Vierter Rennsieg in Folge für Piana/Schrey

Vorhang auf für die zweite Runde der ADAC GT4 Germany. Die Serie bestreitet am vom 11. bis 13. Juni ihren ersten von zwei Auslandsauftritten der Saison 2021. Schauplatz ist die schnellste Rennstrecke im diesjährigen Kalender. Der 4,318 Kilometer lange Red Bull Ring in Spielberg/Österreich. Erneut sind 23 Sportwagen der sieben Marken Aston Martin, Audi, BMW, KTM, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche am Start. Als Tabellenführer reist das BMW M4 GT4-Duo Michael Schrey und Gabriele Piana (beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) mit 50 Punkten in der Meisterschaft an den Bull Ring. Rang zwei und drei nehmen Robin Falkenbach/Marc de Fulgencio (Leipert Motorsport) mit 40 Zählern und Gabriela Jilkova/Robert Haub (Team Zakspeed) mit 27 Punkten ein.

Auch Robin Falkenbach geht voller Motivation in das Rennwochenende. Der Mercedes-AMG GT4-Pilot hatte beim Saisonauftakt in der Motorsport Arena Oschersleben gemeinsam mit Teamkollege Marc de Fulgencio zwei zweite Plätze eingefahren und liegt somit auf Tabellenrang zwei. Für Leo Pichler (Razoon - more than Racing) stellt der Red Bull Ring das Heimrennen der Saison 2021 dar. Er ist in Weiz nordöstlich von Graz beheimatet. Er teilt sich das Cockpit eines KTM X-Bow GT4 mit Leon Wassertheurer. Neu im Feld ist am Red Bull Ring die Niederländerin Liesette Braams im BMW von Driverse. Außerdem gibt ADAC GT Masters-Laufsieger Marvin Dienst sein Comeback in der ADAC GT4 Germany. Er fährt einen Porsche 718 Cayman von W&S Motorsport.

Im sportlichen Ablauf gibt es ab dem Red Bull Ring mit der Einführung der Penalty Lap eine Neuerung. Die Penalty Lap erweitert die Möglichkeiten des Rennleiters um eine Strafe für weniger schwere Vergehen. Hierzu wird auf der Rennstrecke eine Penalty Zone eingerichtet, in der ein definierter Korridor mit maximal 60 km/h durchfahren werden muss. Die Penalty Lap wurde bereits erfolgreich im ADAC GT Masters eingeführt und findet nun auch in der ADAC GT4 Germany Anwendung

Michael Schrey (Hofor Racing by Bonk Motorsport): „Unabhängig von der Tabellensituation gehen wir jedes Rennwochenende immer perfekt vorbereitet an. Fahrzeuge wie der McLaren sind dort erfahrungsgemäß sehr stark. Insofern werden wir nicht die absolute Favoritenrolle inne haben. Unser Ziel sind gute Punkte. Der Anspruch ist die Fahrt unter die Top Fünf. Ein Podium wäre natürlich noch schöner. Insgesamt freue ich mich sehr auf den Red Bull Ring. Die Anlage ist hoch modern, die Landschaft rund um die Strecke ist beeindruckend und bietet Urlaubsflair.“

Robin Falkenbach (Leipert Motorsport): „Das Ziel für den Red Bull Ring ist es, über die Rennpace zu überzeugen und erneut auf das Podium zu fahren. Aber auch in der Qualifikation möchte ich es in die Top Drei schaffen. Den Red Bull Ring kenne ich durch den Auftritt der ADAC GT4 Germany 2020 bereits. Ich mag die Strecke. Besonders die Passage bergauf gefällt mir richtig gut. Für meinen Teamkollegen Marc ist der Kurs jedoch komplett neu.“

Leo Pichler (Razoon - more than Racing): „Einige Freunde und Verwandte wollen mich von der Tribüne aus anfeuern. Somit ist das anstehende Rennwochenende für mich etwas ganz Besonderes. Ich kenne die Strecke natürlich gut. Obwohl sie auf den ersten Blick einfach aussieht, ist sie sehr selektiv. Unserem KTM fehlt im Vergleich zur Konkurrenz ein bisschen die Höchstgeschwindigkeit. Somit stufe ich unsere Chancen eher niedrig ein. Die Top 15 sehe ich als realistisches Ziel.“


23 Fahrerpaarungen machten sich am Freitagmorgen um 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr bereit, ihr erstes freies Training bei strahlendem Sonnenschein unter die Räder zu nehmen. In dieser Session hatten nach 25 absolvierten Runden mit einer Zeit von 1:38,194 Minuten Gabriele Piana/Michael Schrey (Hofor Racing by Bonk Motorsport) das Sagen, gefolgt von Pavel Lefterov/Stefan Bostandjiev (Overdrive Racing) und Marvin Dienst/Max Kronenberg (W&S Motorsport). Die Zweit und Drittplatzierten in der Meisterschaft Robin Falkenbach/Marc de Fulgencio und Gabriela Jilkova/Robert Haub nahmen die Ränge sieben und zehn ein.

