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Oliver Baerman wird Meister 2021

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Es ist alles bereitet für ein packendes Saisonfinale vom 05. bis 07. November im Rahmen der ADAC GT Masters in der Eifel auf dem Nürburgring. Wer hat die besseren Nerven, wer wird Champion der ADAC Formel 4? Tabellenführer Oliver Bearman (Van Amersfoort Racing), er hat 256 Punkte auf seinem Meisterschaftskonto will den letzten Schritt zum Titel machen. Seine stärksten Widersacher sind Tim Tramnitz (US Racing) mit 233 und Luke Browning (US Racing) mit 189 Zähler. Maximal 75 Punkte sind zu holen, rechnerisch hat somit auch noch Luke Browning Titelchancen. Angesichts eines Rückstands von 67 Punkten auf Oliver Bearman ist Luke Browning aber auf Ausrutscher seiner Meisterschaftskonkurrenten angewiesen.

Allerdings wartet der junge Brite bereits seit acht Rennen auf einen Sieg – in dieser Zeit fuhr Tim Tramnitz gleich vier Erfolge ein und kämpfte sich in der Gesamtwertung wieder dicht heran an den Tabellenführer. Zuletzt am Hockenheimring konnte Tim Tramnitz zwölf Punkte auf Oliver Bearman aufholen. Daher gibt es für den Rookie-Champion von 2020 an diesem Wochenende nur eine Option. Attackieren und Oliver Bearman unter Druck setzen – ohne allerdings dabei den Kopf zu verlieren. Das Starterfeld beim finalen Wochenende wird zudem von vier neuen Fahrern ergänzt. Alfio Andrea Spina (Italien) startet für BWR Motorsport, Marcos Flack (Australien) und der Niederländer Robert de Haan sind für Van Amersfoort Racing dabei. Nikhil Bohra (Singapur) sitzt im Cockpit für R-ace GP.

In der Saison 2020 war die ADAC Formel 4 zweimal zu Gast auf dem Traditionskurs, nun steigt hier erstmals das Finale. Bei aller Anspannung herrscht auch große Vorfreude bei den Titelanwärtern. Nicht nur die Fahrerwertung wird auf dem Nürburgring entschieden. Auch in der Teamwertung gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Hier führt US Racing, Rennstall von Ralf Schumacher und Gerhard Ungar, mit acht Punkten Vorsprung vor Van Amersfoort Racing.

Oliver Baerman (Van Amersfoort Racing): „Ich gehe selbstbewusst in dieses Finale und glaube fest daran, dass wir auf dem Nürburgring wieder stärker auftreten und gute Ergebnisse holen. Ich freue mich auf die Rennen und werde alles geben.“

Tim Tamnitz (US Racing): „Natürlich möchte ich den Titel gewinnen, aber gleichzeitig mache ich mir keinen Druck, sondern versuche einfach, so viele Punkte wie möglich zu holen. Ich bin zuversichtlich, dass uns ein gutes Wochenende gelingt. Die letzten Rennwochenenden sind gut verlaufen, vielleicht spricht die aktuelle Form ein kleines bisschen für uns. Ich mag den Nürburgring sehr gerne, das Wetter in der Eifel, insbesondere im November, ist nochmals eine zusätzliche Herausforderung und könnte großen Einfluss haben.“

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