denen hart gekämpft wurde. Henrik Seibel auf Platz sieben hatte auch alle Hände voll zu tun sich Noah Eichele vom Hals zu halten. Dieser hatte noch Marin Fegger im Schlepptau. Niklas Hirsch traf Mika König leicht bei einem Überholversuch. Letzterer hatte dadurch Positionen verloren und er war in langsamer Fahrt unterwegs. Er steuerte dann auch die Box an. Er hatte dann neue Reifen bekommen und verließ dann die Box mit einer Runde Rückstand wieder. An der Spitze hatte sich unterdessen jetzt Michael Schrey mit 1,877 Sekunden abgesetzt.
Ein harter Kampf war um Rang drei entstanden zwischen Niklas Hirsch und Tatu Siipola. Rundenlang konnte Henrik Seibel Noah Eichele und Farin Megger hinter sich halten. Er musste aber absolute Kampflinie fahren. Im nachhinein erhielt der Gaststarter dann eine Verwarnung wegen track limits. Michael Schrey und Moritz Groneck fuhren ein ungefährdetes Rennen. Der Pole Setter hatte seinen Vorsprung schon wieder auf 2,541 Sekunden ausgebaut. Moritz Groneck hatte über zwei Sekunden Vorsprung vor seinen Verfolgern. Bei einem Überholversuch von Noah Eichele an Henrik Seibel vorbeizugehen, schubste er diesen leicht an. Dieser Vorfall wurde dann untersucht. Er bekam dann eine Verwarnung von der Rennleitung.
Henrik Seibel schmiss Noah Eichele jedes Mal die Türe vor der Nase zu. Farin Megger lauerte nur auf eine Chance vielleicht gleich an beiden vorbeizugehen. Bei noch sechs Minuten zu fahrender Zeit erhielt Henrik Seibel eine Penaltylap wegen track limits. Dies spielte nun Noah Eichele und Farin Megger in die Karten. Sie konnten damit auf die Ränge sechs und sieben vorfahren. In der Schlussphase gab es nur noch ein Duell auf der Strecke zwischen Noah Eichele und Farin Megger. Die ersten fünf Piloten fuhren alle mit einem gewissen Respektabstand hintereinander her. Henrik Seibel hatte einen Rückstand von 3,495 Sekunden auf Farin Megger. Tobias Schimon der Pilot im VIP Auto kam immer besser mit dem BMW zurecht. Seine Zeiten wurden immer schneller.
Zum sechsten Mal sah Michael Schrey als Erster die schwarz weiß karierte Flagge mit einem Vorsprung von 1,650 Sekunden. Hinter ihm überquerten Moritz Groneck und Niklas Hirsch das Ziel. Christopher Holst wurde auf Rang fünf abgewunken. Noah Eichele konnte seinen sechsten Rang ins Ziel bringen. Henrik Seibel erhielt im nachhinein noch eine 5-Sekunden-Zeitstrafe, weil er wieder die track limits missachtet hatte. Tobias Schimon kam wie schon am gestrigen Tag auf Rang neun ins Ziel.
Michael Schrey hat seine Tabellenführung auf 125 Punkte ausgebaut, gefolgt von Christopher Holst mit 85 und Niklas Hirsch mit 65 Punkten. In der Rookie-Wertung liegt Christopher Holst mit 115 Zähler auf Rang eins. Platz zwei und drei nehmen Niklas Hirsch mit 88 und Noah Eichele mit 86 Zähler ein. Michael Schrey hat in der ProAM-Wertung 125 Punkte auf seinem Konto. Hofor Racing by Bonk Motorsport hat in der Team-Wertung mit 190 Zähler die Nase vorne. Dahinter liegen ME Motorsport mit 144 und MK Motorsport mit 65 Zähler.
Markus Eichele (Teamchef): „Wir freuen uns, dass wir unsere Serie fortsetzen konnten und in bislang jedem Rennen des BMW M2 Cup auf dem Podium standen. Unsere drei Piloten konnten am Nürburgring starke Leistungen zeigen und viel lernen, darauf möchten wir aufbauen. Leider war das Rennen auf dem Nürburgring der vorerst letzte geplante Gaststart von Moritz, wir hoffen aber, dass wir in Zukunft wieder gemeinsam miteinander arbeiten können.“