Gabriele Piana (Hofor Racing by Bonk Motorsport): „Es war eine gute Runde, mit der ich sehr zufrieden bin. Die Strecke wurde über den Verlauf der Session immer besser. Somit hätte ich zum Ende hin sogar noch ein wenig schneller sein können. Aber darauf kommt es im freien Training ja nicht unbedingt an. Wir sind mit unserem BMW sehr zufrieden. Die Performance kommt sehr einfach. Somit können wir zuversichtlich in das weitere Wochenende gehen. Unser Ziel sind zwei Siege, zwei Pole-Positions und zweimal die schnellste Runde.


Die Zeiten im zweiten freien Training am Freitagnachmittag wurden diesmal nicht schneller. Wiederum setzten sich Gabriele Piana/Michael Schrey nach fünf Runden mit einer Zeit von 1:38,429 Minuten in Szene. Platz zwei und drei nahmen erneut Pavel Lefterov/Stefan Bostandjiev und Marvin Dienst/Max Kronenberg ein. Robin Falkenbach/Marc de Fulgencio konnten sich nicht verbessern. Sie büßten einen Platz ein. Einen Rang gut machen konnten hingegen Gabriela Jilkova/Robert Haub.

Gabriele Piana (Hofor Racing by Bonk Motorsport): „Unser Auto steht sehr gut dar. Ich konnte die Zeit relativ einfach fahren. Das bedeutet, dass wir auf jeden Fall sehr konkurrenzfähig sind. Am Morgen waren die Bedingungen fast perfekt. Durch den Regen zuvor war die Strecke sauber. Außerdem war es noch ein wenig kühler. Somit hatten wir insgesamt mehr Grip. Am Nachmittag fuhren wir zudem mit älteren Reifen.“

Michael Schrey (Hofor Racing by Bonk Motorsport): „Wenn man in beiden Trainings vorne liegt, kann man natürlich richtig zufrieden sein. Ich denke, wir können in beiden Rennen um die Top-Platzierungen kämpfen. Ziel sind natürlich immer die Laufsiege.“


Die Pilotinnen und Piloten der ADAC GT 4 Germany mussten ihr Zeittraining am Samstagvormittag absolvieren. In dieser Session war der eine oder andere auch schon einmal etwas im Dreck unterwegs und es wurde auch hier und da der Lack ausgetauscht. Nach den zwanzig Minuten hatten sich Fred Martin Dye/Christer Jöns (Dörr Motorsport) mit einer Zeit von 1:35,713 Minuten und sechs gefahrenen Runden Startplatz eins gesichert, gefolgt von Gabriele Piana/Michael Schrey und Ben Dörr/Nico Hantke (Dörr Motorsport). Die Tabellenführer mussten sich mit Startplatz fünf zufrieden geben. Robert Haub/Gabriela Jilkova stehen in der siebten Startreihe. Robin Rogalski/Tim Reiter (Seyffarth Motorport) kamen über den achten Startplatz nicht hinaus, da sie sich am Ende der Session auf Start und Ziel noch gedreht hatten.

Fred Martin-Dye (Dörr Motorsport): „Schon meine erste schnelle Runde war super. Doch ich konnte mich danach gleich nochmals verbessern, da sich etwas mehr Temperatur in den Pirelli-Reifen gebildet hat. Über das Ergebnis bin ich natürlich richtig glücklich. Jetzt ist das Set komplett. Letztes Jahr bekam ich hier am Red Bull Ring die Pirelli-Ski und nun den Koffer. Somit kann ich nun richtig gut ausgestattet in den Winterurlaub fahren.“

Im nach hinein wurden Robert Haub/Gabriela Jilkova disqualifiziert, weil sie die Parc Ferme Bedingungen verletzt hatten und müssen daher von ganz hinten starten.


Bei strahlendem Sonnenschein nahmen die Protagonisten ihren ersten Lauf an diesem Wochenende am Samstagnachmittag in Angriff. Nach der Einführungsrunde funktionierte der fliegende Start ohne Probleme und die Pole-Setter führten die Meute in die erste Kurve. Im gesamten Feld ging es schon mächtig zur Sache. In der zweiten Runde waren für Axel Sartingen/Daniel Schwerfeld das Rennen bereits zu Ende, denn sie standen mit einem abgerissenen rechten Vorderrad in verkehrter Richtung auf der Strecke. Zuvor waren sie noch in die Leitschienen gekracht und hatten diese beschädigt. Sofort kam das Safety Car heraus und fing das Feld wieder ein.

Im nach hinein wurde das Rennen zunächst mit der roten Flagge unterbrochen und die Fahrer stellten sich auf der Start und Zielgeraden wieder auf. Denn zum einen musste das Fahrzeug geborgen, die Strecke gereinigt und vor allem die Leitschienen wieder repariert werden. Zu dieser Zeit führten weiterhin Fred Martin-Dye/Christer Jöns vor Gabriele Piana/Michael Schrey und Jan Marschalkowski/Theo Nouet. Ben Dörr/Nico Hantke hatten einen Platz eingebüßt. Der Re-Start erfolgte dann um 16.32 Uhr und ging zu Gunsten der Pole-Setter aus. Im hinteren Feld kam es schon wieder zu ersten Überholmanövern. Unterdessen gab es eine Verwarnung für Marc de Fulgencio/Robin Falkenbach auf Rang fünf liegend.

