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Der Meister fährt einen Doppel-Sieg ein

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Vom 20. bis 22. Oktober wird traditionell das DTM-Finale im Badischen und zwar auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring ausgetragen. Der Hockenheimring ist mit seinem vielfältigen Streckenprofil ein Highlight für Fahrer und Fans. Schnelle Geraden und Kurven wechseln sich mit langsamen Passagen sowie Spitzkehren ab. Während in der Parabolika Top-Geschwindigkeiten erreicht werden, ist im engen Motodrom die optimale Traktion der DTM-Boliden gefragt. Entscheidend ist es, das Fahrzeug auf diese unterschiedlichen Anforderungen abzustimmen.

Ein Fahrer-Trio macht dort den Gesamtsieg unter sich aus. Beste Aussichten hat Tabellenführer Thomas Preining (Manthey EMA), der im Porsche 911 GT3 R mit einem Zehn-Punkte-Vorsprung (190 Zähler) in die entscheidenden beiden Meisterschaftsläufe geht, gefolgt von dem Italiener Mirko Bortolotti (SSR Perfirmance) mit 180 und dem Schweizer Ricardo Feller (Abt Sportline) mit 159 Punkten. Eines haben Thomas Preining und seine beiden Verfolger Mirko Bortolotti im Lamborghini und Audi-Fahrer Ricardo Feller gemeinsam. Es wäre ihr erster Titel in der weltweit populären Rennserie. Sheldon van der Linde von Schubert Motorsport hat als aktueller Champion und Gesamtvierter nur noch theoretische Meisterschaftschancen. Zu groß ist die 52-Punkte-Lücke zu Thomas Preining. Der BMW-Werkspilot wird jedoch alles daransetzen, um sich mit einer Top-Leistung aus der Saison zu verabschieden.

In der Team-Meisterschaft gibt es im badischen Motodrom einen Vierkampf um den Gesamtsieg mit einer ähnlichen Konstellation wie in der Fahrertabelle. Thomas Preinings Rennstall Manthey EMA (283 Punkte) führt das Klassement vor Fellers Abt Sportsline (256 Punkte) und SSR Performance (255 Punkte) von Bortolotti an. Auf Rang vier liegt die Crew von Schubert Motorsport (253 Punkte), die den Titel aus dem vergangenen Jahr verteidigen will. Da in der Teamwertung bei jeweils zwei Fahrern noch maximal 90 Zähler zu holen sind, ist auch hier der Ausgang völlig offen. Spannung verspricht zudem die Herstellerwertung: Vor dem Finalwochenende steht Porsche mit 384 Punkten an der Spitze. Die Plätze zwei und drei belegen Lamborghini (343 Punkte) und Mercedes-AMG (331 Punkte). Beim Kampf um die Hersteller-Krone gibt es noch maximal 90 Zähler zu gewinnen.


Am Freitagmorgen um 10.50 Uhr begaben sich die Piloten bei feuchten Bedingungen hinaus auf die Strecke um das erste freie Training hinter sich zu bringen. Zunächst gingen erst einmal 18 Fahrer hinaus. Ricardo Feller wartete zunächst einmal ab. Laurin Heinrich hatte unterdessen Probleme bekommen und musste abgeschleppt werden. Sheldon van der Linde hatte sich mit einer Zeit von 1:56,894 Minuten auf Rang eins gefahren. Franck Perera hatte sich dann auf Platz zwei positioniert, gefolgt von Lucas Auer. Die Namen an der Spitze änderten sich Runde um Runde. In der letzten viertel Stunde hatte Ayhancan Güven mit einer Zeit von 1:53,882 Minuten das Zepter übernommen. Rang zwei und drei nahmen Mirko Bortolotti und Kelvin van der Linde ein. Thomas Preining und Ricardo Feller lagen auf den Plätzen fünf 15. Am Ende war dann niemand schneller als Kelvin van der Linde. Er hatte für alle eine Zeit von 1:53,499 Minuten gefahren. Rang zwei und drei nahmen Thomas Preining und Dennis Olsen ein. Mirco Bortolotti und Ricardo Feller mussten sich zunächst mit den Plätzen sechs und acht zufrieden geben.


Man begab sich dann am Freitagnachmittag nochmals auf die 4,574 Kilometer lange Strecke um das zweite freie Training zu absolvieren. Man war gerade unterwegs, da fing es erneut für einen Moment leicht an zu tröpfeln. Im nach hinein wurden die Zeiten gegenüber morgens schneller. Kelvin van der Linde (Abt Sportsline) konnte sich wiederum gegenüber seiner Konkurrenz durchsetzen und war nach 18 Runden mit einer Zeit von 1:389,591 Minuten der beste Pilot im Feld, gefolgt von Dennis Olsen (Manthey EMA) und Franck Perera (SSR Performance). Thomas Preining nahm diesmal Platz vier ein. Mirko Bortolotti hatte sich um einen Rang verbessert. Ricardo Feller wurde nur auf Platz 27 gewertet.

