Roland Hertner setzte sich beim Finale die Meisterkrone auf
- Hauptkategorie: ADAC Racing Weekend
- STT Spezial Tourenwagen Trophy
- 19. Oktober 2026
- Cornelia Simon
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Zum STT Finale auf dem Nürburgring, vom 16.-18. Oktober, stellt die STT statt 160 Minuten ein Zeitfenster von 190 Minuten zur Verfügung. Da es vor dem Finale keinen Testtag gibt, hat sich Serienbetreiber Rolf Krepschik entschlossen, ein 30 Minuten Training hinzu zu nehmen. Der STT Beginn wird Freitag Nachmittag sein und ist im Nennpreis enthalten. Dieses Konstrukt wird gleichzeitig ein Test für 2027 sein. Im nächsten Jahr plant die STT mit nur noch 5 Veranstaltungen, aber einem größeren Zeitfenster, also einem zusätzlichen 30 Minuten Training zu dem bekannten 4 x 40 Minuten. Diese insgesamt 190 Minuten teilen sich dann auf in: Freies Training 30 Minuten, Qualifikation 40 Minuten und drei Rennen über jeweils 40 Minuten.
Vor dem Saisonfinale der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) herrscht Hochspannung. Auf dem Nürburgring haben gleich mehrere Piloten noch Chancen auf den Meistertitel. Die Tabellenführer Thomas Frank und Peter Terting dürfen sich dabei kaum Fehler erlauben. Die Ausgangslage ist klar: Gewinnen Frank und Terting beide Rennen, ist ihnen der Titel nicht mehr zu nehmen. Roland Hertner müsste sich dann unabhängig von seinen eigenen Ergebnissen in der Division 3 mit der Vizemeisterschaft zufriedengeben. Auch mit einem Sieg und einem zweiten Platz hätten Thomas Frank und Peter Terting die Meisterschaft sicher.
Anders sieht es aus, wenn das Porsche-Duo ohne Rennsieg bleibt. Dann könnte Roland Hertner mit zwei eigenen Siegen noch an den Tabellenführern vorbeiziehen. Belegen Thomas Frank und Peter Terting die Plätze zwei und drei, würde Roland Hertner bereits ein Sieg und ein zweiter Platz zum Titelgewinn reichen. Die Entscheidung dürfte damit zwischen Thomas Frank / Peter Terting und Roland Hertner fallen. Außenseiterchancen haben noch Michael Crossley-Wright und Andreas Schürmann. Die beiden Piloten von Dörr Motorsport starten beim Finale erstmals im McLaren. Für den Titelgewinn müssten sie allerdings auf Ausrutscher der vor ihnen Platzierten hoffen. Mit zwei dritten Plätzen wäre ihnen nach der aktuellen Ausgangslage zumindest der dritte Rang in der Meisterschaft sicher.
Rein rechnerisch können auch Christian Klien und Alex Lamberts sowie Heike Schürmann noch auf den Titel hoffen. Dafür müsste die vor ihnen liegende Konkurrenz allerdings deutlich Federn lassen. dIn der Division I steht Johannes Kreuer bereits als Meister fest. Der Pilot hat sich zudem schon den Titel in der Klassik-Wertung gesichert. Auch Roland Hertner kann in der Division III nicht mehr von der Spitze verdrängt werden.