Robert Haub/Gabriela Jilkova hatten Boden gut gemacht und waren auf Platz 19 unterwegs. Stepan Grotstollen/Georg Braun führten eine Armada von acht Fahrzeugen an. Im nach hinein hatten sie dann aber zwei Plätze eingebüßt, denn Robin Rogalski/Tim Reiter und Phil Dörr/Andreas Wirth waren an ihnen vorbeigegangen. Die Pole-Setter konnten sich nicht so richtig absetzen, denn sie hatten nur einen geringen Vorsprung von 0,764 Sekunden. Um Platz 16 tauschten Levi O`Dey/Alexander Tauscher und Robert Haub/Gabriela Jilkova etwas den Lack aus. Bei noch 42 Minuten zu fahrender Zeit hatten sich die Tabellenzweiten an den McLaren-Piloten Ben Dörr/Nico Hantke vorbeigedrängt und Rang vier eingenommen.

An der Spitze wurde es immer enger. Mit aufgeblendeten Scheinwerfern waren Gabriele Piana/Michael Schrey unterwegs und signalisierten Fred Martin-Dye/Christer Jöns, dass sie schneller sind. Michael Zabienski/Marcel Lenerz setzten John Paul Southern/Jan Philipp Springob auf Rang elf fahrend hart unter Druck. Zwischen diesen beiden wechselten die Positionen öfters. Zu dieser Zeit öffnete das Boxenzeitfenster und so nach und nach kamen dann schon die ersten Fahrzeuge zum Pflichtboxenstopp herein. Nach 17 Runden kamen die auf Platz zwei und drei fahrenden Piloten herein. Die Pole-Setter blieben weiterhin draußen. Sie kamen zwei Runden später herein. Damit waren dann alle zu ihrem Stopp in der Box gewesen.

Im nach hinein gab es dann Probleme bei Christer Jöns/Fred Martin-Dye beim Herausfahren aus der Box. Wenig später lief der McLaren, doch dann stand er wieder und Leon Wassertheurer/Franjo Kovac hinter ihnen wollte wieder auf die Strecke hinaus. Sie konnten dann langsam am McLaren vorbeifahren. Immer wieder konnte dieser losfahren, aber nach ein paar Metern stand man wieder. Das Feld führten nun die Tabellenführer mit einem Vorsprung von 2,678 Sekunden an vor Theo Nouet/Jan Marschalkowski und Robin Falkenbach/Marc de Fulgencio. Nach 23 Runden kam das Safety Car heraus, weil der McLaren aus der Gefahrenzone gebracht werden musste. Damit waren alle herausgefahrenen Vorsprünge futsch.

Nach 26 Runden konnte das Rennen wieder im Renntempo von statten gehen. Die Tabellenführer gingen als Erste in die erste Kurve. Im Mittelfeld ging es wieder zur Sache. Zu zweit ging es dann durch die Kurven. Die ersten beiden konnten sich direkt vom übrigen Feld absetzen. Auf Platz drei hatte sich unterdessen Nicolaj Möller-Madsen/Dennis Fetzer geschoben, Robin Falkenbach/Marc de Fulgencio bekamen es jetzt mit Andreas Wirth/John Paul Southern zu tun. Auf Platz neun fahrend hatten Christian Kosch/Tom Kieffer Probleme bekommen und schossen weit ins Aus. Danach kamen sie auf die Strecke zurück, verloren aber immer mehr Positionen. Lukas Mayer/Oliver Mayer hatten Probleme bekommen, denn sie schossen geradeaus ins Kiesbett. Erneut musste Ron Dobmeier zum Einsatz kommen. Es standen noch etwa sieben Minuten auf der Uhr.

Eine Minuten später kam es dann erneut zum Re-Start. Wiederum hatten Michael Schrey/Gabriele Piana hier das Sagen. Im hinteren Feld ging es für einige schon weit nach außen. Gabriela Jilkova/Robert Haub setzten Jan Philipp Springob/John Paul Southern auf Rang neun arg unter Druck. Diese beiden konnten einen Rang nach vorne fahren, weil sie an Nico Hantke/Ben Dörr gleichzeitig vorbeigegangen waren. Beim nächsten Umlauf hatten die Drittplatzierten in der Meisterschaft wieder einen Platz gut gemacht und lagen auf Rang acht. In der letzten Minute versenkten Alexander Tauscher Levi O`Dye ihr Fahrzeug im Kiesbett. In der letzen Runde wurde um Platz zehn hart gekämpft zwischen Marvin Dienst/Max Kronberg, Nico Hantke/Ben Dörr und Pavel Lefterov/Stefan Bostandjiev. Nach 35 Runden holten sich Michael Schrey/Gabriele Piana ihren dritten Saisonsieg vor Theo Nouet/Jan Marschalkowski und Nicolaj Möller-Madsen/Dennis Fetzer. Robin Falkenbach/Marc de Fulgencio und Gabriela Jilkova/Robert Haub wurden als Vierte bzw. Achte abgewunken.