Kelvin van der Linde (Abt Sportsline): „Den Hockenheimring kennt fast jeder DTM-Fahrer richtig gut, daher geht es hier immer sehr eng zu. Wir konnten auf nasser und trockener Fahrbahn verschiedene Setups ausprobieren. Das hat super funktioniert. In der zweiten Saisonhälfte haben wir unseren Schwung gefunden. Ich hoffe, dass das am Wochenende so weitergeht.“


Die Zeiten im ersten Qualifying wurden gegenüber den Zeiten von Freitag schneller, denn es war trocken und die Sonne schien. In diesen zwanzig Minuten wechselten immer wieder die Positionen. Am Ende holte sich Thomas Preining nach sechs Runden mit einer Zeit von 1:37,148 Minuten die Pole-Position, gefolgt von Christian Engelhart (GRT Grasser-Racing-Team) und Dennis Olsen. Mirko Bortolotti und Ricardo Feller nehmen das Rennen von den Rängen acht und sieben aus auf.

Thomas Preining (Manthey EMA): „Das war der perfekte Zeitpunkt für eine der wichtigsten Pole-Positions meiner Karriere. Ich habe die Runde sehr gut getroffen, aber auch die Balance des Fahrzeugs war perfekt. Das Team hat einen super Job gemacht. Klares Ziel ist es jetzt, das Rennen zu gewinnen. Was meine Konkurrenten machen, können wir nicht kontrollieren.“


Ihren vorletzten Lauf nahmen die Protagonisten am Samstagmittag bei herrlichstem Herbstwetter in Angriff. Thomas Preining hatte dann den fliegenden Start für sich verbuchen können. Durch die erste Kurve kamen sie gut hindurch. Wenig später drehte sich Jusuf Owega und musste nun dem Feld hinterher eilen. Dennis Olsen hatte sich bereits auf Platz zwei gefahren. Der Pole-Setter führte weiterhin nach der ersten Runde vor Dennis Olsen und Christian Engelhart. Ricardo Feller und Mirko Bortolotti hatten Boden gut gemacht. Sie lagen auf den Rängen fünf und sieben. Im Verlauf der zweiten Runde wurde hier und dort auch schon mal etwas der Lack ausgetauscht. Salman Owega hatte von Sheldon van der Linde einen Treffer bekommen und war dadurch nur noch auf Rang 28 unterwegs. Die ersten drei Piloten versuchten sich vom übrigen Feld abzusetzen.

Ricardo Feller setzte unterdessen Jack Aitken immer mehr unter Druck. Der Ferrari-Pilot schlug dem Audi-Fahrer jedes Mal die Türe vor der Nase zu. Hinter diesen beiden lauerten Kelvin van der Linde, Mirko Bortolotti und Franck Perera auf die Chance diese beiden niederzuringen. Bis zum 16. Platz lagen alle dicht beieinander. Ayhancan Güven hatte zwischenzeitlich die Box aufgesucht und dort das Rennen früher beendet als geplant. Nach sieben Runden hatten sich die ersten drei mit über vier Sekunden auf und davon gemacht. Rundenlang versuchte der Schweizer mal innen mal außen an dem Briten vorbeizugehen. Dieser behielt aber immer die Oberhand.

Dies spielte Thomas Preining an der Spitze in die Karten. Er hatte sich von Dennis Olsen mit 1,332 Sekunden befreien können. Nach neun Runden steuerte Luca Engstler die Box an und musste auch vorzeitig das Rennen beenden. Kurz vor der Öffnung des Boxenzeitfensters fuhr man wie an der Perlenschnur aufgezogen hintereinander her. Nach elf Runden konnten die Piloten zum Pflichtboxenstopp hereinkommen. Es kamen als Erste Jack Aitken, Ricardo Feller, Marco Wittmann und Luca Stolz herein. Zwei Runden später kamen die nächsten herein. Mirko Bortolotti holte sich auch neue Reifen. Nach dem Reifenwechsel ging der Kampf zwischen Jack Aitken und Ricardo Feller wieder von vorne los.

Diese beiden hatten es jetzt mit Mirko Bortolotti zu. Zu dritt fuhr man dann auf die Kurven zu. Der Brite musste übers Gras und konnte sich vor Mirko Bortolotti setzen. Ricardo Feller setzte sich nun mit dem Italiener auseinander. Hier wurde auch etwas der Lack ausgetaucht. Der Schweizer ging dann vorbei. Thomas Preining und Christian Engelhart kamen gleichzeitig nach 15 Runden in die Box. Unterdessen hatte Franck Perera eine Penaltylap erhalten wegen zu hoher Geschwindigkeit in der Boxengasse. Die Reihenfolge geriet jetzt erst einmal durcheinander. Sechs Fahrer mussten ihren Stopp nach 16 Runden noch hinter sich bringen. Es führte jetzt Rene Rast vor Maro Engel und David Schumacher. Alle drei mussten sich noch neue Reifen holen.

Ricardo Feller hatte es nun geschafft Jack Aitken niederzuringen und hatte sich auch direkt etwas abgesetzt. Franck Perera musste erneut durch die Penatly-Zone, weil er dort mit zu hoher Geschwindigkeit beim ersten Mal hindurch gefahren war. Nachdem Rene Rast in der Box gewesen war hatte er eine Auseinandersetzung mit Arjun Maini, in dem er sich seinen vorderen rechten Reifen beschädigte . Danach wurde er langsamer und fuhr dann in eine Seitentasche und beendete dort das Rennen. Zuvor war der Reifen noch von der Felge gesprungen. Als die Reihenfolge wieder hergestellt war führt wieder Thomas Preining mit einem Vorsprung von 3,418 Sekunden vor Dennis Olsen und Christian Engelhart. Zwischenzeitlich hatte es einen Zweikampf zwischen Kelvin van der Linde und Mirko Bortolotti um Platz sechs gegeben.

