Roland Hertner setzte sich beim Finale die Meisterkrone auf

Zum STT Finale auf dem Nürburgring, vom 16.-18. Oktober, stellt die STT statt 160 Minuten ein Zeitfenster von 190 Minuten zur Verfügung. Da es vor dem Finale keinen Testtag gibt, hat sich Serienbetreiber Rolf Krepschik entschlossen, ein 30 Minuten Training hinzu zu nehmen. Der STT Beginn wird Freitag Nachmittag sein und ist im Nennpreis enthalten. Dieses Konstrukt wird gleichzeitig ein Test für 2027 sein. Im nächsten Jahr plant die STT mit nur noch 5 Veranstaltungen, aber einem größeren Zeitfenster, also einem zusätzlichen 30 Minuten Training zu dem bekannten 4 x 40 Minuten. Diese insgesamt 190 Minuten teilen sich dann auf in: Freies Training 30 Minuten, Qualifikation 40 Minuten und drei Rennen über jeweils 40 Minuten.

Vor dem Saisonfinale der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) herrscht Hochspannung. Auf dem Nürburgring haben gleich mehrere Piloten noch Chancen auf den Meistertitel. Die Tabellenführer Thomas Frank und Peter Terting dürfen sich dabei kaum Fehler erlauben. Die Ausgangslage ist klar: Gewinnen Frank und Terting beide Rennen, ist ihnen der Titel nicht mehr zu nehmen. Roland Hertner müsste sich dann unabhängig von seinen eigenen Ergebnissen in der Division 3 mit der Vizemeisterschaft zufriedengeben. Auch mit einem Sieg und einem zweiten Platz hätten Thomas Frank und Peter Terting die Meisterschaft sicher.

Anders sieht es aus, wenn das Porsche-Duo ohne Rennsieg bleibt. Dann könnte Roland Hertner mit zwei eigenen Siegen noch an den Tabellenführern vorbeiziehen. Belegen Thomas Frank und Peter Terting die Plätze zwei und drei, würde Roland Hertner bereits ein Sieg und ein zweiter Platz zum Titelgewinn reichen. Die Entscheidung dürfte damit zwischen Thomas Frank / Peter Terting und Roland Hertner fallen. Außenseiterchancen haben noch Michael Crossley-Wright und Andreas Schürmann. Die beiden Piloten von Dörr Motorsport starten beim Finale erstmals im McLaren. Für den Titelgewinn müssten sie allerdings auf Ausrutscher der vor ihnen Platzierten hoffen. Mit zwei dritten Plätzen wäre ihnen nach der aktuellen Ausgangslage zumindest der dritte Rang in der Meisterschaft sicher.

Rein rechnerisch können auch Christian Klien und Alex Lamberts sowie Heike Schürmann noch auf den Titel hoffen. Dafür müsste die vor ihnen liegende Konkurrenz allerdings deutlich Federn lassen. dIn der Division I steht Johannes Kreuer bereits als Meister fest. Der Pilot hat sich zudem schon den Titel in der Klassik-Wertung gesichert. Auch Roland Hertner kann in der Division III nicht mehr von der Spitze verdrängt werden.


Im freien Training am Freitagmittag waren insgesamt 17 Fahrzeuge auf der 5,137 Kilometer langen Strecke unterwegs. Des öfteren kam es zu Positionsverschiebungen. Am Ende hatte sich dann Martin Zander (equipe vitesse mit seinem Audi R8 LMS Evo II nach sieben Runden mit einer Zeit von 1:59,456 Minuten gegenüber allen anderen behauptet. Mit einem Rückstand von 0,674 Minuten lagen Jürgen Alzen / Timo Scheibner (H&R Spezialfedern) mit dem BMW M4 GT3 auf Rang zwei, gefolgt von dem Porsche Piloten Oliver Menzel (Car Collection Motorsport. Thomas Frank / Peter Terting mussten sich zunächst mit Rang sechs zufrieden geben. Michael Crossley-Wright / Andreas Schürmann auf Rang fünf waren die Schnellsten aus der Division II. Bester aus der Division III war Roland Hertner auf Platz acht. Johannes Kreuer wurde als 15. gewertet. Vor ihm befand sich Daniel Kahlig als schnellster Pilot aus der Division IV.


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Die Zeiten im ersten Qualifying wurden gegenüber dem freien Training schneller. Hier ging es um die Startaufstellung für den ersten Lauf an diesem Wochenende. Die Pole Position konnten sich dann im nachhinein Jürgen Alzen / Timo Scheibner nach vier absolvierten Runden mit einer Zeit von 1:57,123 Minuten sichern. Hinter ihnen wird Thomas Ambiel und Martin Zander ins Rennen gehen. Thomas Frank / Peter Terting werden das Rennen aus der fünfen Startposition aus aufnehmen. Roland Hertner steht in der sechsten Startreihe. Diesmal war Yannik Bohmann mit seinem Opel Astra der schnellste aus der Division III. Er nimmt das Rennen von Position neun aus auf. Johannes Kreuer steht in der neunten Startreihe.