Gabriele Piana (Hofor Racing by Bonk Motorsport): „Wir sind mit drei Siegen perfekt in die Saison gestartet. Das war in der Form natürlich nicht zu erwarten. Diesen Triumph werden wir heute Abend natürlich richtig genießen. „Ich habe den McLaren nicht wirklich angegriffen. Ich hatte einfach keine Möglichkeit, ein sicheres Manöver zu setzen. Der McLaren war einfach zu schnell. Somit habe ich das Auto und die Reifen für meinen Teamkollegen Michael geschont.“

Michael Schrey (Hofor Racing by Bonk Motorsport): „Mein Rennen war natürlich sehr stark von den Safety-Car-Phasen geprägt. Ich musste mir immer wieder überlegen, wo ich beim Re-Start den Speed anziehe und wie ich mich verteidigen würde. Ich konnte mich jeweils gut absetzen, wurde dann aber wieder eingebremst. Am Ende ist es aber egal, ob man mit einem kleinen oder großen Vorsprung gewinnt. Der Sieg zählt.“


Ihr zweites Zeittraining an diesem Wochenende nahmen die Protagonisten am Sonntagmorgen unter die Räder. Nach den zwanzig Minuten hatten sich Christer Jöns/Fred Martin-Dye nach fünf gefahrenen Runden mit einer Zeit von 1:35,822 Minuten die Pole-Position gesichert. Startplatz zwei und drei nahmen Theo Nouet/Jan Marschalkowski und Michael Schrey/Gabriele Piana ein. Robin Falkenbach/Marc de Fulgencio stehen in der vierten Startreihe. Die neuen Drittplatzierten in der Meisterschaft Nicolaj Möller-Madsen/Dennis Fetzer werden das Rennen von Position sechs aus angehen. Gabriela Jilkova/Robert Haub mussten sich mit der elften Startposition zufrieden geben.

Christer Jöns (Dörr Motorsport): „Es ist meine erste Pole-Position in der ADAC GT4 Germany und somit etwas ganz Besonderes. Toll, dass es jetzt endlich geklappt hat. Wir haben alles gegeben. Das Verkehrsmanagement hat sehr gut geklappt. Ich hatte eine freie Runde und konnte auch den Peak des Pirelli-Reifens super nutzen. Nach unserem Ausfall gestern gehen wir heute mit Demut ins Rennen. Das Ziel ist natürlich der Sieg. Nachdem wird letztes Jahr mit unserem Space Drive-McLaren hier auf dem Red Bull Ring schon Platz vier erreicht hatten, würden wir uns sehr freuen, wenn wir das heute optimieren könnten.“


Als letzte Serie am Sonntagnachmittag musste die ADAC GT 4 Germany ihr zweites Rennen bei strahlendem Sonnenschein unter die Räder nehmen. Auch dieser fliegende Start funktionierte ohne weiteres. Weit gefächert ging es in die erste Kurve. Nicolaj Möller-Madsen/Dennis Fetzer von Rang sechs aus ins Rennen gegangen hatten sich im nach hinein an die Spitze gesetzt und führten nach der ersten Runde das Rennen an vor den Pole-Settern und Michael Schrey/Gabriele Piana. Im gesamten Feld ging das Hauen und Stechen schon wieder von vorne los. Im Verlauf der vierten Runden hatten Christer Jöns/Fred Martin-Dye einen Platz verloren.

Tim Reiter/Robin Rogalski hingegen hatten wieder einen Rang gut gemacht und waren wieder auf Platz vierzehn unterwegs. Auf Platz sieben fahrend hatten Marvin Dienst/Max Kronenberg von Andreas Wirth/Phil Dörr einen Schubser bekommen, mit der Folge, dass sie umgedreht wurden und sich dann auf Rang 20 wieder einreihen mussten. Für diese Aktion erhielten die McLaren-Piloten eine Durchfahrtsstrafe. Diese traten sie dann nach sieben Runden an. Zu dieser Zeit hatten sich Victoria Fross/Franjo Kovac auf der Strecke gedreht und waren bis auf Rang 23 zurückgefallen.

Alexander Tauscher/Levi O`Dye hatten bei einem Zweikampf mit Tim Reiter/Robin Rogalski ebenfalls einen Schubser erhalten. Bei ihnen lief es nicht so glimpflich ab, denn sie schossen über die Wiese und knallten heftigst in die Leitschienen. Sofort wurde das Rennen mit der roten Flagge unterbrochen. Das Feld stellte sich jetzt wieder auf der Start und Zielgeraden auf. Um 17.17 Uhr erfolgte dann der Re-Start. Dieser ging zu Gunsten von den Porsche-Piloten aus. Mit viel Disziplin fuhr das Feld zunächst hintereinander her. Einen harten Kampf lieferten sich Georg Braun/Stepan Grotstollen und Leon Wassertheurer/Leo Pichler um Rang dreizehn. Nicolaj Möller-Madsen/Dennis Fetzer hatten nichts zu lachen, denn Christer Jöns/Fred Martin-Dye sie rundenlang.

Nach zwölf Runden hatten sich Michael Schrey/Gabriele Piana auf Rang zwei geschoben, gefolgt von den Pole-Settern. Die ersten zehn Fahrzeuge lagen dicht beisammen. Hier kämpfte jeder hart um seine Position. Beim nächsten Umlauf waren Gabriela Jilkova/Robert Haub etwas auf Abwegen unterwegs. An der Spitze hatten sich Michael Schrey/Gabriele Piana geschoben und versuchten sich auch direkt vom übrigen Feld abzusetzen. Theo Nouet/Jan Marschalkowski hatten an Boden verloren und waren nur noch auf Rang fünf unterwegs. Die Führenden konnten sich immer weiter absetzen, da sich die nachfolgenden Piloten nicht einig waren und sich rundenlang behackten.