Vor der Spitzkehre war der Italiener dann am Südafrikaner vorbeigegangen, doch der Gegenkonter kam sofort und der Audi-Pilot holte sich seinen sechsen Rang wieder zurück. Luca Stolz auf Platz acht fahrend hatte es mit Marco Wittmann zu tun bekommen und dieser hatte noch Laurin Heinrich und Thierry Vermeulen im Schlepptau. Arjun Maini gab dreizehn Minuten vor Schluss das Rennen in der Box auch früher auf als geplant. In den letzten elf Minuten ging es zwischen Kelvin van der Linde und Mirko Bortolotti wieder hoch her. Man drängelte und schubste sich raus. Am Ende war dann der Italiener der Sieger. Er konnte sich auch direkt auf und davon machen.

Bei noch sechs Minuten zu fahrender Zeit hatte sich Mirko Bortolotti an Jack Aitken heran gefahren. Es dauerte nicht lange und Mirko Bortolotti ging nach mehreren Remplern an dem Briten vorbei. Kelvin van der Linde schnappte sich in der gleichen Runde auch noch Jack Aitken. Damit hatte der Brite zwei Plätze in einer Runde verloren. Thomas Preining war an der Spitze nur noch mit 1,213 Sekunden unterwegs. In der letzten Runde war Mirko Bortolotti mit 0,783 Sekunden an Ricardo Feller heran gekommen. Thomas Preining holte sich nach 37 Runden den Sieg und damit wertvolle Punkte für die Meisterschaft vor Dennis Olsen und Christian Engelhart. Ricardo Feller und Mirko Bortolotti beendeten das Rennen auf den Rängen vier und fünf.

Thomas Preining (Manthey EMA): Das war ein mega Rennen. Vorne an der Spitze gab es für mich weniger Kontakt-Sport als weiter hinten für einige meiner Verfolger. Trotzdem musst du in der DTM immer voll fokussiert sein. Die Team-Meisterschaft haben wir uns jetzt schon geholt, am Sonntag folgt hoffentlich der Fahrertitel.“

Dennis Olsen (Manthey EMA): „Wir wollten unbedingt die Team-Meisterschaft gewinnen. Dass uns das bereits im ersten Rennen mit einem Doppelsieg gelungen ist, fühlt sich fantastisch an. Ich freue mich für die Jungs in unserem Team, die ein überragendes Setup für mein Fahrzeug gefunden haben.“

Christian Engelhart (GRT Grasser-Racing-Team): „Ein gigantisches Gefühl, vor dieser Kulisse aufs Podium zu fahren. Mein Start ist mir leider nicht so gut gelungen, die beiden Manthey-Porsche waren aber wie fast die ganze Saison richtig schnell unterwegs. Trotzdem konnte ich zeigen, was in mir steckt. Dafür bin ich Gottfried Grasser und dem Team sehr dankbar. Am Sonntag will ich noch einmal ein drauf setzen.“

Mirko Bortolottti (SSR Performance): „Wir sind von Platz acht gestartet und haben mit einer Top-Leistung das Beste daraus gemacht. Leider ist es im Qualifying nicht optimal gelaufen und uns wurde wegen eines Track-Limit-Verstoßes eine Pole-Runde gestrichen, aber das gehört zum Rennsport dazu. Die Überholmanöver im Rennen waren cool und morgen versuchen wir wieder, das Beste herauszuholen.“


Am Sonntagmorgen fanden die Protagonisten beim letzten Ausfahren ihrer Startpositionen in diesem Jahr wieder eine trockene Strecke vor. Es war nur kühler geworden. In der Schlussphase hatte sich der Sieger von gestern nach sechs Runden mit einer Zeit von 1:36,80 Minuten die Pole-Position gesichert. Hinter ihm werden sein stärkster Gegner Mirko Bortolotti ins Rennen gehen, gefolgt von Luca Stolz. Ricardo Feller steht in der sechsten Startreihe. Nach diesem Qualifying ist Thomas Preining bereits vorzeitig neuer DTM-Champion.

Beim Saisonfinale in Hockenheim zeigte sich der 25-Jährige nervenstark und holte am Sonntag vorzeitig als erster Österreicher den Titel in der weltweit populären Rennserie. Der Porsche-Pilot ging als Spitzenreiter ins entscheidende Rennwochenende auf dem Hockenheimring und baute mit einem Start-Ziel-Sieg am Samstag seine Führung weiter aus. Dank drei gesammelter Punkte mit einem ersten Platz im Qualifying am Sonntagmorgen liegt Thomas Preining bereits vor dem abschließenden Lauf am Mittag uneinholbar vor Verfolger Mirko Bortolotti.

