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Moritz Groneck holt sich am Sonntag den Sieg

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Im Rahmen des ADAC Racing Weekends stehen vom 26.06 bis 28.06 die Läufe drei und vier des Tourenwagen Junior Cup auf dem Plan. Gefahren wird in der Eifel und zwar auf dem Nürburgring. Alex Mohr der Pilot von TOPCAR Sport reist mit 51 Punkten in der Meisterschaft als Tabellenführer hierher an. Platz zwei und drei nehmen Matti Klasen (Konrad Motorsport) mit 33 und Lynn Neuhaus, die Teamkollegin von Alex Mohr mit 20 Zähler ein. Sie ist eine von zwei Damen im Starterfeld. Auf dem 5,137 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings wartet das zweite Rennwochenende der Saison 2026 auf die ambitionierten Nachwuchstalente. Die anspruchsvolle Strecke in der Eifel mit ihren markanten Passagen wie dem Michael-Schumacher-S oder der Veedol-Schikane verlangt von den Junioren fahrerische Präzision auf allerhöchstem Niveau, da an vielen kritischen Stellen noch klassische Kiesbetten statt asphaltierter Auslaufzonen auf Fehler lauern.

Moritz Groneck (H&R Das Juniorteam! - PT Sports by Up2race) ist im aktuellen Starterfeld der einzige Fahrer, dem bislang ein Sieg auf der geschichtsträchtigen Eifelstrecke gelungen ist. Der Youngster triumphierte dort beim Saisonfinale 2025. Nachdem der diesjährige Auftakt in Hockenheim für ihn mit viel Rennpech verbunden war, bietet der Nürburgring nun die perfekte Bühne, um verlorenen Boden in der Meisterschaft wieder gutzumachen. Zusätzliche Motivation holte er sich vergangenes Wochenende im BMW M2 Cup am Lausitzring, in dem er direkt aufs Podium fuhr. Ebenfalls mit einem großen Erfolgserlebnis im Rücken reist Matti Klasen an, nachdem er beim Auftakt gleich zweimal auf dem Podest stand. Auch die Senkrechtstarter Mika Delkus und Linus Parbel (beide Konbrad Motorsport) wollen ihre starke Form in der Eifel bestätigen, ebenso wie die Schweizerin Lynn Neuhaus.

Während Lennard Zerbe (Tuma Motorsport) nach seinem ersten Podiumsplatz in Hockenheim Blut geleckt hat, brennt Bruno Görtz (Geparda Racing) auf zählbare Ergebnisse. Der Fahrer und Teamchef in Personalunion hatte im Sonntagsrennen das Ziel als umjubelter Zweiter gekreuzt, verlor das Podium jedoch durch eine nachträgliche Disqualifikation aufgrund einer fehlenden Incident Camera. Er wird alles daran setzen, dass die fahrerische Leistung diesmal auch durch ein entsprechendes Resultat belohnt wird. Ebenfalls auf Wiedergutmachung aus ist Finn Niklas Wollnik (Georg Motorsport), der das Rennglück in Hockenheim nach unverschuldeten Berührungen nicht auf seiner Seite hatte.

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Provided by Swen Wauer