Hinter dem führenden BMW hatte sich ein Trio gebildet. Nach 16 Runden hatte das Boxenzeitfenster geöffnet und die ersten vier Fahrzeuge kamen herein. Unter ihnen waren auch die Pole-Setter. Die Reihenfolge geriet jetzt erst einmal durcheinander. Beim nächsten Umlauf kamen die Führenden zum Fahrerwechsel herein. Überall im Feld hatten sich Grüppchen gebildet. Gabriela Jilkova/Robert Haub lag zwischenzeitlich im Sandwitch zwischen Marcel Lennerz/Michael von Zabienski und Phil Hill/Moritz Wiskirchen. Nachdem alle in der Box gewesen waren, führten weiterhin Gabriele Piana/Michael Schrey vor Jan Marschalkowski/Theo Nouet und Dennis Fetzer/Nicolaj Möller Madsen. Die Pole-Setter lagen auf Rang vier.

Robert Haub/Gabriela Jilkova auf Platz sieben fahrend waren unterdessen etwas auf Abwegen unterwegs. Der führende BMW hatte sich schon wieder auf und davon gemacht. Sein Vorsprung war auf 2,532 Sekunden angewachsen. Die nächsten beiden Fahrzeuge fuhren mit einem gewissen Respektabstand hinterher. Danach riss das Feld erst einmal ab. John Paul Southern/Jan Philipp Springob und Robin Rogalski/Tim Reiter lieferten sich um den zwölften Platz einen harten Kampf. Hinter diesem Duo waren Leo Pichler/Leon Wassertheurer unterwegs. In der 24. Runde klopften die KTM-Piloten an den Audi-Fahrern an, mit der Folge, dass danach die Motorhaube sich etwas aus den Verankerunge gelöst hatte und herum flatterte.

In den letzten vierzehn Minuten räumten Marc de Fulgencio/Robin Falkenbach die Pole-Setter ab. Diese mussten sich danach auf Rang 16 wieder einreihen. Für diese Aktion erhielten sie dann eine Durchfahrtsstrafe. Das Safety Car musste bei noch elfeinhalb Minuten zu fahrender Zeit erneut heraus kommen, um Fred Martin-Dye/Christer Jöns zu bergen. Damit waren alle herausgefahrenen Vorsprünge erst einmal futsch. Zu diesem Zeitpunkt war das Rennen für Tom Kieffer/Christian Kosch neben der Strecke auch früher beendet als geplant. Für dreieinhalb Minuten gab die Rennleitung das Rennen nochmals frei.

Der führende BMW konnte sich gegenüber allen anderen behaupten und bog als Erster in die erste Kurve. Im Mittelfeld ging das Hauen und Stechen wieder los. Hier und da wurde auch der Lack ausgetauscht. Die ersten drei hatten sich mit zwei Sekunden vom übrigen Feld abgesetzt. Stepan Grotstollen/Georg Braun waren wenig später eingeschlagen und standen direkt an den Leitschienen. Sie wurden zuvor von Moritz Wiskirchen/Phil Hill zuvor leicht angeschubst. In der vorletzten Runde hatten sich der BMW und der Mercedes absetzen können. Dennis Fetzer/Nicolaj Möller-Madsen auf Rang drei hatten nach vorne und hinten genug Luft.

Gabriele Piana/Michael Schrey mussten absolute Kampflinie fahren, denn der Druck von Jan Marschalkowski/Theo Nouet wurde immer stärker. Nach 35 Runden holten sich Gabriele Piana/Michael Schrtey ihren vierten Sieg in Folge, gefolgt von Jan Marschalkowski/Theo Nouet und Dennis Fetzer/Nicolaj Möller-Madsen. Marc de Fulgencio/Robin Falkenbach beendeten Das Rennen auf Rang vierzehn. Robert Haub/Gabriela Jilkova wurden als Fünfte abgewunken.

In der Meisterschaft führen weiterhin Gabriele Piana/Michael Schrey mit 100 Punkten vor Robin Falkenbach/Marc de Fulgencio mit 56 und Nicolaj Möller-Madsen/Dennis Fetzer mit 55 Punkten. Robin Falkenbach liegt in der Juniorwertung mit 79 Zähler auf Rang eins, gefolgt von Moritz Wißkirchen/Phil Hill mit 73,50 und Stefan Bostandijev mit 63 Zähler. Die Trophywertung führen Stefan Grotstollen/Georg Braun mit 152 Punkten an. Platz zwei und drei nehmen Joachim Bölting/Tano Neumann mit 142 und Oliver Mayer mit 112 Punkten ein. Hofor Racing byBonk Motorsport liegt mit 100 Zählern in der Teamwertung vorne. Dahinter befinden sich Team Zakspeed mit 67 und Leipert Motorsport mit 60 Zählern.