Thomas Preining (Manthey EMA): „Ich bin mega glücklich, die fantastische Arbeit des ganzen Teams hat sich ausgezahlt. Es war ein tolles Qualifying und hat trotz des Drucks unheimlich Spaß gemacht. Nach meiner schnellen Runde wollte ich zunächst noch eine weitere fahren, um sicher zu gehen. Doch mir wurde über Funk mitgeteilt, dass das nicht nötig sei. Im Rennen werden uns aber nicht zurücklehnen, sondern wollen gewinnen.“

Mirko Bortolotti (SSR Performance): „Glückwunsch an Thomas zum Titelgewinn. Es war ein überragendes Duell bis zum letzten Tag der Saison. Meine schnellste Runde war nahezu perfekt, leider hat es knapp nicht gereicht. Trotzdem macht es mich extrem stolz, dass wir bis zum Finale um die Meisterschaft gekämpft haben. Im finalen Rennen wollen wir den Fans nochmal eine tolle Show liefern.“


Auch das letzte Rennen in diesem Jahr am Sonntagmittag funktionierte nach der Einführungsrunde ohne Probleme. Thomas Preining konnte den fliegenden Start für sich verbuchen. Durch die erste Ecke kamen sie geordnet hindurch. Sheldon van der Linde hatte Luca stolz vor der Spitzkehre bereits niedergerungen. Hier wurde im hinteren Feld schon mächtig der Lack ausgetauscht. Nach der ersten Runde führte weiterhin der Pole-Setter vor Mirko Bortolotti und Sheldon van der Linde. Im Verlauf der zweiten Runde schenkten die ersten drei sich einmal gar nichts. Ricardo Feller hatte einige Plätze eingebüßt. Er war nur noch auf Rang 17 unterwegs. Kurz vor der Spitzkehre kamen sich Marco Wittmann und Christian Engelhart zu nah mit der Folge, dass der Lamborghini-Fahrer sich drehte und einschlug.

Das Rennen wurde nun neutralisiert um den Havaristen weg schleppen zu können. David Schumacher hatte unterdessen drei Plätze gut gemacht und lag hinter Marco Wittmann auf Rang zehn. Der Re-Start erfolgte nach sechs Runden. Thomas Preining setzte sich gegenüber seiner Konkurrenz durch und bog als Erster in die erste Kurve. Im hinteren Feld war schon wieder einer auf Abwegen unterwegs. Marco Wittmann und Jack Aitken lieferten sich ein Duell um die achte Position. Der Brite wurde hier weit raus gedrückt. David Schumacher war in den Dreck gekommen und büßte zwei Plätze ein. Überall im Feld ging es zur Sache. Hier und dort wurde überall angeklopft. Mattia Drudi und Dennis Olsen tauschten auch etwas den Lack aus. Arjun Maini wurde leicht von Ricardo Feller angeschubst. Hier ging es um die dreizehnte Position.

Die ersten dreizehn Fahrzeuge lagen dicht beieinander. Luca Stolz auf Platz fünf verteidigte seinen fünften Platz rundenlang gegen Maro Engel. Kelvin van der Linde musste auch absolute Kampflinie fahren, denn Rene Rast drückte und drückte von hinten. Nach elf Runden öffnete das Boxenzeitfenster. Es kamen gleich acht Piloten zum Reifenwechsel herein. Nebeneinander fuhren dann Luca Stolz und Kelvin van der Linde aus der Boxengasse hinaus. Dort ging auch am Ende der Gasse der Pylon fliegen. Diese Aktion lag unter Beobachtung. Die Rennleitung ordnete einen Platztausch zwischen Kelvin van der Linde und Luca Stolz an. So nach und nach kamen dann auch die nächsten Fahrer in die Box. Die ersten vier blieben weiterhin draußen. Es waren Thomas Preining, Mirko Bortolotti, Sheldon van der Linde und Rene Rast. Der Südafrikaner kam nach vierzehn Runden zum Reifenwechsel.

Zwischenzeitlich war Clemens Schmid auf Abwegen unterwegs. Mirko Bortolotti holte sich beim nächsten Umlauf neue Reifen. Zwischen Luca Stolz und Laurin Heinrich kam es zu einem Gedrängel. Hier wurde der Porsche nach außen gedrängt. Rene Rast hatte eine Verwarnung erhalten wegen Abdrängens von David Schumacher. Nachdem Thomas Preining in die Box gekommen war führte jetzt Rene Rast das Feld an. Der Boxenstopp beim Meister 2023 verlief nicht ganz nach Plan. Es dauerte etwas länger als normal, denn man hatte Probleme den hinteren rechten Reifen zu wechseln. Bei noch 29 Minuten zu fahrender Zeit mussten noch zwei Fahrer in die Box kommen.

Rene Rast konnte vor Thomas Preining wieder auf die Strecke kommen. Doch der neue Mester war mit warmen Reifen unterwegs und konnte im nachhinein an Rene Rast vorbeigehen. Miro Bortolotti konnte sich auch noch an dem BMW-Fahrer vorbeidrängen. Tim Heinemann beendete das Rennen nach 20 in der Box. Nachdem dann alle in der Box waren führte weiterhin Thomas Preining vor Mirko Bortolotti und Maro Engel. Als Thierry Vermeulen innen in eine Lücke stach traf er dann Mattia Drudi, der sich dann drehte. Für diese Aktion erhielt der Niederländer drei Penaltylaps wegen Verursachens einer Kollision. Dadurch verlor er etliche Plätze.