Aufgrund einer längeren Streckensperrung durch eine Verunreinigung im Rahmen der ADAC Westfalen Trophy musste der Zeitplan angepasst werden. Das erste Rennen des Wochenendes, das ursprünglich für den Samstagnachmittag vorgesehen war, musste auf den Sonntagmittag verschoben werden.


Das Ausfahren der zweite Startpositionen fand am Sonntagmorgen statt. Gegenüber dem ersten Zeittraining wurden die Zeiten nicht schneller. Erneut war das Gespann Uwe Alzen / Timo Scheibner nicht zu schlagen. Sie hatten nach vier Runden wieder mit einer Zeit von 1:57,939 Minuten die Pole Position nach Huse gefahren. Startplatz zwei und drei nahmen nun Michael Golz und Martin Zander ein. Thomas Ambiel musste sich mit der 17. Startposition zufrieden geben. Er hatte keine gezeitete Runde gefahren. Der Finne Jorma Vanhanen war der beste Pilot aus der Division II. Er steht in der zweiten Startreihe. Direkt hinter ihm geht Yannik Bohmann wieder als bester Fahrer aus der Division III an den Start. Thomas Frank / Peter Terting und Roland Hertner starten von den Rängen neun und acht. Johannes Kreuer nimmt aus der achten Startreihe das Rennen auf.


Roland Hertner sicherte sich beim Finale der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) auf dem Nürburgring den Meistertitel. Die Rennsiege in der Eifel gingen an Timo Scheibner / Uwe Alzen und Michael Golz. Zwar musste sich Roland Hertner in seiner Division mit den Plätzen zwei und drei zufriedengeben, doch am Ende reichte es für den Heilbronner souverän zum Titelgewinn. Ausgerechnet im ersten Rennen erwischte es die Tabellenführer Thomas Frank und Peter Terting mit einem Getriebeschaden am Porsche Cayman GT4 RS. Das sorgte für die zweite Nullnummer der Saison, wodurch trotz der starken Leistung von Peter Terting / Thomas Frank im völlig verregneten zweiten Rennen nur noch die Vizemeisterschaft heraussprang. Der Rückstand auf Roland Hertner war nicht mehr aufzuholen.

Den dritten Meisterschaftsrang sicherten sich Michael Crossley-Wright und Andreas Schürmann. Das Duo von Dörr Motorsport trat beim Finale erstmals mit dem McLaren Artura Trophy Evo an. Durch den überraschenden Ausfall von Thomas Frank / Peter Terting eröffnete sich sogar noch die Chance auf die Vizemeisterschaft. Nach einer starken Premiere mit dem McLaren stand am Ende Rang drei in der Meisterschaft zu Buche. Das erste Rennen dominierten Timo Scheibner/ Uwe Alzen an der Spitze. Dahinter lieferten sich Michael Golz und Martin Zander einen rundenlangen Positionskampf um Platz zwei. Den Sieg in der Division II holte sich Jorma Vanhanen, während in der Division III Yannik Bohmann zu seinem Premierenerfolg kam. In der Division IV fuhr Daniel Kahlig den Sieg ein. Johannes Keuer beendete das Rennen auf Platz vierzehn.#


Für das letzte Saisonrennen öffnete der Himmel noch einmal die Schleusen. Um die Titelchancen noch wahren zu können, beschloss man bei Up2Race noch ein Ersatzfahrzeug in die Eifel zu bringen. Peter Terting startete diesmal alleine und lieferte sich in der Anfangsphase einen engen Kampf mit Jürgen Alzen / Timo Scheibner. Nach dem Pflichtstopp lag der langjährige DTM-Pilot an der Spitze und überquerte auch als Erster die Ziellinie. Eine Zeitstrafe wegen eines Vergehens beim Boxenstopp kostete ihn jedoch den Gesamtsieg. Dadurch erbte Michael Golz den Sieg, während sich Jürgen Alzen / Timo Scheibner den dritten Gesamtrang sicherten. Während der Sieg in der Division II klar an Peter Terting ging, war es in der Division III deutlich spannender.

Yannik Bohmann konnte Rainer Noller, der im zweiten Hyundai i30 N TCR von Liqui Moly Team Engstler saß, nie richtig abschütteln. Doch am Ende setzte sich der Youngster gegen den Routinier durch. In der Division IV feierte Daniel Kahlig unterdessen seinen zweiten Sieg. Diesmal überquerte Johannes Kreuer als Sechzehnter die Ziellinie.