Gabriele Piana (Hofor Racing by Bonk Motorsport): Hätte mir vor der Saison jemand gewagt, dass wir die ersten vier Rennen gewinnen würden, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Dass wir das nun erreicht haben, ist einfach unfassbar. Ich hatte zunächst einen recht entspannten Stint. Dann kam der Mercedes-AMG immer näher und nach dem Safety Car war er ganz dicht an mir dran. Aber ich konnte den Re-Start gut managen und blieb vorne. Der Sieg gehört aber zu 80 Prozent Michael. Er hat eine unglaubliche Performance gezeigt.“

Michael Schrey (Hofor Racing by Bonk Motorsport): Ich hatte heute den siebten Sinn und viele Lücken gesehen. Ich wusste, wo ich mich zurückhalten und wo ich angreifen musste. Es hat einfach immer gepasst und ich konnte die drei Jungs vor mir überholen. Als ich vorne war, gab es ein großes Lächeln unter meinem Helm. Zandvoort ist eine tolle Strecke mit super Ambiente. Dort wollen wir natürlich auch wieder ganz vorne sein. Doch leider wird unsere Siegesserie irgendwann reißen, das ist natürlich auch klar.“

 


 

ADAC GT 4 Germany

Ergebnis Lauf 3 – Red Bull Ring

2. Rennen ADAC GT Masters – 11. – 13. Juni 2021 – Knittelfeld / A

Gestartet: 23 Fahrzeuge - Gewertet: 21 – Streckenlänge: 4,318 km - Renndistanz: 151,13 km - Dauer: 35 Runden

Platz Start-Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / Rückstand
1 2 Schrey, Michael / Piana, Gabriele Hofer Racing by Bonk Motorsport BMW M4 GT4 1:26:27,961
2 13 Nouet, Theo / Marschalkowski, Jan Team Zakspeed Mercedes-AMG GT4 + 0,177
3 1 Möller, Madsen / Fetzer, Dennis Team Allied Racing Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR + 1,535
4 7 Falkenbach, Robin / de Fulgencio, Marc Leipert Motorsport Mercedes-AMG GT4 + 4,415
5 10 Lenerz, Marcel / von Zabiensky, Stefan Schubert Motorsport BMW M4 GT4 + 7,069
6 69 Dörr, Phil / Wirth, Andreas Dörr Motorsport Aston Martin Vantage GT4 + 7,606
7 22 Wiskirchen, Moritz / Hill, Phil Team Allied Racing Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR + 7,748
8 20 Jilkova, Gabriela / Haub, Robert Team Zakspeed Mercedes-AMG GT4 + 8,548
9 77 Springob, Jan Philipp / Southern, John Paul T3 Motorsport Audi R8 LMS GT4 + 9,296
10 30 Kronenberg, Max / Dienst, Marvin W&S Motorsport Porsche 718 Cayman CS MR + 13,294
11 59 Dörr, Ben / Hantke, Nico Dörr Motorsport Mc Laren 570S GT4 + 14,180
12 23 Lefterov, Pavel / Bostandijev, Stefan Overdrive Racing Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport + 15,155
13 9 Neumann, Tano / Bölting, Joachim Overdrive Racing Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR + 15,729
14 14 Pichler, Leo / Wassertheurer, Leon Razoon – more than racing KTM X – Bow GT4 + 16,679
15 26 Kieffer, Tom / Kosch, Christian Team Allied Racing Porsche 718 Cayman GT4 CS MR + 19,360
16 32 Reiter, Tim / Rogalski, Robin Seyffart Motosport Audi R8 LMS GT4 + 22,452
17 27 Grotstollen, Stefan / Braun Georg Team Buchbinder Rent-a-car Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport - 1 lap
18 12 Braams, Liesette / Van der Sloot, Sandra Driverse BMW M4 GT4 - 1 lap
19 17 Kovac, Franjo / Froß, Victoria Besagroup Racing Team Mercedes AMG GT4 - 1 lap
20 19 Tauscher, Alexander / O´Dey, Levi KÜS Team 75 Bernhard Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR - 3 laps
21 99 Mayer, Oliver / Mayer, Lukas T3 Motorsport Audi R8 LMS GT4 - 8 laps
- 66 Jöns, Christer / Martin-Dye, Fred Dörr Motorsport McLaren 570S - 15 laps
- 33 Shwerfeld, Daniel /Sartingen, Axel Black Falcon Textar Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR - 35 laps
Schnellste Runde: Start-Nr. 2 – Piana / Schrey in 1:37,853 Min. 158,8 km/h in Runde 8

 


ADAC GT 4 Germany

Ergebnis Lauf 4 – Red Bull Ring

2. Rennen ADAC GT Masters – 11. – 13. Juni 2021 – Knittelfeld / A

Gestartet: 23 Fahrzeuge - Gewertet: 21 – Streckenlänge: 4,318 km - Renndistanz: 151,13 km - Dauer: 35 Runden