Thomas Preining hatte in der letzten viertel Stunde sich mit 1,269 Sekunden etwas Luft gegenüber dem Italiener verschaffen können. Einen harten Kampf lieferten sich Jack Aiken und Ayhancan Güven um Rang elf. Nachdem der Brite etwas nach außen gedrückt worden war konnte der Türke Platz elf einnehmen. Mirko Bortolotti konnte in der Schlussphase wieder etwas näher an Thomas Preining heran kommen. Maro Engel auf Platz drei bekam es in den letzten vier Minuten mit Rene Rast zu tun. Zwischenzeitlich war Alessio Deledda die Strecke ausgegangen und danach schoss man durch ein Reklameschild. Ayhancan Güven hatte auch eine Verwarnung erhalten wegen Abdrängens von Jack Aitken.

In der letzten Runde hatte Mirko Bortolotti zu viel riskiert. Auf Start und Ziel schoss er durch den Dreck und damit konnte Thomas Preining sich wieder Luft verschaffen. Zur gleichen Zeit hatte Rene Rast Maro Engel nieder gerungen und sich damit auf Platz drei gefahren. Der Meister Thomas Preining fuhr nach 36 Runden einen Doppel-Sieg ein vor Mirko Bortolotti und Rene Rast. Ricardo Feller beendete das Rennen auf Patz neun.

Mit 246 Punkten holte sich Thomas die Meisterschaft vor Mirko Bortolotti mit 213 und Ricardo Feller mit 179 Punkten. In der Team-Wertung wurde Manthey EMA mit 357 Zähler Meister, gefolgt von SSR Performance mit 291 und Abt Sportline mit 286 Zähler. Die Hersteller-Wertung ging an Porsche mi 464 Punkten. Dahinter kamen Lamborghini mit 396 und Mercedes mit 364 Punkten.

Thomas Preining (Manthey EMA): „Ich wollte einfach Spaß haben und den Saisonabschluss als DTM-Meister genießen. Mirko Bortolotti bildet mit Lamborghini seit Jahren ein unfassbar starkes Paket und war teilweise sehr dicht an mir dran. Ich bin im Rennen aber von Anfang bis Ende fehlerfrei geblieben. Vor den Augen meiner Familie und meiner Freundin zu gewinnen, war etwas ganz Besonderes.“

Mirko Bortolotti (SSR Performance): „Ich habe alles gegeben, aber mehr als Platz zwei war leider nicht drin. In der Anfangsphase wollte ich Thomas Preining attackieren, musste mich aber zunächst gegen Sheldon van der Linde verteidigen. Nach dem Boxenstopp habe ich es versucht, bin aber nicht entscheidend an Thomas herangekommen. Ich hätte gern gewonnen, trotzdem ist der zweite Platz ein toller Saisonabschluss.“

René Rast (Schubert Motorsport): „Von Startplatz 23 bis aufs Podium zu fahren, ist in so einem starken Feld eigentlich unmöglich. Das Auto lief aber gigantisch gut und ich konnte mich schon früh um viele Plätze verbessern. Entscheidend war zudem, dass ich erst spät zum Reifenwechsel an die Box gekommen bin und durch diese Strategie viele Positionen gut machen konnte. Mit Gesamtrang fünf in meiner ersten DTM-Saison für BMW bin ich sehr zufrieden.“


DTM

Ergebnis Lauf 15 – Hockenheim

8. Rennen DTM – 20.10. – 22..10. 2023 – Hockenheim / D

Gestartet: 28 Fahrzeuge - Gewertet: 21 - Streckenlänge: 4,574 km - Renndistanz: 169,23 km - Dauer: 37 Runden

Platz Start-Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / Rückstand
1 91 Preining, Thomas Manthey EMA Porsche 911 GT3   R 1:02:07:402
2 90 Olsen, Dennis Manthey EMA Porsche 911 GT3   R + 0,624
3 19 Engelhart, Christian GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 + 3,203
4 7 Feller, Ricardo Team Abt Sportsline Audi R8 LMS GT3 Evo 2 + 12,923
5 92 Bortolotti, Mirko SSR Performance Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 + 13,165
6 3 Van der Linde, Kelvin Team Abt Sportsline Audi R8 LMS GT3 Evo 2

+ 16,297

7 14 Aitken, Jack Emil Frey Racing Ferrari 296 GT3 + 17,938
8 4 Stolz, Luca Mercedes-AMG Team HRT Mercedes-AMG GT3 Evo

+ 18,811

9 11 Wittmann, Marco Project 1 BMW M4 GT3 + 22,606
10 75 Heinrich, Laurin KÜS Team Bernhard Porsche 911 GT3   R + 23,624
11 69 Vermeulen, Thierry Emil Frey Racing Ferrari 296 GT3 + 24,305
12 99 Dienst, Marvin Toksport WRT Porsche 911 GT3   R + 27,559
13 94 Perera, Franck SSR Performance Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 + 28,114
14 22 Auer, Lucas Mercedes-AMG Team WINWARD Racing Mercedes-AMG GT3 Evo + 31,200
15 40 Drudi, Mattia Tresor Orange1 Audi R8 LMS GT3 Evo 2

