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Maro Engel reist als Tabellenführer zum Sachsening

Vom 11.09. bis 13.09 gastiert die DTM auf der Achterbahn des Sachsenrings. Hier stehen die beiden vorletzten Läufe der Saison 2026 auf dem Programm. Der Mercedes-Pilot Maro Engel (Winward Racing) reist mit 160 Punkten in der Meisterschaft als Tabellenführer hierher an. Gefahren wird auf der 3,645 Kilometer langen Strecke des Sachenrings in Hohenstein-Ernstthal. Hier werden 14 Kurven (vier Rechts-, zehn Linkskurven), gegen den Uhrzeigersinn befahren. Mit nur einem Punkt Rückstand liegt der Porsche-Fahrer Thomas Preining (Manthey) auf Rang zwei, gefolgt von Nicki Thiim (Comtoyou Racing) der einen Aston Martin pilotiert. Der Däne hat 139 Zähler auf seinem Meisterschaftskonto.

Erstmals in der DTM 2026 geht die Marke mit den vier Ringen an den Start: Simon Connor Primm (er war am vergangenen Wochenende noch im Rahmen der GT Masters in einem Audi R8 LMS GT3 EVO II vom Team HGL am Salzburgring unterwegs) feiert im Audi R8 LMS GT3 Evo2 von Seyffarth Motorsport seine DTM-Premiere. Damit sind nun neun Hersteller an diesem Wochenende am Start. Sein Comeback feiert Maximilian Paul (TGI Team by GRT). Der 26-Jährige bestreitet nach seinem Unfall am Norisring wieder die ersten Rennen im Cockpit des Lamborghini Temerario GT3. Für Maximilian Paul geht es bei seinem Comeback nach dem Unfall am nicht in erster Linie um Punkte.

Maro Engel schied beim letzten Rennen vorzeitig aus und blieb damit erstmals seit 18 DTM-Rennen ohne Punkte. Als Verursacher einer Kollision wird der Routinier zudem im Samstagsrennen auf dem Sachsenring um drei Startplätze zurückversetzt. Der Tabellenführer hat jedoch gezeigt, dass er auch in schwierigen Situationen die Nerven behält und von den hinteren Rängen nach vorn fahren kann. Sein schärfster Konkurrent Thomas Preining ist in Bestform: Der Champion von 2023 holte an den vergangenen beiden Rennwochenenden 89 seiner 159 Punkte und war beim offiziellen Test am Sachsenring vor rund drei Wochen der schnellste Fahrer.

Im Verfolgerfeld hofft Nicki Thiim im Aston Martin Vantage GT3 nach zuletzt schwächeren Auftritten auf eine Wende – 21 Punkte fehlen dem Tabellendritten auf die Spitze. Ähnlich ist die Lage bei Lucas Auer (Team Landgraf), der nach seinem Ausfall am Nürburgring 24 Zähler hinter seinem Markenkollegen Maro Engel liegt. Marco Wittmann (Schubert Motorsport) befindet sich dagegen im Aufwind. Mit seinem 20. DTM-Sieg in der Eifel verkürzte der BMW-Pilot den Rückstand auf 25 Punkte. Das Verfolger-Quartett komplettiert Matteo Cairoli (Emil Frey Racing). Der Italiener hat als einziger Fahrer im Feld bereits drei Saisonsiege auf dem Konto, braucht aber einen starken Schlussspurt, um den 33-Zähler-Rückstand noch wettzumachen.

Thomas Preining (Manthey): „Der Kurs liegt uns, und ich hoffe, dass wir am Wochenende Top-Ergebnisse abliefern können. Die Strecke ist einzigartig, hat unterschiedliche Kurven und viel Grip. Zunächst geht es nur linksherum, dann kommen schnelle Rechtskurven. Das ist auch für unsere Ingenieure eine Herausforderung.“

Marco Wittmann (Schubert Motorsport): „Wir haben am Nürburgring viel Boden gutgemacht. Der Sachsenring war für uns in der Vergangenheit kein optimales Pflaster. Wir müssen uns aus dem Chaos heraushalten und sehen, was das Wetter macht.“

Maximilian Paul (TGI Team by GRT): „Ich freue mich sehr, auf dem Sachsenring endlich wieder Rennen fahren zu können. Die Zeit nach dem Unfall habe ich mit meinem Physio, bei dem ich teilweise gewohnt habe, optimal genutzt. So konnte ich schon beim Test vor drei Wochen auch dank des Vertrauens von Lamborghini und Gottfried Grasser wieder im Cockpit sitzen.“

Simon Connor Primm (Seyffarth Motorsport): „Die DTM war schon immer ein riesiger Traum von mir. Vor fünf Jahren bin ich noch Kart gefahren. Daher fühlt es sich umso besonderer an, am kommenden Wochenende mit Audi in der DTM zu starten.“

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Provided by Swen Wauer