Mercedes-AMG feiert ersten Sieg bei den 24h Nürburgring seit zehn Jahren
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- 21. Mai 2026
- Cornelia Simon
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RAVENOL Mercedes-AMG #80 um Maro Engel triumphiert.

Sternstunde in der Eifel: Mercedes-AMG hat erstmals nach zehn Jahren wieder die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring gewonnen. Maro Engel, der schon 2016 beim bis dato letzten Erfolg mit an Bord war, feierte im RAVENOL Mercedes-AMG #80 seinen zweiten Gesamtsieg in der „Grünen Hölle“ und jubelte nach der Zieldurchfahrt mit seinen Fahrerkollegen Luca Stolz, Fabian Schiller und Maxime Martin.

Bis knapp dreieinhalb Stunden vor Rennende hatte noch Formel-1-Superstar Max Verstappen direkt bei seinem ersten Auftritt bei den 24h Nürburgring auf Siegkurs gelegen, bis ein Antriebswellenschaden seinen „eigenen“ Verstappen-Mercedes-AMG #3 stoppte. 352.000 Zuschauer – so viele wie noch nie zuvor - verfolgten an den vier Tagen das Rennen und sorgten auch abseits der Strecke für ein einzigartiges Spektakel.

„Wir sind von Platz 25 gestartet, was nicht ganz optimal ist. Aber es geht bei den 24h Nürburgring nicht immer um den Startplatz. Wir konnten uns mit den guten Stints von Maro direkt nach vorne arbeiten. Als ich ins Auto eingestiegen bin, hat es angefangen zu regnen. Der entscheidende Regenschauer im Rennen – und wir haben eine goldrichtige Reifenentscheidung getroffen.

Durch den Ausfall unseres Schwesterautos ist der Kampf um den Sieg weggefallen“, sagte Fabian Schiller. Für Stolz, Schiller und Martin, der familienintern mit seinem 1992 erfolgreichen Vater Jean-Michel Martin gleichzog, war es jeweils der erste Sieg bei den 24h Nürburgring. Nach Engels Unfall im Top-Qualifying 3 am Freitag war das Quartett nur von Position 25 in Rennen gegangen.

Die beiden weiteren Podiumsplätze sicherten sich nach einem spannenden Vierkampf der von der Pole-Position gestartete Abt-Lamborghini #84 mit Luca Engstler, Mirko Bortolotti und Patric Niederhauser Er musste wegen einer nach Zieldurchfahrt aufgeschlagenen 86-Sekunden-Zeitstrafe für zu schnelles Fahren in einer Code-60-Zone bis zum letzten Meter kämpfen, um den Walkenhorst-Aston-Martin #34 mit Christian Krognes, Mattia Drudi, Nicki Thiim und Felipe Fernandez Laser hinter sich zu halten.

Für beide Marken war es jeweils das erste Podium bei den 24h Nürburgring. Für den Rowe-BMW #99 mit Dan Harper, Max Hesse, Sheldon van der Linde und Dries Vanthoor und den Schubert-BMW M3 Touring #81 mit Jens Klingmann, Ugo de Wilde, Connor De Phillippi und Neil Verhagen blieben am Ende die Plätze vier und fünf.

Lange Doppelführung für Mercedes-AMG