+ 31,877

16 48 Engel, Maro Mercedes-AMG Team Landgraf Mercedes-AMG GT3 Evo + 32,307
17 27 Schumacher, David Mercedes-AMG Team WINWARD Racing Mercedes-AMG GT3 Evo + 32,718
18 83 Niederhauser, Patric Tresor Orange1 Audi R8 LMS GT3 Evo 2 + 39,091
19 1 Van der Linde, Sheldon Schubert Motorsport BMW M4 GT3 + 39,158
20 56 Holzem, Sandro Project 1 BMW M4 GT3

+ 55,717

21 84 Owega, Jusuf Mercedes-AMG Team Landgraf Mercedes-AMG GT3 Evo + 56,179
- 36 Maini, Arjun Mercedes-AMG HRT Mercedes-AMG GT3 Evo - 10 laps
- 33 Rast, Rene Schubert Motorsport BMW M4 GT3 - 16 laps
- 6 Deledda, Alessio SSR Performance Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 - 20 laps
- 8 Engstler, Luca Liqui Moly Team Engstler Audi R8 LMS GT3 Evo 2

- 22 laps

- 9 Heinemann, Tim TokSport WRT Porsche 911 GT3   R - 23 laps
- 24 Ayhancan, Güven Team75 Motorsport Porsche 911 GT3   R - 23 laps
D.Q. 63 Schmid, Clemens Grasser Racing Team Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 + 26,188
Schnellste Runde: Start-Nr. 91, Preining, Thomas in 1:38,765 Min. = 166,7 km/h in Runde 21


DTM

Ergebnis Lauf 16 – Hockenheim

8. Rennen DTM – 20.10. – 22..10. 2023 – Hockenheim / D

Gestartet: 28 Fahrzeuge - Gewertet: 26 - Streckenlänge: 4,574 km - Renndistanz: 164,66 km - Dauer: 36 Runden

Platz Start-Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / Rückstand
1 91 Preining, Thomas Manthey EMA Porsche 911 GT3   R 1:02:13,477
2 92 Bortolotti, Mirko SSR Performance Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 + 0,852
3 33 Rast, Rene Schubert Motorsport BMW M4 GT3 + 7,618
4 1 Van der Linde, Sheldon Schubert Motorsport BMW M4 GT3 + 9,212
5 48 Engel, Maro Mercedes-AMG Team Landgraf Mercedes-AMG GT3 Evo + 10,787
6 75 Heinrich, Laurin KÜS Team Bernhard Porsche 911 GT3   R + 11,356
7 4 Stolz, Luca Mercedes-AMG Team HRT Mercedes-AMG GT3 Evo + 14,070
8 22 Auer, Lucas Mercedes-AMG Team WINWARD Racing Mercedes-AMG GT3 Evo + 14,688
9 7 Feller, Ricardo Team Abt Sportsline Audi R8 LMS GT3 Evo 2 + 16,626
10 14 Aitken, Jack Emil Frey Racing Ferrari 296 GT3 + 28,496
11 24 Ayhancan, Güven Team75 Motorsport Porsche 911 GT3   R + 30,151
12 90 Olsen, Dennis Manthey EMA Porsche 911 GT3   R + 30,566
13 36 Maini, Arjun Mercedes-AMG HRT Mercedes-AMG GT3 Evo + 31,434
14 94 Perera, Franck SSR Performance Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 + 31,558
15 84 Owega, Jusuf Mercedes-AMG Team Landgraf Mercedes-AMG GT3 Evo + 33,093
16 27 Schumacher, David Mercedes-AMG Team WINWARD Racing Mercedes-AMG GT3 Evo + 33,896
17 11 Wittmann, Marco Project 1 BMW M4 GT3 + 35,840
18 99 Dienst, Marvin Toksport WRT Porsche 911 GT3   R + 39,326
19 83 Niederhauser, Patric Tresor Orange1 Audi R8 LMS GT3 Evo 2 + 39,994
20 40 Drudi, Mattia Tresor Orange1 Audi R8 LMS GT3 Evo 2 + 42,531
21 56 Holzem, Sandro Project 1 BMW M4 GT3 + 43,937
22 8 Engstler, Luca Liqui Moly Team Engstler Audi R8 LMS GT3 Evo 2 + 44,423
23 69 Vermeulen, Thierry Emil Frey Racing Ferrari 296 GT3 + 45,572
24 63 Schmid, Clemens Grasser Racing Team Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 + 48,731
25 3 Van der Linde, Kelvin Team Abt Sportsline Audi R8 LMS GT3 Evo 2 + 57,648
26 6 Deledda, Alessio SSR Performance Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 - 3 laps
- 9 Heinemann, Tim TokSport WRT Porsche 911 GT3   R - 16 laps
- 19 Engelhart, Christian GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 - 34 laps
Schnellste Runde: Start-Nr. 1, van der Linde, Sheldon in 1:38,400 Min. = 167,3 km/h in Runde 20


 