Platz Start-Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / Rückstand
1 2 Schrey, Michael / Piana, Gabriele Hofer Racing by Bonk Motorsport BMW M4 GT4 1:34:33,309
2 13 Nouet, Theo / Marschalkowski, Jan Team Zakspeed Mercedes-AMG GT4 + 0,239
3 1 Möller, Madsen / Fetzer, Dennis Team Allied Racing Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR + 2,868
4 59 Dörr, Ben / Hantke, Nico Dörr Motorsport Mc Laren 570S GT4 + 5,486
5 20 Jilkova, Gabriela / Haub, Robert Team Zakspeed Mercedes-AMG GT4 + 6,226
6 69 Dörr, Phil / Wirth, Andreas Dörr Motorsport Aston Martin Vantage GT4 + 7,336
7 22 Wiskirchen, Moritz / Hill, Phil Team Allied Racing Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR + 11,558
8 10 Lenerz, Marcel / von Zabiensky, Stefan Schubert Motorsport BMW M4 GT4 + 12,665
9 30 Kronenberg, Max / Dienst, Marvin W&S Motorsport Porsche 718 Cayman CS MR + 13,001
10 23 Lefterov, Pavel / Bostandijev, Stefan Overdrive Racing Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport + 13,534
11 14 Pichler, Leo / Wassertheurer, Leon Razoon – more than racing KTM X – Bow GT4 + 14,941
12 9 Neumann, Tano / Bölting, Joachim Overdrive Racing Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR + 15,183
13 32 Reiter, Tim / Rogalski, Robin Seyffart Motosport Audi R8 LMS GT4 + 15,484
14 7 Falkenbach, Robin / de Fulgencio, Marc Leipert Motorsport Mercedes-AMG GT4 + 16,472
15 77 Springob, Jan Philipp / Southern, John Paul T3 Motorsport Audi R8 LMS GT4 + 19,284
16 99 Mayer, Oliver / Mayer, Lukas T3 Motorsport Audi R8 LMS GT4 + 19,501
17 33 Shwerfeld, Daniel /Sartingen, Axel Black Falcon Textar Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR + 21,629
18 17 Kovac, Franjo / Froß, Victoria Besagroup Racing Team Mercedes AMG GT4 - 1 lap
19 12 Braams, Liesette / Van der Sloot, Sandra Driverse BMW M4 GT4 - 1 lap
20 27 Grotstollen, Stefan / Braun Georg Team Buchbinder Rent-a-car Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport - 3 laps
21 66 Jöns, Christer / Martin-Dye, Fred Dörr Motorsport McLaren 570S - 9 laps
- 26 Kieffer, Tom / Kosch, Christian Team Allied Racing Porsche 718 Cayman GT4 CS MR - 11 laps
- 19 Tauscher, Alexander / O´Dey, Levi KÜS Team 75 Bernhard Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR - 28 laps
Schnellste Runde: Start-Nr. 13 – Marschalkowki / Nouet in 1:37,458 Min. 159,5 km/h in Runde 24


ADAC GT 4 Germany 2021

Fahrerwertung nach 4 von 12 Rennen

Platz Start-Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
1 2 Schrey, Michael BMW M4 GT4 100,00 25,00 25,00 25,00 25,00
1 2 Piana, Gabriele BMW M4 GT4 100,00 25,00 25,00 25,00 25,00
2 7 Falkenbach, Robin Mercedes-AMG GT4 56,00 20,00 20,00 13,00 3,00
2 7 de Fulgencio, Marc Mercedes-AMG GT4 56,00 20,00 20,00 13,00 3,00
3 1 Möller-Madsen, Nicolaj Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 55,00 10,00 13,00 16,00 16,00
3 1 Fetzer, Dennis Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 55,00 10,00 13,00 16,00 16,00
4 20 Jilkova, Gabriela Mercedes-AMG GT4 46,00 11,00 16,00 8,00 11,00
4 20 Haub, Robert Mercedes-AMG GT4 46,00 11,00 16,00 8,00 11,00
5 13 Marschalkowski, Jan Mercedes-AMG GT4 40,00 0,00 0,00 20,00 20,00
5 13 Nouet, Theo Mercedes-AMG GT4 40,00 0,00 0,00 20,00 20,00
6 69 Dörr, Phil Aston Martin Vantage GT4 36,00 16,00 0,00 10,00 10,00
6 69 Wirth, Andreas Aston Martin Vantage GT4 36,00 16,00 0,00 10,00 10,00
7 22 Wiskirchen, Moritz Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 34,00 7,00 9,00 9,00 9,00
7 22 Hill, Phil Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 34,00 7,00 9,00 9,00 9,00
8 10 Lenerz, Marcel BMW M4 GT4 27,00 6,00 2,00 11,00 8,00
8 10 von Zabiensky, Stefan BMW M4 GT4 27,00 6,00 2,00 11,00 8,00
9 23 Lefterov, Pavel Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 27,00 8,00 7,00 5,00 7,00
9 23 Bostandijev, Stefan Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 27,00 8,00 7,00 5,00 7,00
10 59 Dörr, Ben Mc Laren 570S GT4 25,00 2,00 4,00 6,00 13,00
10 59 Hantke, Nico Mc Laren 570S GT4 25,00 2,00 4,00 6,00 13,00
11 19 Tauscher, Alexander Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 24,00 13,00 11,00 0,00 0,00
11 19 O´Dey, Levi Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 24,00 13,00 11,00 0,00 0,00
12 77 Springob, Jan Philipp Audi R8 LMS GT4 23,00 4,00 10,00 7,00 2,00
12 77 Southern, John Paul Audi R8 LMS GT4 23,00 4,00 10,00 7,00 2,00
13 14 Pichler, Leo KTM X – Bow GT4 23,00 9,00 5,00 3,00 6,00
13 14 Wassertheurer, Leon KTM X – Bow GT4 23,00 9,00 5,00 3,00 6,00
14 27 Grotstollen, Stefan Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 13,00 5,00 8,00 0,00 0,00
14 27 Braun Georg Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 13,00 5,00 8,00 0,00 0,00
15 32 Reiter, Tim Audi R8 LMS GT4 11,00 0,00 6,00 1,00 4,00
15 32 Rogalski, Robin Audi R8 LMS GT4 11,00 0,00 6,00 1,00 4,00
16 9 Bölting, Joachim Porsche 718 Cayman GT4 CS MR 9,00 0,00 0,00 4,00 5,00
16 9 Neumann, Tano Porsche 718 Cayman GT4 CS MR 9,00 0,00 0,00 4,00 5,00
17 26 Kosch, Christian Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 5,00 3,00 0,00 2,00 0,00
17 26 Kieffer, Tom Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 5,00 3,00 0,00 2,00 0,00
18 33 Schwerfeld, Daniel Porsche 718 Cayman GT4 CS MR 4,00 1,00 3,00 0,00 0,00
18 33 Sartingen, Axel Porsche 718 Cayman GT4 CS MR 4,00 1,00 3,00 0,00 0,00
19 12 Martin, Charlie BMW M4 GT4 1,00 0,00 1,00 0,00 0,00
19 12 Van der Sloot, Sandra BMW M4 GT4 1,00 0,00 1,00 0,00 0,00
19 99 Mayer, Oliver Audi R8 LMS GT4 1,00 0,00 0,00 0,00 1,00
19 99 Mayer, Lukas Audi R8 LMS GT4 1,00 0,00 0,00 0,00 1,00

