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Pole Setter holen sich ihren ersten Sieg in der ADAC GT Masters - 2. Rennen

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Auch der zweite Lauf an diesem Wochenende fand am Sonntagnachmittag bei bestem Sommerwetter statt. Nach den zwei Einführungsrunden konnten die Pole Setter den fliegenden Start für sich verbuchen und führten weiterhin das Feld an. Unterdessen wurden Kiano Blum / Niklas Kalus schon von Jay Mo Härtling / Enrico Förderer bedrängt. Die Mercedes Piloten mussten aber wenig später zurück stecken. Max Reis / Emil Gjerdrum versuchten nun Jay Mo Härtling / Enrico Förderer unter Druck zu setzen. Nach der ersten Runde führten weiterhin Jamie Alon Day / Baudouin Detout vor Kiano Blum / Niklas Kalus und Jay Mo Härtling / Enrico Förderer. Zunächst fuhren sie wie an der Perlenschnur aufgezogen hintereinander her.

Im Verlauf der zweiten Runde setzten Alexander Tauscher / Leo Pichler Max Reis / Emil Gjerdrum unter Druck. Zwischenzeitlich wurde jetzt hart um jede Position gekämpft. Die ersten beiden hatten sich ein wenig vom Feld abgesetzt. Finn Zulauf / Felix Hirsiger auf Rang sechs hatten gleich fünf Fahrzeuge im Schlepptau. Tim Zimmermann / Leyton Fourie hatten alle Hände voll zu tun sich Sandro Holzem / Juliano Holzem in Schach zu halten. An der Spitze hatten sich die Pole Setter einen Vorsprung von 1,164 Sekunden herausgefahren. Simon Connor Primm / Robin Rogalski hatten Gerhard Tweraser / Gottfried Grasser niedergerungen und sich auf Rang neun gefahren. Danach fielen auch noch Fabio Rauer / Storm Gjerdrum über die Gaststarter her und zogen vorbei. Damit hatte man in einer Runde gleich zwei Plätze verloren.

Jay Mo Härtling / Enrico Förderer auf Platz drei konnten sich nicht von Max Reis / Emil Gjerdrum und Alexander Tauscher / Leo Pichler befreien. Einen harten Kampf um Rang zwölf lieferten sich John Paul Southern / Jonas Karklys und Mark Kastelic / Pavel Lefterov. Mit aufgeblendeten Scheinwerfern waren die Porsche Piloten unterwegs. Von alledem bekamen die Führenden nichts mit, denn sie hatten ihren Vorsprung in der Zwischenzeit auf 1,933 Sekunden ausgebaut. Die ersten drei hatten nach vorne und hinten genug Luft. Rundenlang kämpften die Gebrüder Holzem mit Simon Connor Primm / Robin Rogalski um Platz acht. Genauso hart ging es in dem Duell Max Reis / Emil Gjrerdrum und Alexander Tauscher / Leo Pichler zu. Hier ging es um Rang vier.

Nach 15 gefahrenen Runden öffnete das Boxenzeitfenster. Als Erste kamen Tim Zimmermann / Leyton Fourie herein. Alle anderen blieben noch draußen auf der Strecke. Joseph Ellerine / Victor Nielsen vollzogen ihren Stopp nach 16 Runden. Alexander Tauscher / Leo Pichler hatten es jetzt endlich geschafft Max Reis / Emil Gjerdrum niederzuringen und sich auf Rang vier zu fahren. Danach vollzogen Max Reis / Emil Gjerdrum und auch Finn Zulauf / Felix Hirsiger ihren Stopp. Felix Hirsiger / Finn Zulauf lagen unter Beobachtung der Rennleitung weil man Emil Gjerdrum / Max Reis ausgangs der Boxengasse blockiert hatte. Dafür erhielt man eine Strafe von einer Penaltylap. Die ersten drei blieben weiterhin auf der Strecke. Die Reihenfolge geriet erst einmal durcheinander.

Die Pole Setter hatten einen Vorsprung von 4,700 Sekunden herausgefahren. Nach 21 Runden vollzogen sie ihren Boxenstopp. Auch die letzten fünf Fahrzeuge kamen zum Fahrerwechsel herein. Nachdem alle ihren Stopp hinter sich gebracht hatten, führten weiterhin Baudouin Detout / Jamie Alon Day vor Niklas Kalus / Kiano Blum und Enrico Förderer / Jay Mo Härtling. Die Pole Setter waren unterdessen schon wieder mit 2,552 Sekunden auf und davon gefahren. Gottfried Grasser / Gerhard Tweraser auf Platz sechs mussten sich mit Emil Gjerdrum / Max Reis auseinander setzen. Zu diesen beiden gesellten sich jetzt auch noch Juliano Holzem / Sandro Holzem. Die gestrigen Sieger versuchten sich nun Robin Rogalski / Simon Connor Primm zurecht zu legen. Hier ging es um Position neun.