DTM 2023

Fahrerwertung nach 16 von 16 Rennen

Platz Start-Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt Q 01 02 Q 03 04 Q 05 06 Q 07 08 Q 09 10 Q 11 12 Q 13 14 Q 15 16
1 91 Preining, Thomas Porsche 911 GT3   R 246,0 3,0 5,0 16,0 2,0 9,0 20,0 4,0 4,0 25,0 2,0 16, 11,0 0,0 1,0 13,0 0,0 25,0 13,0 0,0 10,0 16,0 8,0 25 25
2 92 Bortolotti, Mirko Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 213,0 1,0 8,0 10,0 0,0 13,0 5,0 0,0 10,0 13,0 3,0 25,0 0,0 5,0 20,0 25,0 3,0 7,0 25,0 0,0 7,0 0,0 2,0 11 20
3 7 Feller, Ricardo Audi R8 LMS GT3 Evo 2 179,0 0,0 13,0 9,0 3,0 1,0 25,0 0,0 8,0 2,0 4,0 13,0 10,0 2,0 9,0 20,0 0,0 13,0 10,0 0,0 16,0 1,0 0,0 13 7
4 1 Van der Linde, Sheldon BMW M4 GT3 151,0 0,0 0,0 5,0 2,0 20,0 6,0 4,0 25,0 16,0 2,0 9,0 0,0 0,0 11,0 3,0 0,0 10,0 0,0 2.0 3,0 20,0 0,0 0 13
5 33 Rast, Renè BMW M4 GT3 140,0 0,0 11,0 0,0 - - - 3,0 20,0 20,0 0,0 0,0 0,0 0,0 8,0 5,0 0,0 8,0 8,0 3,0 13,0 25,0 0,0 0 16
6 4 Stolz, Luca Mercedes-AMG GT3 Evo 133,0 0,0 0,0 0,0 0,0 5,0 16,0 0,0 6,0 0,0 0,0 1,0 3,0 0,0 10,0 16,0 4,0 25,0 20,0 0,0 9,0 0,0 1,0 8 9
7 90 Olsen, Dennis Porsche 911 GT3   R 129,0 0,0 6,0 13,0 0,0 0,0 7,0 0,0 16,0 10,0 0,0 11,0 0,0 0,0 4,0 11,0 0,0 9,0 0,0 0,0 6,0 11,0 1,0 20 4
8 3 Van der Linde, Kelvin Audi R8 LMS GT3 Evo 2 119,0 0,0 10,0 0,0 0,0 4,0 10,0 0,0 0,0 11,0 0,0 8,0 0,0 0,0 16,0 8,0 1,0 11,0 3,0 2,0 25,0 0,0 0,0 10 0
9 22 Auer, Lucas Mercedes-AMG GT3 Evo 111,0 0,0 0,0 6,0 0,0 10,0 0,0 0,0 13,0 5,0 0,0 20,0 16,0 1,0 13,0 10,0 0,0 0,0 1,0 0,0 1,0 5,0 0,0 2 8
10 48 Engel, Maro Mercedes-AMG GT3 Evo 107,0 0,0 3,0 2,0 1,0 25,0 11,0 0,0 0,0 7,0 0,0 4,0 13,0 0,0 3,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 11,0 4,0 0,0 0 11
11 94 Perera, Franck Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 95,0 3,0 25,0 4,0 0,0 16,0 3,0 0,0 5,0 4,0 0,0 0,0 6,0 0,0 0,0 0,0 0,0 5,0 16,0 0,0 0,0 3,0 0,0 3 2
12 75 Heinrich, Laurin Porsche 911 GT3   R 94,0 0,0 9,0 7,0 0,0 0,0 0,0 0,0 6,0 9,0 0,0 0,0 20,0 0,0 0,0 0,0 0,0 4,0 0,0 3,0 20,0 0,0 0,0 6 10
13 11 Wittmann, Marco BMW M4 GT3 91,0 0,0 0,0 0,0 1,0 11,0 13,0 0,0 7,0 3,0 0,0 10,0 2,0 0,0 6,0 6,0 0,0 0,0 4,0 0,0 8,0 13,0 0,0 7 0
14 14 Aitken, Jack Ferrari 296 GT3 82,0 2,0 16,0 0,0 - - - 0,0 0,0 0,0 1,0 0,0 0,0 3,0 25,0 9,0 2,0 0,0 0,0 1,0 0,0 8,0 0,0 9 8
15 24 Güven, Ayhancan Porsche 911 GT3   R 70,0 0,0 0,0 0,0 0,0 3,0 9,0 0,0 11,0 8,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 2,0 16,0 0,0 1,0 5,0 9,0 0,0 0 5
16 69 Vermeulen, Thierry Ferrari 296 GT3 58,0 0,0 1,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 6,0 8,0 0,0 7,0 7,0 0,0 6,0 11,0 0,0 0,0 7,0 0,0 5 0
17 99 Engelhart, Christian Porsche 911 GT3   R 54,0 0,0 7,0 25,0 0,0 0,0 4,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 - - - - - - - - - 2,0 16 0
18 9 Heinemann, Tim Porsche 911 GT3   R 50,0 2,0 20,0 20,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 2,0 4,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 2,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0 0
19 63 Schmid, Clemens Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 32,0 1,0 4,0 11,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 1,0 5,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 10,0 0,0 0 0
20 36 Maini, Arjun Mercedes-AMG GT3 Evo 30,0 0,0 0,0 1,0 0,0 0,0 0,0 0,0 3,0 1,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 2,0 0,0 3,0 9,0 0,0 2,0 6,0 0,0 0 3
21 19 Paul, Maximilian BMW M4 GT3 28,0 - - - - - - - - - 0,0 3,0 25,0 0,0 0,0 0,0 - - - - - - - - -
22 84 Owega, Jusuf Mercedes-AMG GT3 Evo 28,0 0,0 2,0 8,0 0,0 6,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 1,0 0,0 2,0 0,0 0,0 2,0 6,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0 1
23 83 Niederhauser, Patric Audi R8 LMS GT3 Evo 2 23,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 8,0 0,0 1,0 0,0 0,0 7,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 7,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0 0
24 8 Engstler, Luca Audi R8 LMS GT3 Evo 2 18,0 0,0 0,0 0,0 0,0 2,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 9,0 0,0 0,0 1,0 0,0 0,0 0,0 0,0 4,0 0,0 0,0 0 0
25 27 Schumacher, David Mercedes-AMG GT3 Evo 16,0 0,0 0,0 3,0 0,0 0,0 1,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 7,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 5,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0 0
26 40 Drudi, Mattia Audi R8 LMS GT3 Evo 2 13,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 DQ 0,0 0,0 0,0 0,0 5,0 5,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 00 0,0 0,0 0,0 0,0 1 0
27 99 Dienst, Marvin Porsche 911 GT3   R 11,0 - - - - - - - - - - - - 0,0 0,0 4,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 2,0 0,0 4 0
28 14 Balboa, Albert Costa Ferrari 296 GT3 8,0 - - - 0,0 8,0 0,0 - - - - - - - - - - - - - - - - - -
29 33 Vanthoor, Dries BMW M4 GT3 7,0 - - - 0,0 7,0 0,0 - - - - - - - - - - - - - - - - - -
30 6 Deledda, Alessio Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 00 0,0 0,0 0.0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0 0
31 19 Wishofer, Mick Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 - - - - - - - - - - - - - - -