Juniorwertung nach 4 von 12 Rennen

Platz Start-Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
1 7 Falkenbach, Robin Mercedes-AMG GT4 79,00 25,00 25,00 20,00 9,00
2 22 Wiskirchen, Moritz Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 73,50 15,00 19,59 19,50 19,50
2 22 Hill, Phil Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 73,50 15,00 19,50 19,50 19,50
3 23 Bostandijev, Stefan Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 63,00 16,50 16,50 13,50 16,50
4 14 Wassertheurer, Leon KTM X – Bow GT4 61,50 19,50 15,00 12,00 15,00
4 14 Pichler, Leo KTM X – Bow GT4 61,50 19,50 15,00 12,00 15,00
5 13 Nouet, Thèo Mercedes-AMG GT4 60,50 10,50 0,00 25,00 25,00
6 69 Dörr, Phil Aston Martin Vantage GT4 52,00 20,00 0,00 16,00 16,00
7 59 Hantke, Nico Mc Laren 570S GT4 47,00 8,00 9,00 10,00 20,00
7 59 Dörr, Ben Mc Laren 570S GT4 47,00 8,00 9,00 10,00 20,00
8 77 Springob, Jan Philipp Audi R8 LMS GT4 44,00 9,00 16,00 11,00 8,00
8 77 Southern, John Paul Audi R8 LMS GT4 44,00 9,00 16,00 11,00 8,00
9 19 O`Dey, Levi Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 43,00 16,00 20,00 7,00 0,00
9 19 Tauscher, Alexander Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 43,00 16,00 20,00 7,00 0,00

Trophy Wertung 4 von 12 Rennen

Platz Start-Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
1 27 Grotstollen, Stefan Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 152,00 50,00 50,00 32,00 20,00
1 27 Braun Georg Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 152,00 250,00 50,00 32,00 20,00
2 9 Bölting, Joachim Porsche 718 Cayman GT4 CS MR 142,00 20,00 22,00 50,00 50,00
2 9 Neumann, Tano Porsche 718 Cayman GT4 CS MR 142,00 20,00 22,00 50,00 50,00
3 99 Mayer, Oliver Audi R8 LMS GT4 112,00 26,00 26,00 20,00 40,00
4 33 Schwerfeld, Daniel Porsche 718 Cayman GT4 CS MR 104,00 32,00 40,00 0,00 32,00
4 33 Sartingen, Axel Porsche 718 Cayman GT4 CS MR 104,00 32,00 40,00 0,00 32,00
5 26 Kosch, Christian Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 80,00 40,00 0,00 40,00 0,00
5 26 Kieffer, Tom Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 80,00 40,00 0,00 40,00 0,00
6 17 Kovac, Franjo Mercedes-AMG GT4 67,50 16,60 15,00 16,50 19,50
7 12 Braams, Liesette BMW M4 GT4 36,00 - - 19,50 16,50
8 12 Martin, Charlie BMW M4 GT4 24,00 0,00 24,00 0,00 0,00

Teamwertung nach 4 von 12 Rennen

Platz Team Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
1 Hofor Racing by Bonk Motorport 100,00 25,00 25,00 25,00 25,00
2 Team Zakspeed 67,00 11,00 16,00 20,00 20,00
3 Leipert Motorsport 60,00 20,00 20,00 13,00 8,00
4 Team Allied Racing 55,00 10,00 13,00 16,00 16,00
5 Dörr Motorsport 44,00 16,00 5,00 10,00 13,00
6 Overdrive Racing 34,00 8,00 8,00 8,00 10,00
7 Schubert Motorsport 32,00 7,00 3,00 11,00 11,00
8 razoon – more –than racing 31,00 9,00 6,00 7,00 9,00
9 T3 Motorsport 30,00 5,00 10,00 9,00 6,00
10 KÜS Team Bernhard 26,00 13,00 11,00 2,00 0,00
11 Seyffarth Motorsport 24,00 3,00 7,00 6,00 8,00
12 Team Buchbinder Rent-a-Car 22,00 6,00 9,00 5,00 2,00
13 Black Falcon Team TEXTAR 13,00 4,00 4,00 0,00 5,00
14 Besagroup Racing Team 10,00 2,00 1,00 3,00 4,00
15 Driverse 9,00 0,00 2,00 4,00 3,00