In den letzten zwanzig Minuten hatten die Gebrüder Holzem sich an Emil Gjerdrum / Max Reis vorbeigedrängt und sich damit auf Rang sieben gefahren. Dies konnten Gottfried Grasser / Gerhard Tweraser nutzen und sich ein wenig absetzen. Es dauerte aber nicht lange und sofort waren die beiden Verfolger wieder an den Lamborghini Piloten dran. Die Gaststarter konnten sich im Bereich Veedol Schikane gegenüber ihren Verfolgern durchsetzen. Wenig später reichte der Bremsweg nicht mehr aus und Juliano Holzem / Sandro Holzem trafen die Heckpartie von Emil Gjerdrum / Max Reis. Danach war man bis auf Platz elf zurückgefallen. An der Spitze fuhren fast alle die gleichen Rundenzeiten. Die BMW Piloten erhielten eine Penaltylap wegen der Aktion mit den Ford Mustang Fahrern.

Die ersten fünf waren auf und davon gefahren. Sie hatten alle nach vorne und hinten genug Luft. Danach führten Gottfried Grasser / Gerhard Tweraser auf Platz sechs eine Truppe von vier Fahrzeugen an. In den letzten zehn Minuten waren Emil Gjerdrum / Max Reis des öfteren etwas im Dreck unterwegs. Dies konnten Gottfried Grasser / Gerhard Tweraser nutzen und sich etwas von ihren Verfolgern befreien. Storm Gjerdrum / Fabio Rauer konnten kurzfristig an Felix Hirsiger / Finn Zulauf vorbeigehen. Der Gegenkonter kam aber sofort und die Lamborghini Piloten konnten mit Überschuss ihre neunte Position wieder zurück erobern. In der Schlussphase hatten sich Leo Pichler / Alexander Tauscher mit 0,601 Sekunden an Enrico Förderer / Jay Mo Härtling herangefahren. Hier ging es um den letzten Platz auf dem Siegerpodest.

In den letzten drei Minuten mussten Niklas Kalus / Kiano Blum noch hart um ihren zweiten Rang kämpfen, denn die Gaststarter hingen ihnen im Heck. Die Ford Mustang Piloten konnten sich wieder dadurch befreien, weil Ende Start und Ziel Leo Pichler / Alexander Tauscher Enrico Förderer / Jay Mo Härtling arg in Bedrängnis brachten. Zur gleichen Zeit hatten Storm Gjerdrum / Fabio Rauer sich an Robin Rogalski / Simon Connor Primm vorbeigedrängt und nahmen damit Platz neun ein. Die Pole Setter holten sich nach 39 Runden ihren ersten Sieg, gefolgt von Niklas Kalus / Kiano Blum und Enrico Förderer / Jay Mo Härtling. Leo Pichler / Alexander Tauscher und Leyton Fourie / Tim Zimmermann sahen das Ziel auf den Rängen vier und fünf. Gottfried Grasser / Gerhard Tweraser kamen als Sechste ins Ziel.

In der Meisterschaft führen nun Felix Hirsiger / Finn Zulauf mit 147 Punkten vor Leyton Fourie / Tim Zimmermann mit 146 und Kiano Blum / Niklas Kalus mit 112 Punkten. In der Road to DTM-Wertung liegt Leyton Fourie mit 171 Zähler auf Rang eins, gefolgt von Finn Zulauf mit 168 und Kino Blum mit 137 Zähler. Die Silver Cup-Wertung führen Fekix Hirsiger / Finn Zulauf mit 147 Punkten an. Platz zwei und drei nehmen Leyton Fourie / Tim Zimmermann mit 146 und Kiano Blum / Niklas Kalus mit 113 Punkten ein. FK Performance Motorsport hat in der Team-Wertung mit 226 Zähler die Nase vorne. Dahinter liegen Haupt Racing Team mit 187 und Engstler Motorsport mit 186 Zähler.

Baudouin Detout (Comtoyou Racing): „Ich freue mich so sehr für das Team und danke ihnen und Aston Martin für diesen Sieg. Das Auto war wirklich super. Die letzten Runden waren die längsten meines Lebens. Ich habe nur versucht, nicht zu viel Druck zu machen und die Emotionen nicht die Oberhand gewinnen zu lassen.“

Jamie Alon Day (Comtoyou Racing): „Ich bin extrem glücklich. Das Team hat von Saisonbeginn an so hart gearbeitet und das hat sich in den Ergebnissen leider nicht immer widergespiegelt. Heute Pole-Position und Sieg einzufahren – besser hätte es nicht laufen können.“

Kiano Blum (Haupt Racing Team): „Ich bin sehr glücklich über den Ausgang des Rennens und das Wochenende generell. Startplatz zwei ist hier nicht unbedingt ein Vorteil, aber es ist mir gelungen, die Position am Start zu halten. Dass wir den Aston Martin heute nicht holen können, war uns recht schnell klar. Deshalb habe ich versucht, die Reifen zu managen und sie Niklas so gut wie möglich zu übergeben. Am Ende wurde es nochmal richtig knapp, aber zum Glück hat es für uns gereicht.“

Jay Mo Härtling (SR Motorsport by Schnitzelalm): „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, das mir direkt das Podium gelungen ist. Das Team hat super Arbeit geleistet, denn das Auto fühlte sich sehr gut an und ich habe mich sehr wohlgefühlt. Mein Ziel war sogar, noch einen Platz nach vorne zu kommen, dadurch wurde es nach hinten eng. Der Porsche hat ordentlich gedrückt, aber ich konnte die Position zum Glück halten.“

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Provided by Swen Wauer