Pole Setter holen sich ihren ersten Sieg in der ADAC GT Masters - 1. Qualifying
- Hauptkategorie: DTM Paket
- ADAC GT Masters
- 09. Juli 2026
- Cornelia Simon
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Bei sommerlichen Temperaturen nahmen die Protagonisten am Samstagmorgen um 9.20 ihr erstes Qualifying in Angriff. Hier wurden die Startpositionen für das Rennen am Samstagmittag ausgefahren. Die Zeiten wurden deutlich schneller als gestern. Felix Hirsiger / Finn Zulauf hatten nach fünf Runden mit einer Zeit von 1:25,104 Sekunden die Pole nach Hause gefahren. Hinter ihnen werden Leyton Fourie / Tim Zimmermann mit einem Rückstand von 0,249 Sekunden ins Rennen gehen. Diese beiden lieferten sich rundenlang ein Duell um die Bestzeit. Niklas Kalus / Kiano Blum konnten ihren Ford Mustang auf Startplatz drei stellen. Aus der dritten Startreihe werden Juliano Holzem / Sandro Holzem starten.
Im nachhinein mussten sich Enrico Förderer / Jay Mo Härtling, Nico Hantke / Felice Jelmini und Gottfried Grasser / Gerhard Tweraser mit den Startpositionen neun, elf und 16 zufrieden geben. Für eine Überraschung sorgte Rookie Victor Nielsen, der sich das Cockpit mit Joseph Ellerine teilt mit Rang vier. Normalerweise startet der Däne für FK Performance Motorsport in der ADAC GT4 Germany und bekam am Nürburgring die Chance, sein allererstes Rennwochenende in einem GT3-Auto zu bestreiten. Bei seiner schnellsten Runde im BMW M4 GT3 Evo lag er 0,327 Sekunden hinter Polesetter Felix Hirsiger. Die Top-5 komplettierten Emil Gjerdrum / Max Reis im zweiten Ford Mustang GT3 mit 0,4 Sekunden Rückstand.
Felix Hirsiger (Liqui Moly Team Engstler): „Alles hat super geklappt und für uns war es die perfekte Runde. Das ist hier am Nürburgring mit den ganzen Kerbs nicht einfach. Ein Danke ans Team für die tolle Arbeit, das Auto war super. Wir wissen, dass wir alle fair fahren und es nicht um die erste Kurve, sondern das Gesamtresultat geht. Unsere Longrun-Pace ist super, Finn und ich sind beide super Fahrer – da ist schon was möglich.“
Leyton Fourie (FK Performance Motorsport): „Wir hatten ehrlich gesagt nicht erwartet, so weit vorne zu stehen. Die Jungs vom Team haben einen tollen Job gemacht, denn das Auto fühlte sich von der ersten Runde hier super an. Die Lamborghini Piloten sehen immer noch stärker aus als wir, das hat das Qualifying gezeigt. Trotzdem versuchen wir natürlich alles. Sollten wir sie nicht besiegen können, möchten wir die ersten Verfolger sein.“