Teamwertung nach 16 von 16 Rennen

Platz Team Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16
1 Manthey EMA 357,0 11,0 29,0 9,0 27,0 20,0 35,0 27,0 11,0 5,0 24,0 29,0 13,0 16,9 27,0 45,0 29,0
2 SSR Performance 291,0 33,0 14,0 29,0 8,0 15,0 17,0 25,0 6,0 20,0 25,0 12,0 41,0 7,0 3,0 14,0 22,0
3 Team Abt Sportsline 286,0 23,0 9,0 5,0 35,0 8,0 13,0 21,0 10,0 25,0 28,0 24,0 13,0 41,0 1,0 23,0 7,0
4 Schubert Motorsport 282.0 11,0 5,0 27,0 6,0 45,0 36,0 9,0 0,0 19,0 8,0 18,0 8,0 16,0 45,0 0,0 29,0
5 Mercedes-AMG Team HRT 158,0 0,0 1,0 5,0 16,0 3,0 7,0 1,0 3,0 10,0 18,0 28,0 29,0 11,0 6,0 8,0 12,0
6 KÜS Team Bernhard 157,0 9,0 7,0 3,0 9,0 17,0 17,0 0,0 20,0 0,0 0,0 20,0 0,0 25,0 9,0 6,0 15,0
7 Emil Frey Racing 139,0 17,0 0,0 8,0 0,0 0,0 0,0 6,0 8,0 32,0 16,0 6,0 11,0 0,0 15,0 14,0 6,0
8 Mercedes-AMG Team Landgraf 131,0 5,0 10,0 31,0 11,0 9,0 7,0 4,0 14,0 5,0 0,0 2,0 6,0 11,0 4,0 0,0 12,0
9 WINWARD Racing 126,0 0,0 9,0 10,0 1,0 13,0 5,0 20,0 23,0 13,0 10,0 0,0 6,0 1,0 5,0 2,0 8,0
10 TokSport WRT 95,0 27,0 45,0 0,0 4,0 0,0 0,0 2,0 4,0 0,0 4,0 1,0 2,0 0,0 2,0 4,0 0,0
11 Project1 90,0 0,0 0,0 11,0 13,0 7,0 3,0 10,0 2,0 6,0 6,0 0,0 4,0 8,0 13,0 7,0 0,0
12 GRT Grasser RacingTeam 74,0 4,0 11,0 0,0 0,0 0,0 0,0 3,0 25,0 5,0 0,0 0,0 00 0,0 10,0 16,0 0,0
13 Tresor Attempto Racing 36,0 0,0 0,0 0,0 8,0 3,0 0,0 12,0 5,0 0,0 0,0 0,0 7,0 0,0 0,0 1,0 0,0
14 Liqui Moly Team Engstler 18,0 0,0 0,0 2,0 2,0 0,0 0,0 0,0 9,0 0,0 1,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0

 Herstellerwertung nach 16 von 16 Rennen

Platz Hersteller Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16
1 Porsche 464 29 45 15 29 27 35 27 31 9 24 36 18 30 29 45 35
2 Lamborghini 396 33 29 29 13 17 20 30 32 26 29 14 41 13 17 27 26
3 Mercedes 364 13 19 35 27 22 17 26 29 23 26 30 29 20 15 13 20
4 BMW 356 11 13 31 21 45 36 19 11 19 11 19 14 21 45 11 29
5 Audi 336 23 15 12 35 14 17 21 19 25 28 24 17 41 9 23 13
6 Ferrari 199 21 13 8 0 9 9 11 12 32 16 7 11 5 19 15 11

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